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Fach- und Technikerschule Veitshöchheim

Pflanztherapie - Bring deine Synapsen zum Blühen!

Gelungenes Projekt der Studierenden der Technikerklasse

4000 Besucher lockte die Ausstellung der Studierenden der Technikerschule für Agrarwirtschaft in Veitshöchheim vom 2. bis zum 4. März ins Schulhaus auf dem LWG-Gelände. Im Vorgriff auf den Frühling hatten die Studierenden der Fachrichtung Gartenbau folgende Aufforderung als Motto gewählt: „Pflanztherapie – Bring deine Synapsen zum Blühen!“

Die Ausstellung ist ein Unterrichtsprojekt, bei dem die Studierenden Erfahrungen in den Bereichen „Marketing“ und „Gestaltung“ sammeln sollen.

Sogar das Fernsehen interessierte sich für die vielfältigen Kräuter, die Florian Müller ausgestellt hatte.

Zwei Ziele gesetzt

Einerseits wollten die Studierenden zeigen, wie wichtig der Gartenbau für die Versorgung der Menschen mit Obst, Gemüse, Salat, Kräutern und schönen Pflanzen ist. Und, welche Bedeutung die Tätigkeit im Garten für Gesundheit und Wohlbefinden des einzelnen Menschen hat.
Andererseits wollten sie bei den Besuchern Verständnis und Begeisterung für die „grüne Branche“ und deren Aufgaben wecken. Strohhut und Gummistiefel war gestern, meinten die angehenden Techniker. Mit seiner Vielseitigkeit sei der Gartenbau einer der kreativsten und anspruchsvollsten Berufe.

So wie auf dem Plan an der Tafel zu sehen, sollte der Garten im Klassenzimmer der Technikerklasse Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau aussehen.

Große Vielfalt bei den Einzelbeiträgen

Eine Möglichkeit zur Selbstversorgung mit Obst zeigte Eva Werner mit der Apfelsorte „Berleis“. Peter Schemm stellte unter anderem mit der Goji-und der Schisandrabeere außergewöhnliches Beerenobst für Balkon und Terrasse vor.
Ansprechende Pflanzgefäße mit Bewässerungssystem für draußen und drinnen waren bei Michèle Richter und Manuel Scheuring (hier sogar mit Beleuchtung) zu sehen.
Eine Badewanne umgeben von Palmen war für Sebastian Kugler ein geeigneter Ort der Entspannung. Sitzkissen in verschiedenen Farben für Wohnung, Terrasse oder Balkon empfahl Michael Ruh. Florian Heinrich zeigte Stauden, deren unterschiedlich gefärbte und geformte Blätter ein Hingucker sind, aber als Pflege nur einen Rückschnitt im Jahr erfordern. Am Stand von Anne Bauer konnten Besucher den Gesundheitsaspekt von Duft- und Heilpflanzen erleben.
Die Orchidee Phalaenopsis präsentierte Manuel Wittmann als Zimmerpflanze mit geringem Pflegebedarf bei langer Lebenszeit und jährlicher Blüte. Fabian Nützel hatte junge Buchen in den Lehrsaal gestellt, um auf den Wald als einen Ort der Ruhe sowie als Holz- und Sauerstofflieferanten aufmerksam zu machen. Wie bequem man seine Kübelpflanzen automatisch bewässern und düngen kann zeigte Stefan Schmid.
Weitere Beiträge sind auf den Fotos zu sehen.

Nils Hausmann verwendete alte Einmachgläser als alternative Gefäße für Pflanzen
Dass Bierkästen sich auch als farbenfrohe Gefäße eignen, die man leicht selbst bepflanzen kann, demonstrierte Oliver Plewa

Interessantes Rahmenprogramm

Fachinformationen konnten sich die Besucher bei den Experten der LWG holen. Hubert Hanke referierte beispielsweise über Bewässerungssysteme für Zimmerpflanzen. Eva-Maria Geiger stellte unter dem Motto „Sommerflirt“ Pflanzen aus aller Welt für Balkon und Terrasse vor. „Scharfe Sachen“ wie Peperoni und Co. standen im Mittelpunkt des Vortrages von Thomas Schneider. Dr. Andreas Becker zeigte bayerische Gartenschätze. Klaus Körber weckte Lust auf Rosen und Clematis. Um Beerenobst für Balkon, Terrasse und Garten ging es im Vortrag von Roswitha Schemm.
Neu in diesem Jahr war der lange Samstagabend, bei dem die Besucher von 17 Uhr bis
21 Uhr die Ausstellung in romantischer Beleuchtung erleben konnten. Höhepunkt des Abends war die Feuershow der Gruppe „Anima Ardens“ vor dem Sebastian-Englerth-Saal.

Wie aus enem kleinen Samenkorn ein Weihnachtsbaum heranwächst zeigte Frederik Vollert

Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen der Technikerschule

Die angehenden Techniker der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau unterstützen ihre Mitstudierenden tatkräftig, indem sie die Bewirtung im Cafe und den Parkplatzdienst übernommen haben. Sie zeigten außerdem in ihrem Klassenzimmer, wie man seinen Garten in eine Oase der Entspannung verwandeln kann. Sogar einen Teich mit lebenden Goldfischen konnten die Besucher bestaunen.
Die Studierenden der Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft haben während der Ausstellung mit Weinen aus ihrer jeweiligen Heimat den Besuchern Genuss für Nase und Gaumen geboten.

Die Studierenden der Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft betreuten die Seccobar

Vielfältige Unterstützung

Zur Finanzierung ihres Projektes haben die Studierenden zahlreiche Sponsoren gewinnen können. Aber auch der Verband der Ehemaligen Veitshöchheimer hat die Studierenden finanziell unterstützt.





Staatliche Fachschule (Meisterschule) mit den Fachrichtungen

  • Gartenbau, Fachgebiete Zierpflanzenbau, Baumschule, Obstbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Weinbau und Kellerwirtschaft

Staatliche Technikerschule mit den Fachrichtungen

  • Gartenbau
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Weinbau und Kellerwirtschaft



Prüfung für Fachagrarwirt/in Baumpflege und Baumsanierung

Geprüfter Fachagrarwirt/Geprüfte Fachagrarwirtin - Baumpflege und Baumsanierung



Die Anfänge der Fach- und Technikerschule reichen zurück ins Jahr 1902  PDF-Dokument

  • Gründung 1902 als Königliche Wein-, Obst- und Gartenbauschule mit Unterrichtsräumen in den Kavaliersgebäuden der ehemaligen fürstbischöflichen Sommerresidenz
  • 1968 Umzug der Schule auf das Gelände "An der Steige"
  • 1996 Abschluss der Neu- und Umbaumaßnahmen von Schulgebäude und Wohnheim

Königliche Wein-, Obst- und Gartenbauschule

Verband Ehemaliger Veitshöchheimer e. V. (VEV)


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