Varroa
Varroa - Winterbehandlung

Die Varroa-Winterbehandlung verbessert die Startbedingungen für die folgende Bienensaison.
Die einsetzbaren Methoden sind ausführlich in der Broschüre „Varroa unter Kontrolle“ beschrieben. Die empfohlenen Methoden sind durch die Mittelwahl und dem Zeitpunkt der Anwendung gekennzeichnet.

Varroa unter Kontrolle pdf 11,0 MB

Zeitplan

Darstellung zum zeitlichen Ablauf der Winterbehandlung. Die Behandlung mit Milchsäure oder Oxalsäure erfolgt im November oder Dezember zur Brutfreiheit. Die Kontrolle des Behandlungserfolges erfolgt im Januar. Gegebenfalls wird danach noch einmal nachbehandelt.

Behandlung zur Restentmilbung

Für eine erfolgreiche Restentmilbung ist ein brutfreier Zustand Voraussetzung. Zur Sicherstellung muss jedes Volk auf Brut kontrolliert werden. Hinweise wie eine 3 wöchige Wartezeit nach dem ersten Frost sind unzuverlässig!
Hierzu stehen für Völker folgende zwei wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung, die auch hinsichtlich der Rückstandsgefahr im Honig als unbedenklich angesehen werden können:
Ist eine Nachbehandlung erforderlich, darf Oxalsäure kein zweites Mal mehr eingesetzt werden. Als Methode bleibt die

Ermittlung des Behandlungserfolges

Um den Erfolg der Bekämpfung zu kontrollieren genügt es nicht, die abgefallenen Milben während der Behandlung zu erfassen. Entscheidend ist, wie viele Milben noch nach der Behandlung im Volk verbleiben Da jede Behandlung eine Nachwirkzeit hat, in der noch verstärkt Milben sterben, kann der natürliche Milbenabfall erst nach dieser Zeit erhoben werden.
Wirkstoff Nachwirkzeit
Oxalsäure 28 Tage
Milchsäure 14 Tage
Der natürliche Milbenabfall sollte nach der erfolgten Winterbehandlung unter 0,5 Milben pro Tag liegen!