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Bienenkrankheiten vorbeugen
Umwelt- und Haltungsbedingungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Bienengesundheit. Nachfolgend werden wichtige Vorbeugemaßnahmen vorgestellt:
Beim Kauf von Bienen sollte eine Gesundheitsbescheinigung verlangt werden. Diese stellt der Amtstierarzt des Herkunftslandratsamtes aus. Sie bestätigt, dass die Bienen nicht aus einen Sperrgebiet aufgrund einer Bienenseuche stammen. Zusätzlich sollten heimische Herkünfte bevorzugt werden. Abzuraten ist jeglicher Import von Bienen, da hierdurch die Gefahr von Krankheitseinschleppungen besteht. Für viele Länder besteht mittlerweile sogar ein Importverbot.
Fangen Sie fremde Schwärme ein, sollten diese zunächst in einen kühlen und dunklen Raum ausgehungert werden, um eventuell vorhandene Krankheitserreger in der Honigblase unschädlich zu machen.
Im eigenen Betrieb sollte bei den Bienen auf eine regelmäßige Jungvolkbildung durch Ableger oder Kunstschwärme geachtet werden.
Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle im Bereich Bienengesundheit. Sonnige, etwas windgeschützte Plätze ohne stauende Kälte sollten bevorzugt werden. Weiterhin ist eine gute Pollenversorgung hilfreich.
Die Bienenwohnung (Holzteile und Rähmchen) sollten regelmäßig desinfiziert werden.
Durch eine regelmäßige Wabenerneuerung sollte das Altwachs aus den Völkern gebracht werden.
Eine große Ansteckungsgefahr geht auch von Räuberei der Bienen aus. Um diese zu vermeiden, sollten folgende Punkte beachtet werden:
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Keine Waben offen liegen lassen
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Keine offene Fütterung
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Schnelles Arbeiten
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Honigwaben dicht lagern
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Schwache Völker auflösen
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Eingegangene Völker dicht verschließen
Weitere Vorbeugemaßnahmen und eine Zusammenstellung der oben genannten Punkte finden Sie im folgenden pdf-Dokument:
Bienenkrankheiten vorbeugen
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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Fachzentrum Bienen
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