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Gemüseblog - Gartenblog

Gemüse-Schaugarten der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim

AK Banner oben



Wandern Sie per Mausklick bequem durch unsere Gemüseschaufläche in Veitshöchheim. Interessante Versuchsfragen und aktuelle Neuerungen, in kompakter Form gepflanzt, geben Ihnen Anregungen für Balkon und Garten.

mehr zur Gemüseschaufläche

Unser Anbauprogramm

Haben Sie Fragen zu unserem Tagebucheintrag, schreiben Sie uns eine Mail mit dem Vermerk "Gemüseblog".

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Der Veitshöchheimer Gemüse-Schaugarten

So gehts im Gemüseschaugarten 2012 weiter.....




Ab März beginnen wir mit der Planung des neuen Gartenjahres im Gemüsegarten. Sind Sie wieder dabei und begleiten Sie uns bei den Arbeiten im Veitshöchheimer Gemüse-Schaugarten!

Kalenderwoche 50 ab 12. Dezember:

Das Umgraben sollte möglichst spät erfolgen. (Bild: Bayerische Gartenakademie
Für den Weihnachtsschmuck können Sterne aus Maishüllblättern gefertigt werden. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)
Auch Topfuntersetzer lassen sich aus den Hüllblättern des Zuckermaises herstellen. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)

Winterpause

Die Beete sind jetzt umgegraben, nachdem sich die Regenwürmer in tiefere Schichten zurückgezogen haben. Aufgrund unseres leicht verdichteten, recht tonhaltigen Bodens nutzen wir gerne die Frostgare. Umgegraben wird aber erst, wenn der Boden kalt ist. Frühes Umgraben führt zu starker Nährstoffauswaschung.





Für Bastelexperten (siehe Bild):
Von zurückbehaltenen Hüllblättern unserer Maiskolben basteln wir jetzt in der ruhigen Zeit Topfuntersetzer und natürlich Weihnachtssterne.

Topfuntersetzer:
Man schneidet zuerst die harten, getrockneten Blattansätze ab, teilt die Hüllblätter in 2 cm breite Streifen und taucht sie kurz in Wasser. So lassen sich die Blattstreifen besser bearbeiten. Mit dem ersten Streifen formt man einen kleinen Ring mit einfachem Knoten. Die überstehenden Streifenenden legt man auf dem Ring in eine Richtung um. Nun führt man die zweiten Streifen bis zur Mitte durch den Ring. Dort verknotet man die Enden auf den aufliegenden Streifenenden des vorherigen Streifens auf dem Ring und legt die Enden wieder in derselben Richtung um. So verfährt man mit fünf bis sechs Streifen. Trifft man nach der Runde auf dem Ring auf den zuerst geknüpften Knoten, fährt man den nächsten Streifen nicht mehr durch den Ring, sondern unter das zuoberst liegende Ende des zweiten Streifens. Mit den nächsten Streifen verfährt man so weiter, wobei man in den ersten Runden oft auch zwei Streifen nacheinander in dieselbe Stelle einhängt.

Bild 1: Das Umgraben sollte möglichst spät erfolgen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Für den Weihnachtsschmuck können Sterne aus Maishüllblättern gefertigt werden. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)
Bild 3: Auch Topfuntersetzer lassen sich aus den Hüllblättern des Zuckermaises herstellen. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)





Kalenderwoche 48 ab 28. November:

Die Chicoreéwurzeln werden vorsichtig aus dem Boden gestochen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Nach etwa 3 Wochen Treiberei im Dunkeln, ist der Chicoreé erntereif. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)

Chicoreé zum Treiben vorbereiten




Zwei Sorten Chicoreé wurden im Mai auf das Beet gesät, nun sind sie zu dicken Wurzeln mit kräftigen Blattschöpfen herangewachsen. Wir stechen die Wurzeln vorsichtig aus dem Boden und entfernen die Umblätter durch vorsichtiges Abdrehen. Dabei muss das Herz unversehrt bleiben. Manche schneiden den Blattschopf einfach mit einem scharfen Messer ab, natürlich oberhalb des Vegetationszentrums.

Wir legen die Wurzeln dann wie Holzscheite in einer seitlich gelegten Plastiktüte aufeinander, wobei die Köpfe mit der Vegetationsspitze möglichst gleichmäßig nebeneinander liegen sollen. Im unteren Teil der Tüte ergänzt man Erde. Sobald die Tüte dicht gepackt ist, stellt man sie senkrecht in einen großen Farbkübel ein. Dieser kommt in den kühlen Keller. Ab Dezember, drei Wochen vor der geplanten Ernte, gießt man die Erde an – dabei die Köpfe wegen Fäulnisgefahr möglichst wenig benetzen – und stellt den ersten Kübel bei 16 °C dunkel auf. Er kann zum Beispiel in einem Schrank stehen, oder man stülpt einen großen Karton (Tragelöcher lichtdicht zukleben) über den Eimer.

Bild 1: Die Chicoreéwurzeln werden vorsichtig aus dem Boden gestochen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Nach etwa 3 Wochen Treiberei im Dunkeln, ist der Chicoreé erntereif. (Bild: Marianne Scheu-Helgert)

Hier erfahren Sie mehr über Chicoreé ....





Kalenderwoche 46 ab 14. November:

Raureif auf Erdbeerblättern. Die Monatserdbeeren sind die Randbepflanzung der Beet: (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Mit Raureif überzogene Gräser sind besonders attraktiv. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Tagsüber ist es oft noch wenige Stunden sonnig. In den letzten Nächten hat es aber leichte Minustemperaturen gegeben. Da wir hier im Maintal auch Nebel haben, bilden sich bizarrer Raureif an Gräser, Blättern und Früchten.




Bild 1: Raureif auf Erdbeerblättern. Die Monatserdbeeren sind die Randbepflanzung der Beet: (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Mit Raureif überzogene Gräser sind besonders attraktiv. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Pastinakenernte mit der Grabegabel. (Bild: Bayerische Gartenkademie)
Bild 4: Solange der Boden nicht durchgefroren ist, können Pastinaken nach Bedarf geerntet werden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Pastinakenernte mit der Grabegabel. (Bild: Bayerische Gartenkademie)
Solange der Boden nicht durchgefroren ist, können Pastinaken nach Bedarf geerntet werden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)






Pastinaken, das ideale Familiengemüse

Einfacher geht es nicht: Wir haben unsere Pastinaken im April gesät und im Frühsommer lediglich von Unkraut freigehalten. Seit Juli waren sie sich selbst überlassen und haben inzwischen dicke, weiße Wurzeln gebildet. Ab Oktober haben wir die ersten Wurzeln geerntet, genauso gut können sie aber noch bis März 2012 im Boden bleiben.

Pastinaken sind nämlich absolut winterhart, so dass sich keinerlei Probleme mit der Lagerung ergeben. Solange der Boden nicht durchgefroren ist, kann man nach Bedarf ernten. Nur frisch geerntete Pastinaken bieten uns ein intensives Geschmackserlebnis mit fein duftendem Aroma. (Kaufen Sie keine welken Pastinaken im Laden, sich schmecken nicht.)

Unser Lieblingsrezept sind Waldorf-Pastinaken: Geschälte Wurzeln fein raspeln, mit Zwiebel- und Apfelwürfeln sowie gehackten Walnüssen mischen, mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer anrichten.

Sobald die Wurzeln ab März neue Blätter bilden, lässt der Geschmack schnell nach. So gibt es nochmals frisches Gemüse zu einer ansonsten vitaminarmen Zeit.

Pastinaken - Gemüse des Jahres 2011

Hier erfahren Sie mehr über Pastinaken.  PDF-Dokument




Der nächste neue Eintrag in den Blog erscheint erst wieder in zwei Wochen.





Kalenderwoche 45 ab 7. November:

Schnittlauchballen werden dicht in kleine Töpfe getopft. (Bild: Brigitte Goss)
Die eingesenkten Töpfe werden zum Schutz vor starken Frösten mit Laub abgedeckt. (Bild: Brigitte Goss)

Schnittlauch zum Treiben vorbereiten

Einige unserer gut entwickelten Schnittlauchballen stechen wir jetzt aus, entfernen seitlich anhaftende Erde und topfen sie möglichst dicht in möglichst kleine Töpfe. Diese senkt man dann einfach bodengleich wieder in ein freies Beet ein und deckt sie mit Laub ab. 14 Tage bevor man im Winter Schnittlauch schneiden will, entnimmt man die Töpfe und stellt sie bei etwa 18 °C hell am Fenster auf, die Ernte beginnt, sobald die Schlotten 15 cm lang sind.

Am besten lässt man die Töpfe noch ein paar Wochen draußen im Garten, weil man ja ohnehin noch ausreichend frisches Grün hat. Zudem treiben die Ballen williger aus, wenn sie zuvor mindestens drei Wochen Temperaturen um den Nullpunkt erfahren haben. Bevor die Erde auf den Beeten bei Dauerfrost allerdings ganz zufriert und die Töpfe nicht mehr entnommen werden können, ist es ratsam einen Vorrat an gepflanzten Töpfen in die Garage oder den Schuppen zu retten.



Bild 1: Schnittlauchballen werden dicht in kleine Töpfe getopft. (Bild: Brigitte Goss)
Bild 2: Die eingesenkten Töpfe werden zum Schutz vor starken Frösten mit Laub abgedeckt. (Bild: Brigitte Goss)





Kalenderwoche 44 ab 31. Oktober:

Auf schwererem Boden ist die Wurzelernte etwas mühsam. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Verschiedene Schwarzwurzel-Sorten: 'Meres', 'Nichtschießende Riesen' und 'Hoffmannns schwarze Pfahl'. (Bild: Bayerische  Gartenakademie)
Austretender Milchsaft hinterlässt braune Hände. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Haferwurz ist ein recht unbekanntes Gemüse. (Bild: Bayerische Gartenakademie)



Schwarzwurzeln und Haferwurzeln





Am besten wachsen diese bis 30 cm langen Wurzeln in sandigem Boden. In unserem schwereren Boden lassen sie sich nur mit etwas Mühe ernten. Am besten gräbt man vor der ersten Wurzel ein gut 30 cm tiefes Loch und sticht dann mit dem Spaten in der Reihe immer hinter ein bis drei Wurzeln tief ein. Mit einer seitlichen Schwenkbewegung lassen sich die Wurzeln meist gut lösen. Wer einfach an den Wurzeln zieht, erntet meist nur einen Stumpf, weil die Wurzeln leicht abbrechen.


Die äußerst schmackhaften Wurzeln werden viel zu wenig gegessen. Viele scheuen wahrscheinlich den Putzaufwand, mit entsprechend planvollem Vorgehen ist es aber ganz einfach: Am besten macht man die Wurzeln noch im Freien küchenfertig: Blätter abdrehen, Wurzeln abbürsten und abspülen. Schüssel mit Essigwasser mit etwas Mehl eingemischt bereitstellen, alte Zeitung auf dem Tisch ausbreiten. Handschuhe anziehen, um den Haut bräunenden Milchsaft fernzuhalten. Dann mit Sparschäler schwarze Rinde entfernen, Stücke sofort in die Schüssel geben und so in die Küche bringen. Putzreste einfach in die Zeitung einschlagen und in die Biotonne geben.

Hier finden Sie noch weitere Informationen.......






Bild 1: Auf schwererem Boden ist die Wurzelernte etwas mühsam. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Austretender Milchsaft hinterlässt braune Hände. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Verschiedene Schwarzwurzel-Sorten: 'Meres', 'Nichtschießende Riesen' und 'Hoffmannns schwarze Pfahl'. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 4: Haferwurz ist ein recht unbekanntes Gemüse. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 43 ab 24. Oktober:

Kürbisvielfalt im Garten: Muskatkürbis, Hokkaido orange und 'Crown Prince F1' (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Kürbis - schaurig schön. (Bild: Keil-Vierheilig)

Kürbisse schmackhaft und schaurig

Bild 1: Kürbisvielfalt im Garten: Muskatkürbis, Hokkaido orange und 'Crown Prince F1' (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Kürbis - schaurig schön. (Bild: Keil-Vierheilig)







Weil echte Kürbisse an der Haustüre im Oktober immer schöner sind als tote Plastikdeko, bauen wir jedes Jahr einige Sorten von Kürbissen an. Heuer hatten wir neben dem unverzichtbaren Muskatkürbis, der schmackhaftesten Sorte, auch einen Hokkaido, nämlich den 'Crown Prince grün F1' in schaurig bleichem Grün auf den Beeten. Wir haben mit der Ernte gewartet, bis sich die Früchte beim Klopfen hohl anhören und zudem der Stiel bräunlich verfärbt war. In den leichten Frostnächten ab dem 13. Oktober hatten wir die Früchte mit Vlies abgedeckt. Angefrorene Früchte müssen nämlich schnell verbraucht werden. Nur unversehrte Exemplare halten sich bei rund 10 ° C bis ins neue Jahr hinein. Früchte mit leichten Beschädigungen heilen, wenn man sie vorübergehend ein paar Tage bei rund 16 Grad aufbewahrt, ebenso können unreife Früchte nachreifen. Wir legen die Kürbisse vor die Türe, vor Frostperioden bleiben sie im Windfang. Und irgendwann werden sie zu Kürbissuppe, -kuchen oder –plätzchen verarbeitet.


Hier finden Sie noch mehr Informationen zum Kürbis.....





Kalenderwoche 42 ab 17. Oktober:

Da wo Vlies aufgelegen war, hat es den Paprika etwas "gezwickt". (Bild: Bayerische Gartenakademie)



Bild: Da wo Vlies aufgelegen war, hat es den Paprika durch die sehr kalten Temperaturen etwas "gezwickt". Das Gewebe wird braun und schlapp und stirbt schließlich ab. (Bayerische Gartenakademie)




Frost ja oder nein? - Ja!



Das wichtigste zur Zeit ist der Wetterbericht: Gibt es Frost oder nicht? Alle Fruchtgemüse sollten unbedingt vor dem ersten Frost vollständig abgeerntet werden. Salate erhalten eine Abdeckung mit Vlies. Wurzelgemüse halten zumeist Bodenfröste bis -3°C aus, bei tieferen Temperaturen sind ebenfalls Abdeckungen günstig, wenn Aussicht auf spätere mildere Temperaturen sind. Wurzelgemüse wachsen dann nämlich noch deutlich weiter.

Gerade in den letzten Nächten hat es auch bei uns, im sonst milden Veitshöchheim, leichte Frosttemperaturen gegeben. Die Paprikapflanzen haben wir mit Vlies abgedeckt und trotzdem hat es da, wo das Vlies angelegen war Frostschäden gegeben. Zucchini wurden durch den leichten Frost vollständig geschädigt, ebenso leiden die Bohnen.
Geschädigtes Gewebe verfärbt sich braun und wird schlapp und weich, stirbt ab.

Eine Abdeckung mit Vlies kann bis zu 5 °C Differenz ausmachen. Bei -3 °C können also unter dem Vlies noch ein bis zwei Plusgrade sein. Voraussetzung jedoch ist ein feuchter Boden. Durch die hohe Bodenfeuchte vereist es unter dem Vlies und es wird dadurch für kältere Temperaturen undurchlässig. Ist der Boden jedoch trocken und verkrustet, hat eine Vliesabdeckung einen geringeren Schutz.

Da bleibt immer die Frage, was halten die verschiedenen Herbst- und Wintergemüse aus? Empfindlich sind die Fruchtgemüse Gurke, Zucchini, Tomate und Paprika. Aber auch die rote Rübe verträgt Temperaturen nur um die 0 °C. Endivien, Chinakohl, Möhren und Sellerie dagegen vertragen noch -4 °C, Lauch und Rosenkohl bis zu -15 °C.





Kalenderwoche 41 ab 10. Oktober:

Endivien, ein beliebter Herbstsalat. Friseé-Sorten sind sehr dekorativ und lassen sich gut beimischen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Beim Chinakohl aus dem eigenen Garten verwenden wir auch die zarten Umblätter. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Herbstsalate ernten

Endivien kennt jeder, er liefert massenhaft zarte Salate ab Spätsommer bis in den Winter hinein. Besonders dekorativ sind die Friseé-Sorten, die sich gut als Tellerdeko oder als Partner in Mischsalaten eignet.

Mindestens bis Weihnachten kann man Zuckerhutsalat lagern. Aufgrund seiner Appetit anregenden Bitterstoffe hat er zahlreiche Anhänger, manche mögen ihn aber höchstens als Beimengung zu anderen Salaten. Im Lebensmittelhandel findet man ihn kaum, daher wird er oft im Garten angebaut. Viel zu selten sieht man Chinakohl, der im Garten genauso zuverlässig gelingt. Bei der Ernte nutzen wir nicht nur das Innere, wie man es zu kaufen bekommt, sondern auch die zarten Umblätter.

Bild 1: Endivien, ein beliebter Herbstsalat. Friseé-Sorten sind sehr dekorativ und lassen sich gut beimischen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Beim Chinakohl aus dem eigenen Garten verwenden wir auch die zarten Umblätter. (Bayerische Gartenakademie)

Im Anbauprogramm finden Sie mehr Informationen zu Herbstsalaten





Kalenderwoche 40 ab 3. Oktober:

Kulturschutznetze halten Gemüseschädlinge ab. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Von Schnecken zerfressenener Kopfkohl. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Wir ernten zerfressenen Kopfkohl als erstes. Schöne Köpfe bleiben noch stehen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Bild 1: Kulturschutznetze halten Gemüseschädlinge ab. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Von Schnecken zerfressenener Kopfkohl. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Wir ernten zerfressenen Kopfkohl als erstes. Schöne Köpfe bleiben noch stehen. (Bayerische Gartenakademie)




Kopfkohlernte

Der Kohlanbau macht uns wieder Freude, seit wir mit Kulturnetzen arbeiten. Sie halten Läuse, Raupen und bedingt auch Mottenschildläuse (Weiße Fliegen) ab. So heben wir nur ab und zu das Netz an, um Unkraut zu zupfen oder auch um ein paar Schnecken zu entfernen. Angefressene Köpfe entfernen und nutzen wir frühzeitig, zum Beispiel für sommerlichen Weißkohlsalat nach griechischer Art.

Schöne Köpfe lassen wir stehen, um sie dann in einem kühlen Raum einzulagern. Weil wir aber dort keine +1 Grad einhalten können, wie es ideal wäre, brauchen wir die Köpfe schnell nacheinander auf.

Hier erfahren Sie mehr zu Kulturschutznetzen.  PDF-Dokument

Auch im Anbauprogramm gibts Infos zum Kohl.


Rehfraß an Chicoree. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Bild: Rehe haben den Chicoreé abgefressen. (Bayerische Gartenakademie)

Und schon wieder hat es zugeschlagen.... Diesmal hat es den Chicoreé erwischt. Heute morgen habe wir abgefressene Chicoreépflanzen gefunden. Das Herz scheint besonders gut zu schmecken. Eigentlich sollte der Gemüsegarten keine Selbstbedienungs-Salatbar sein, oder schmecken einfach Blätter von Rote Bete, Mangold und Chicoreé nur so gut?





Kalenderwoche 39 ab 26. September:

'Blauhilde' (rechts) und 'Berner Landfrauen' (links) sind attraktive Stangenbohnen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Das Laub der Feuerbohnen hält auch bei kühler Witterung länger grün. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Stangenbohnenernte

Aufgrund er häufigen Niederschlage haben uns die Bohnen heuer sehr viel Freude gemacht. Die hochwachsenden Sorten sind zudem immer ertragreicher als die niedrigeren Buschbohnen. Wir ernten die Bohnen häufig durch, bevor sich die Körner deutlich abzeichnen, dadurch setzen sie fleißig immer wieder neu an.

Ich bevorzuge dafür die blauhülsige 'Blauhilde', deren junge Böhnchen findet man besonders leicht. 'Neckarkönigin' ist dafür etwas ertragreicher. Eine sehr dekorative Bohne ist 'Berner Landfrauen' mit lila gesprenkelten Hülsen. Wer auf Schönheit besonders viel Wert legt, wählt eine der Feuerbohnen wie 'Rotblühende' oder 'Lady Di' aus. Ihr Laub hält sich auch bei kühler oder sehr trockener Witterung länger grün als das der vorher genannten Gartenbohnen.

Bild 1: 'Blauhilde' (rechts) und 'Berner Landfrauen' (links) sind attraktive Stangenbohnen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Das Laub der Feuerbohnen hält auch bei kühler Witterung länger grün. (Bayerische Gartenakademie)

Sollten Sie aber lieber Buschbohnen anbauen wollen.....  PDF-Dokument





Kalenderwoche 38 ab 19. September:

Herbst im Gemüsegarten

Schon einzelne Schneckenkorn reichen für eine ausreichende Wirkung. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Trotz Befalls durch Echtem Mehltau geht die Zucchini-Ernte weiter. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Diese Tomaten ernten wir ab, das Laub wandert auf den Kompost. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Zwiebeln mit angetrocknete Hälsen bündeln wir, der Rest kommt in flache Kisten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Kürbisse (Sorte 'Crown Prince F1 von Sperli) reifen, während das Laub abstirbt . (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen hinterlässt deutliche Spuren auf den Beeten.

Dichter Frühnebel, recht kühle Nachtemperaturen (um +6 °C) und freundliche Tagestemperaturen sorgen dafür, dass die Pflanzen durch Nebel und Tau recht lange auch auf den Blättern feucht bleiben.
Schnecken fressen deshalb weiterhin recht munter weiter. Wenn Absammeln nicht mehr ausreichend hilft streuen wir zu empfindlichen Pflänzchen – im Bild junge Radieschen – einzelne Schneckenkörner aus.

Tomaten ohne Schutzdach sind inzwischen stark mit Kraut- und Braunfäule befallen. Ohne gesunde Blätter bilden sich auch kaum noch Geschmacksstoffe. Daher verwerten wir gesunde Früchte schnell und räumen die Pflanzen ab.

Ältere Zucchiniblätter sind stark befallen durch Echten Mehltau. Solange sie daneben noch gesundes junges Grün zeigen, können wir weiter ernten.

Höchste Zeit ist es für unsere Zwiebeln geworden. Ihr Laub ist weitgehend abgetrocknet. Wir entfernen grob die Erde und lassen sie noch ein paar Tage ausgebreitet unter unserem Tomatendach abtrocknen, bevor wir sie flach in Kisten oder gebündelt an Schnüren luftig aufbewahren.

Kürbisse sind erntereif, wenn der Stiel verholzt. Beim Hokkaido-Kürbis werden die Stiele braun und platzen auf. An einem trockenen Ort bei Temperaturen um 12 °C halten die Kürbisse mehrere Wochen und Monate.





Bild 1: Schon einzelne Schneckenkorn reichen für eine ausreichende Wirkung. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Trotz Befalls durch Echtem Mehltau geht die Zucchini-Ernte weiter. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Diese Tomaten ernten wir ab, das Laub wandert auf den Kompost. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 4: Zwiebeln mit angetrocknete Hälsen bündeln wir, der Rest kommt in flache Kisten. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 5: Kürbisse (Sorte 'Crown Prince F1 von Sperli) reifen, während das Laub abstirbt.(Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 37 ab 12. September:

Nun zeigen auch die Tomaten unter dem Dach erste Kraut- und Braunfäulesymptome. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Die Tomatensorten sind unterschiedlich stark mit der Kraut- und Braunfäule befallen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Hier ist nichts mehr zu retten! Solche Pflanzen sollten rasch entfernt werden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Wenig Kraut-und Braunfäule an Tomaten unter Dach

Vereinzelt zeigen sich nun auch auf den Blättern unserer überdachten Tomaten Flecken der Kraut- und Braunfäule. Bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie sie auch in Kleingewächshäusern auftreten kann, treten an den Blatträndern oft Wassertropfen aus. Diese trockenen über längere Zeit nicht ab. So können unsere Tomaten auch dann krank werden, wenn man beim Gießen immer streng darauf achtet, dass man die Blätter nicht benetzt.

Gut wäre es gewesen, wenn wir einzelne erkrankte Blättchen immer gleich ausgeknipst hätten.

Noch einigermaßen gut steht die Sorte 'Philovita F1' da. Sie ist die derzeit widerstandsfähigste Sorte auf dem Markt. Stärker befallen sind die Tomatenpflanzen außerhalb der Überdachung. In Gärten, wo die Tomaten hinter Bäumen oder Gebäuden einem teilweise beschatteten Standort stehen, sind sie oft schon abgestorben. Die Sonne steht jetzt im Herbst schon merklich tiefer, und die Schatten werden länger.


Bild 1: Nun zeigen auch die Tomaten unter dem Dach erste Anzeichen von Kraut- und Braunfäule. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Die Tomatensorten sind unterschiedlich stark mit der Kraut- und Braunfäule befallen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Hier ist nichts mehr zu retten! Solche Pflanzen sollten rasch entfernt werden. (Bayerische Gartenakademie)



Hier finden Sie noch mehr Infos zur Tomate:





Kalenderwoche 36 ab 5. September:

In diesem Jahr standen die Rote Rüben-Blätter auf dem Speiseplan eines Rehs. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Wir ernten die ersten Rote Bete-Exemplare. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Unsere Rote Bete-Sortiment umfasst 10 verschiedene Sorten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Rote Bete muss nicht immer rot sein...... (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Rote Rüben? Bunte Rüben!

Unsere Roten Bete wurden leider wiederholt von einem Reh abgefressen, so dass die Rüben aufgrund der fehlenden Blattmasse recht klein geblieben sind. (Siehe auch KW 26). Normalerweise wirken die Blätter bekanntlich als Sonnenkraftwerke, die Zucker- und andere Baustoffe für die Pflanzen aufbauen. Immerhin gibt es ausreichend große Rüben für interessante Geschmacksproben.

Wenig bekannt ist, dass man Rote Rüben gut für Rohkostsalate verwenden kann. Nicht viel mehr Arbeit macht Salat aus einem Topf gekochter Roten Rüben. Wer Angst vor zu viel Kleckerei hat, wählt die weiße, gelbe oder rosa geringelte Sorten 'Albina vereduna', 'Burpees Golden' oder 'Chioggia'.

Die traditionell dunkelroten Sorten haben wir in Kugelform ('Rote Kugel', 'Monalisa'), plattrund ('Ägyptische'), länglich ('Forono') und rettichförmig ('Crapaudine').

Hier erfahren Sie mehr zum Anbau von Roten Rüben.......

Bild 1: In diesem Jahr standen die Rote Rüben-Blätter auf dem Speiseplan eines Rehs. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Wir ernten die ersten Rote Bete-Exemplare. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Unsere Rote Bete-Sortiment umfasst 10 verschiedene Sorten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 4: Rote Bete muss nicht immer rot sein...... (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 35 ab 29. August:

Monatserdbeeren als Beeteinfassung. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Monatserdbeeren bilden gleichzeitig Blüten und Früchte. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Roter Mangold ist lange im Jahr attraktiv. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Roter Mangold eignet sich als Beeteinfassung. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Beeteinfassungen

Heranwachsende und vor allem erntereife Gemüsebeete wecken nicht nur Vorfreude auf die herannahende Ernte. Gleichzeitig sind sie auch optisch attraktiv. Etwas eintönig wirken manchmal frisch eingesäte Beete dazwischen. Sie sind aber ebenso unvermeidlich wie bereits weitgehend abgeerntete Flächen, auf denen noch die letzten einzelnen Salatköpfe auf die Ernte warten. Zur Zeit reifen unsere Kürbisse aus, während viele Blätter bereits vergilben.

Attraktive Beetränder halten unsere Gemüsebeete stets optisch ansehnlich. In den alten Bauergärten gab es meistens genügend Platz, so dass liebevoll gepflegte blühende Staudenrabatten dem Auge Halt gaben. Weniger Platz benötigen Buchshecken, die aber recht pflegebedürftig sind.

Als Beeteinfassungen eigenen sich am besten alle klein bis mittelgroß wachsenden Kulturen, die von Mai bis Oktober grün bleiben. Dazu gehören auch viele Gewürzkräuter wie Salbei, Bergbohnenkraut oder Thymian, allerdings wird niemand so viel dieser Gewürze dann auch nutzen können.






In unserem Schaugarten lösen wir das Problem elegant mit sommerlang attraktiven Gemüsen oder Erdbeeren.

Im Vorjahr hatten wir Wurzelpetersilie am oberen Weg stehen, aufgrund des notwendigen Fruchtwechsels haben wir heuer Monatserdbeere 'Rügen' gepflanzt, die mindestens bis ins nächste Jahr stehen bleiben soll. Bei Monatserdbeeren habe ich noch den Vorteil stets rote Früchte naschen zu können. Es finden sich immer Blüten, kleine grüne Früchte sowie erntereife Früchtchen an den Pflanzen. Auch könnten die Monatserdbeeren mehrere Jahre am gleichen Standort bleiben.
Am unteren Beetrand steht roter Mangold, vor einem Jahr hatten wir dort die niedrig wachsende Feuerbohne 'Hestia'. Nicht nur, dass wir den Mangold auch beernten können, er ist besonders im Herbst eine attraktive Pflanze, das seine roten Blätter im Garten leuchten.





Bild 1: Monatserdbeeren, bei uns die Sorte 'Rügen', als Beeteinfassung. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Monatserdbeeren bilden gleichzeitig Blüten und Früchte. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Roter Mangold ist bis in den Herbst hinein attraktiv. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 4: Roter Mangold eignet sich als Beeteinfassung. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 34 ab 22. August:

Einlegegurken müssen häufig geerntet werden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Gurken alle drei Tage ernten


Unsere Gurken haben sich nach einigen kalten Nächten wieder gut entwickelt. Dank feuchter Witterung spüren wir keinen Befall durch Spinnmilben, wie er in trockenen Jahren erfahrungsgemäß droht. Unsere modernen Sorten setzen auch reichlich an, weil alle Blüten weiblich sind und daher bei guter Wasser- und Nährstoffversorgung alle Blüten auch eine Frucht ansetzen.
Bekanntlich sind die kleinen Cornicons, also Gurken unter 6 cm Länge, am begehrtesten. Wir erzielen sie durch eine Ernte alle drei Tage. Haben wir mal eine Gurke übersehen, die dann schnell zu über 12 cm Länge heranwächst, verwenden wir sie als Salatgurke. Einlegegurken schmecken eher etwas kräftiger als die gewohnten Salatgurken. Lässt man zu viele große Gurken an der Pflanze, bremst man das weitere Wachstum, die Vitalität und damit den weiteren Fruchtansatz.

Schauen Sie auch in Kalenderwoche 17 nach. Damals haben wir die Gurken ausgesät.

Hier geht es zur Informationsschrift "Gurkenanbau im Freiland"!  PDF-Dokument





Kalenderwoche 33 ab 15. August:

Wir ernten die Möhren mit der Grabegabel. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Unsere drei verschiedenen Möhrensorten: 'Chantenay', 'Gochsheimer Gelbe' und 'Duwicker'. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
'Duwicker'-Möhren sind kurz, aber dick. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Möhrenernte

Ungeduldige ernten Möhren, sobald die süßen Rüben ausreichend dick für einen herzhaften Biss erscheinen. Meistens wachsen sie noch weiter, bis das Laub merklich gelblich wird. Damit zeigen die Pflanzen den Beginn einer gewissen Ruhezeit an. Bei ungleicher Wasserversorgung droht dann das Aufplatzen der Wurzeln. Wir haben daher alle drei Sorten abgeerntet.

Zum Vergleich standen 'Chantenay', eine halblange, kegelförmige und stumpfe Sorte. Dieser Typ ist weltweit bedeutsamer als die bei uns beliebten, langen, schlanken 'Nantaiser'-Typen.

Eine norddeutsche früher wichtige Lokalsorte ist 'Duwicker', die von der Firma Dreschflegel aus alten Herkünften wieder neu angeboten wurde.

Ergänzend haben wir noch die Landsorte 'Gochsheimer Gelbe' aus dem ehemals freien Reichsdorf Gochsheim angebaut.


Möhren auf dem Familienbeet





Bild 1: Wir ernten die Möhren mit der Grabegabel. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Unsere drei verschiedenen Möhrensorten: 'Chantenay', 'Gochsheimer Gelbe' und 'Duwicker'. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: 'Duwicker'-Möhren sind kurz, aber dick. (Bayerische Gartenakademie)







Zuckermais-Ernte in Bildern


Zunächst suchen wir uns einen großen und prallen Kolben aus. Die Fäden müssen schon braun und trocken sein. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Zunächst suchen wir uns einen großen und prallen Kolben aus. Die Fäden müssen schon braun und trocken sein. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Nun vergewissern wir uns, ob der Kolben reif ist. Dazu öffnen wir die Hüllblätter im oberen Bereich ein bisschen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Nun vergewissern wir uns, ob der Kolben reif ist. Dazu öffnen wir die Hüllblätter im oberen Bereich ein bisschen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Und dann brechen wir mit Kraft den Kolben ab. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Und dann brechen wir mit Kraft den Kolben ab. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
...geschafft. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
...geschafft. (Bild: Bayerische Gartenakademie)


Jetzt entfernen wir die Hüllblätter und Fäden..... (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Jetzt entfernen wir die Hüllblätter und Fäden..... (Bild: Bayerische Gartenakademie)
........es zeigt sich ein wunderschöner Maiskolben. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
........es zeigt sich ein wunderschöner Maiskolben. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Sind die einzelnen Körner prall, aber schon ein bisschen eckig, jedoch noch nicht schrumpelig, dann ist der Maiskolben genau richtig reif. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Sind die einzelnen Körner prall, aber schon ein bisschen eckig, jedoch noch nicht schrumpelig, dann ist der Maiskolben genau richtig reif. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Wir haben 7 verschiedene Sorten und Herkünfte geerntet. Unbefruchtete Körner bleiben klein und entwickeln sich nicht. Dies hat aber mit der Reife des Kolbens nichts zu tun. (Bayerische Gartenakademie)
Wir haben 7 verschiedene Sorten und Herkünfte geerntet. Unbefruchtete Körner bleiben klein und entwickeln sich nicht. Dies hat aber mit der Reife des Kolbens nichts zu tun. (Bayerische Gartenakademie)

Mehr zu Zuckermais......... - Schauen Sie außerdem in Kalenderwoche 30 und 18.





Kalenderwoche 32 ab 8. August:

Rettichsamen auf der Hand. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Aussaat von Rettich. (Bild: Bayerische Gartenakademie)


Weil der Boden feucht ist, gelingen jetzt die letzten Rettichsaaten zuverlässig – wenn es gelingt, die Schnecken fern zu halten. Wer nicht ganz sicher ist, sät dichter aus, so dass einige Pflänzchen übrig bleiben.

Augustsaaten von Frühjahrs-Rettichsorten wie ‘Rex‘, ‘Ostergruß‘ oder von typischen Herbstrettichsorten wie ‘Runder schwarzer Winter‘ oder ‘Hilds blauer Herbst und Winter‘ werden sogar bis Mitte Oktober erntefertig. Sie sind dann noch sehr zart, wenngleich nicht so groß wie Juliaussaaten. Radies haben wir gleich mit gesät, sie werden bis Ende September fertig. Wir werden Radies nochmals Ende August für die Oktoberernte aussäen.

Zur Zeit verzichten wir auf eine Abdeckung durch Kulturnetz. Sollte der ersehnte Sommer doch noch kommen und das Wetter wieder heiß und trocken werden, bringen wir den Schutz gegen Erdflöhe und Kohlfliegen auf.

Bild 1: Rettichsamen auf der Hand. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Aussaat von Rettich. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: ... und nach einer Woche: Rettichkeimlinge (Bayerische Gartenakademie)

... und nach einer Woche: Rettichkeimlinge (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Bei günstigem Wetter hat der Rettich nach einer Woche schon ganz wunderbar gekeimt......





Kalenderwoche 31 ab 1. August:

Die jungen Feldsalatpflänzchen werden mit ihrem Erdpresstopf auf Abstand gepflanzt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Eine Abdeckung mit Packpapier verhindert Verunkrautung und sorgt durch die Beschattung für eine lockere Bodenoberfläche. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Gepflanzter Feldsalat liefert gleichmäßige Pflanzen und erleichtert die Ernte. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Früher säten wir Feldsalat ab August gleich aufs Beet. Geerntet wurde dann ab Oktober. Septembersaaten überwintern für die Ernte ab März.
Wer viel Unkraut im Garten hat, kennt die Nachteile der feinen Saat: Genauso schnell wie die rundlichen Keimblätter des Feldsalates erscheinen allerlei vielgestaltige andere Sämlinge bis hin zu feinen Gräsern – meist das einjährige Rispengras. Und die müssen wir allesamt mehrmals mühsam auszupfen. Lediglich zwischen den Reihen hilft eine Hacke, weshalb wir auch immer in Reihen (Abstand 15 cm), niemals breitwürfig aussäten.

Jetzt haben wir eine pfiffige und arbeitssparende Methode aus dem Erwerbsanbau abgeschaut: Wir pflanzen Feldsalat! Jungpflanzen besorgen wir von einem Gemüsegärtner, oder wir säen bereits ab Juli jeweils etwa sechs Samen in Multitopfplatten (ca. 3 – 4 cm große Einzeltöpfe). Vier Wochen später pflanzen wir die kleinen Pflanzenbüschel aus, die somit schon einen deutlichen Wachstumsvorsprung vor den Unkrautkeimlingen haben.

Einen weiteren Arbeitsvorteil verschaffen uns ein paar Bögen Packpapier: In einen 1,10 cm breiten Bogen schneiden wir 9 Löcher in Pflanztopfgröße (mit entsprechender Faltung lässt sich das von Reihe zu Reihe leicht bewerkstelligen). Das Papier verhindert Unkrautsämlinge und sorgt durch Beschattung gleichzeitig für eine lockere Bodenoberfläche. Schließlich hält uns das Papier die spätere Ernte sauber: Bei Regen gibt es weniger ausspritzenden Schmutz zwischen die Blattrosetten.






Bild 1: Die jungen Feldsalatpflänzchen werden mit ihrem Erdpresstopf auf Abstand gepflanzt.(Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Eine Abdeckung mit Packpapier verhindert Verunkrautung und sorgt durch die Beschattung für eine lockere Bodenoberfläche. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Gepflanzter Feldsalat liefert gleichmäßige Pflanzen und erleichtert die Ernte. (Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 30 ab 25. Juli:

Zuckermais kann auch eine Zierde sein und als Sichtschutz dienen. (Bild:  Bayerische Gartenakademie)
Maispollen wird gerne von Bienen gesammelt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Nur eine gute Bestäubung führt zu voll besetzten Maiskolben. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Blauer Ziermais liefert auch blauen Pollen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)




Bild 1: Zuckermais kann auch eine Zierde sein und als Sichtschutz dienen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Nur eine gute Bestäubung führt zu voll besetzten Maiskolben. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Maispollen wird gerne von Bienen gesammelt. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 4: Blauer Ziermais liefert auch blauen Pollen. (Bayerische Gartenakademie)





Zuckermais ist eine sehr pflegeleichte Kultur: Sobald sich die Reihen geschlossen haben, gibt es keinen Unkrautwuchs mehr zwischen den Pflanzen. Wir bauen alljährlich zwei Beete nebeneinander an. Mehrere Reihen nebeneinander garantieren nämlich automatisch eine gute Bestäubung durch den Wind. In den Kolbenansätzen schickt jede Samenanlage einen feinen, gelben Faden ins Freie. Auf jedem dieser Narbenfäden muss mindestens ein Pollenkorn landen, damit sich ein Korn am Kolben bildet. Die Pollenkörner stammen aus eigenen, männlichen Blütenständen an der Spitze der Maispflanzen. Mangelhafte Bestäubung führt zu lückenhaft mit Körnern besetzten Maiskolben. Ganz am Rand unserer Schaufläche steht blauer Ziermais. Wir sind gespannt, ob sich auf unseren Zuckermaissorten vereinzelt blaue Körner zeigen werden. Die Samenkörner zeigen nämlich unmittelbar schon nicht nur Eigenschaften der Mutterpflanze, sondern auch Eigenschaften der väterlichen Pflanze, sofern diese dominant vererbt werden. Zum Vergleich: Ein Boskoop-Baum trägt immer sortentypische Boskoop-Äpfel, egal von welcher Sorte er bestäubt wurde.

Daher raten wir auch, Zuckermais mindestens 20 m entfernt von Feldmais anzubauen. Von Feldmais bestäubter Zuckermais schmeckt nämlich nicht wie Zuckermais, sondern wie Feldmais, ist also lange nicht so süß.

Übrigens sammeln Bienen gerne den Pollen von Mais, wenngleich er für die Bienenbrut nicht ganz so nahrhaft wie andere Pollenarten ist.


Hier finden Sie mehr Informationen zum Zuckermais.....





Kalenderwoche 29 ab 18. Juli:

Erdbeerableger gleich in Töpfchen (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Von kranken Erdbeerpflanzen dürfen keine Ableger gemacht werden.(Bild: Bayerische Gartenakademie)

Eine unserer wichtigsten Kulturen auf der Gemüsefläche sind….Erdbeeren! Weil Neupflanzungen immer auf ein Beet gepflanzt werden sollen, auf dem in den letzten drei Jahren keine Erdbeeren standen, wechselt man im Lauf der Jahre durch. Nur von gesunden Mutterpflanzen kann man leicht selbst Jungpflanzen gewinnen:

Einfach kleine Töpfchen (8 bis 10 cm) mit Vermehrungserde füllen, unter einen Erdbeerableger stellen und den Erdbeertrieb mit einem Steinchen beschweren. Sobald sich die Wurzeln im Töpfchen verteilt haben, trennt man den Trieb von der Mutterpflanze, die Jungpflanze kommt an den neuen Pflanzort und kann ohne Unterbrechung gleich weiterwachsen. Das neue Pflanzbeet erhält zuvor 3 Liter Kompost je m² und 50 g Hornmehl. Bei ausreichender Wasserversorgung bilden sich bis September kräftige Pflanzen. Das ist wichtig für den Fruchtansatz im neuen Jahr: Schon im September bilden sich im Herz der Erdbeerpflanze nämlich die Knospenanlagen, und nur kräftige Pflanzen bringen viele Knospenanlagen zustande.

Machen Erdbeerpflanzen auch bei feuchtem Boden einen schlappen Eindruck, sind oft Pilzerkrankungen die Ursache. Von solchen kranken Pflanzen nehmen wir ebenso wenig Ableger wie von deren Nachbarpflanzen. Am besten stellt man die Ablegertöpfchen auf Bretter oder auf kleine Untersetzer, so dass sie keinen Kontakt mit dem möglicherweise Schadpilze enthaltenen Boden bekommen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Erdbeeren!





Kalenderwoche 28 ab 11. Juli:

Verschiedene Zucchinisorten haben auch unterschiedliche Fruchtfarben. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bei so vielen Zucchinipflanzen muss man ständig ernten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Zur Zeit ist Zucchini-Schwemme, alle zwei Tage wird ein Kollege zum Ernten „verdonnert“: Auf der Schaufläche stehen zehn Sorten, von dunkelgrün, grün-weiß marmoriert bis gelb. Wir lassen die Früchte nur höchstens 15 cm lang wachsen. Solche noch zarten Früchte sind geschmackvoll und lassen sich vielfältig verwerten. Gleichzeitig bleiben die Pflanzen vital. Werden die unteren Blätter gelblich, arbeiten wir nochmals 100 g Hornmehl flach um die Pflanzen herum ein. Regelmäßig geformte weiße Flecken sind sortenspezifisch, wattig weiche, runde Flecken sind vom Echten Mehltau verursacht. Einen solchen Befall stecken wüchsige Pflanzen zumeist leicht weg, wenn wir sie gut versorgen und regelmäßig abernten.

Blattfleckungen an Zucchini (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Zur Zeit gibt es fast nur weibliche Blüten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Durch das warme Wetter setzen alle Sorten zur Zeit fast nur weibliche Blüten an. Nur vereinzelt erscheinen männliche, die man am dünnen Stielansatz ohne Fruchtanlage erkennt. Es ist nicht nötig, solche Blüten, die besonders zum Blühbeginn und in kalten Witterungsperioden verstärkt auftreten, abzubrechen. Die Früchte wachsen schon während des Abblühens. Braune, absterbende Fruchtspitzen treten verstärkt auf bei schlecht ernährten Pflanzen, bei Trockenheit und gar nicht so selten auch bei Stickstoff-Überdüngung, die manchmal auch auf zu viel Kompost oder Stallmist beruht. Solche Früchte brechen wir frühzeitig aus.





Tipps zur Zucchini-Verwertung:

Bei allen Pfannengerichten (Schnitzel, Frikadellen, ….) einfach Zucchini in Scheiben oder Würfeln mitbraten, ebenso gegen Garende zum Braten dazugeben. Dünn gehobelte Scheiben als Salat, gerne auch in Mischung mit Gurken oder Tomaten. Oder einfach reinbeißen, evtl. mit Kräuterdip verfeinert.


Gefräßige Schnecken richten großen Schaden an. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Im Garten findet man nun allerlei Getier.
Man sollte nun besonders auf Schnecken achten. In nur einer Nacht können sie großen Schaden anrichten. Bleibt es längere Zeit trocken und warm sind Schnecken weniger ein Problem. Da es aber immer wieder regnet und Gewitter anstehen, sind sowohl Pflanzen als auch Erde feucht/nass und die schleimigen Gesellen könnnen sich gut fortbewegen.





Aber auch eine Menge nützliche Tiere findet man im Garten:
z.B. Marienkäfer und ihre Larven, die sich gerne von Blattläusen ernähren. Neben Bienen und Hummeln kommen andere Insekten in den Garten, wenn sie attraktive Futterpflanzen finden, Schmetterlinge tummeln sich auf Sommerflieder.....

Und wer Möhren, Dill oder Fenchel im Garten hat, sollte mal darauf achten, ob dort im Laub nicht die Raupe eines Schwalbenschwanzes zu finden ist. Dieser wunderschöne Schmetterling ist recht selten zu sehen. Deshalb lassen wir auch die Raupe gerne weiterfressen.


Marienkäfer sind gern gesehene Gäste im Garten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Marienkäfer sind gern gesehene Gäste im Garten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
gefräßige Larve eines  Marienkäfers (Bild: Bayerische Gartenakademie)
gefräßige Larve eines Marienkäfers (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Das Tagpfauenauge erfraut sich an den Blüten des Sommerflieders. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Das Tagpfauenauge erfraut sich an den Blüten des Sommerflieders. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Juhu! Die Raupe eines Schwalbenschwanzes ist recht selten zu finden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Juhu! Die Raupe eines Schwalbenschwanzes ist recht selten zu finden. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 27 ab 4. Juli:

Der Gemüsegarten vor dem Eintreffen der Besuchermassen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Viele Gartenfreunde hatten Fragen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Der Gemüsegarten vor dem Eintreffen der Besuchermassen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Wie im Jahr zuvor war der Gemüsegarten wieder ein Publikumsmagnet.. (Bild: Bayerische Gartenakademie)




Tag der offenen Tür in Veitshöchheim – mehr als ein Gartenfest

Am Samstag traf ich eine Bekannte, die mir erzählte: „Am Sonntag gibt bei mir im Garten ein Fest mit 15 Freunden“. Ich gab zur Antwort: „Ich erwarte 10 000 Gäste zum Gartenfest!“
Ich freue mich, dass auch von Ihnen, liebe Leser, viele da waren. Wie sonst ist es zu erklären, dass gerade das Interesse an der Gemüsefläche besonders groß war, wie viele Beobachter und auch die Tagespresse berichten (siehe http://mobil.mainpost.de/regional/art736,6221084 ).
Ihre Marianne Scheu-Helgert





Und außerdem:

Wer am 3. Juli keine Zeit hatte oder wer zusätzlich zu unserer Schaufläche noch viel mehr über Gemüse erfahren und erleben möchte, ist ganz herzlich eingeladen zum Tag der offenen Tür am 17. Juli 2011 in unserem Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg, Galgenfuhr 21. Auch die Bayerische Gartenakademie wird dort vertreten sein.


Speziell zum Thema Tomaten können Sie vom 14. Juli bis 21. Juli 2011 auf der „kleinen“ Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Kitzingen mit uns persönlich sprechen .

Wir freuen uns auf Sie!

Zucchini werden jung geernet. Damit bleibt auch die ganze Pflanze vitaler. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Verschiedene Zucchinisorten wachsen bei uns im Gemüsegarten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Zur Zeit legen die Zucchini so richtig los. Bei kleinsten Anzeichen von Hunger – wenn die unteren Blätter gelb werden – geben wir eine Flüssigdüngung (2 g Blattdünger je Liter Wasser). Zugleich ernten wir alle Früchte ab bei einer Länge von höchstens 15 cm. Diese kleinen Früchte schmecken besser als große, sie sind zarter und zugleich bleiben oft beerntete Pflanzen vitaler.





Kalenderwoche 26 ab 27. Juni:

Dieses Schadbild deutet auf Rehe hin. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Ausgefranste  Ränder sind Spuren von Rehfraß.(Bild: Bayerische Gartenakademie)
Sicherheit gibt die Rehspur im Beet. (Bild: Bayerische Gartenakademie)




Reh im Gemüsegarten!

Eine böse Überraschung erlebten wir gestern auf unserem Rote-Rüben-Beet! Von der weißen Sorte ‚Albina vereduna‘ sind alle Blätter abgefressen. Zum Glück ist Gottfried Röll, einer unserer Gartenexperten am Gartentelefon, gleichzeitig in seiner Freizeit auch Jäger. Er klärte uns auf, es handele sich aufgrund der ausgefransten Stielstümpfe um Rehfraß, einen Schaden durch Kaninchen, wie wir ihn in der Vergangenheit schon erlebten, schloss er aus. Eine sichere Bestätigung gaben ihm dann noch rehtypische Trittsiegel im Beet.

Wir hoffen jetzt, dass das Reh nicht wiederkommt, so dass sich unserer Rüben, bei denen zum Glück die Herzblätter erhalten sind, wieder erholen können. Immerhin soll unsere Schaufläche am kommenden Sonntag, den 3. Juli 2011 sich in schöner Vielfalt präsentieren.

Sie sind herzlich eingeladen, sich die Fläche selbst anzuschauen, von 9 Uhr bis 16 Uhr ist das Gelände in Veitshöchheim, An der Steige 15 geöffnet.

Wir freuen uns auf Sie!

Tag der offenen Tür  PDF-Dokument





Kalenderwoche 25 ab 20. Juni:

Bevor wir Tomaten ausgeizen, muss uns klar sein, ob wir eine Sorte mit unbegrenztem Wuchs, eine sogenannte Stabtomate, oder aber eine Buschtomate vor uns haben.

Busch- und Stabtomaten

Links: Buschtomaten im Kübel, Mitte: Buschtomaten in der Ampel, rechts: Stabtomaten

Alle Triebe der Buschtomaten bilden an der Spitze nach einigen Blättern eine Blüte und wachsen dann nicht mehr weiter. Anschließend bilden sich einige Seitentriebe, die nach kurzer Zeit ebenfalls mit einer Spitzenblüte enden. Solche Buschtomaten bilden somit kleine Büsche von 20 bis 100 cm Höhe, je nach Sorte. Unsere kleinwüchsigen, nur 30 cm hohen Balkontomaten gehören ebenso dazu wie die altbekannte, ca. 120 cm hohe 'Rentita'.

Buschtomaten werden also nicht ausgegeizt, während Stabtomaten, die immer nach 2 Blättern einen Blütenstand bilden, diese Behandlung erfahren. Von Stabtomaten müssen regelmäßig alle Seitentriebe möglichst frühzeitig ausgebrochen werden. Der Haupttrieb wird an einem Stab befestigt. Wir leiten Stabtomaten an einer Schnur nach oben, die am Tomatendach befestigt ist.

Ausgeizen von Tomaten

So werden Stabtomaten ausgegeizt!





Kalenderwoche 24 ab 13. Juni:

Unsere Erbsen stehen prächtig da.

Unsere Palerbsen haben wir schon im März gesät, weil sie kühle Spät-Wintertage gut wegstecken. Sie sind jetzt in der Haupternte. Am besten gefällt uns die Sorte 'Germania'. Ihre Körner werden größer als die der Sorten 'Rheinperle' und 'Kleine Rheinländerin'.

Markerbsen, gesät im März, setzen jetzt die ersten Hülsen an, sie versprechen einen höheren Ertrag als Palerbsen.

Die Hülsen von Mark- und Palerbsen lassen sich zum Bau von Schiffchen mit Ruderbank (ein ca. 1,5 cm langes Zweigstück) nutzen. Dazu öffnet man die Hülsen zum Entfernen der Körner nur an einer Seitennaht – die andere muss unbeschädigt bleiben – und schon ist das Schiffchen fertig.

Bau von Schiffchen aus Hülse der Erbse

Die feinsten Erbsen sind Zuckererbsen. Spätestens alle drei Tage müssen die ganzen Hülsen durchgepflückt werden. Wir entfernen die Stilansätze mit den Kelchblättern und die harten Spitzen. Dann kommen die Erbsen kurz in kochendes Wasser und werden anschließend in heißer Butter geschwenkt – mit etwas Salz überstreut – köstlich!

Pal-, Mark- und Zuckererbsen




Verschiedene Erbsen im Vergleich:
links Palerbsen,
zweite von links Markerbsen,
dritte und vierte von links Zuckererbsen in verschiedenen Größen





Kalenderwoche 23 ab 6. Juni:

Viele verschiedene Rote Rüben-Sorten im Vergleich. (Bild : Bayerische Gartenakademie)
Die Bete-Sorten unterscheiden sich nicht nur in der Form, sondern auch in der Farbe: rote und gelbe Bete. (Bild : Bayerische Gartenakademie)

Im Schaugarten haben wir 10 Sorten von Roten Rüben zum Vergleich. Dazu gehören sehr gute Ertragssorten wie 'Monalisa' oder 'Rote Kugel' sowie die längliche 'Forono'. Daneben stehen aber auch die Traditionssorte 'Ägyptisch Plattrunde', die innen gelbe und außen orange gefärbte 'Golden Burpees', die innen weiß-rot geringelte 'Tondo di Chioggia' und die cremeweiße 'Albina Vereduna'. Die Sämereien haben recht unterschiedlich gekeimt, so dass wir nun auf gleichmäßigen Abstand von etwa 5-6 cm ausdünnen. Wir sind gespannt auf die Vielfalt an Roten Rüben!

Und außerdem Biodüngung mit Ackerbohnen........



Bild 1: Viele verschiedene Rote Rüben-Sorten im Vergleich. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Die Bete-Sorten unterscheiden sich nicht nur in der Form, sondern auch in der Farbe: rote und gelbe Bete. (Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 22 ab 30. Mai:

Die Stangenbohnen bekommen nun ihren Halt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Die Stangenbohnen erhalten endlich ihre Stangen, nachdem sie zuvor, nach dem Auspflanzen, unter Vlies gestanden waren.

Wir bauen die auch für rauere Klimate bestens geeigneten Feuerbohnen (Sorte ‚Lady Di‘, bewährt ist auch ‘Preisgewinner‘), daneben die immer noch empfehlenswerte Traditionssorte ‚Neckarkönigin‘ sowie ‚Blauhilde‘. Beides sind Gartenbohnen. Stehen sie einzeln, kann man von ihnen Saatgut ausreifen lassen, Feuerbohnen in der Nachbarschaft stören nicht, weil sie sich nicht gegenseitig befruchten können. ‚Neckarkönigin‘ ist besonders ertragreich, ‚Blauhilde‘ lässt sich aufgrund der Violettfärbung auch in sehr jungem Zustand gut ernten.

Tipp zum Setzen der Stangen: Bei feuchtem Boden gelingt es besonders gut. Am besten rammt man einen schweren, spitzen Eisenstab vorab mehrmals in den Boden, um so ein tiefes Loch für die Holzstangen vorzuformen.


Wachsen die Gurkepflanzen, so ernten wir den Salat und machen Platz. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Wachsen die Gurkepflanzen, so ernten wir den Salat und machen Platz. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Unser Gemüsegarten...... (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Unser Gemüsegarten...... (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Auf den Familienbeeten wachsen verschiedene Kulturen auf engem Raum. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Auf den Familienbeeten wachsen verschiedene Kulturen auf engem Raum. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Im Garten ist immer etwas zu tun. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Im Garten ist immer etwas zu tun. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 21 ab 23. Mai:

Die erste Blüte ist die "Königsblüte". Sie braucht sehr viel Kraft.  (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Jetzt ist es wichtig, die ersten Blüte auszubrechen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Die wärmebedürftigen Paprika kommen gleich nach den Tomaten ins Freie. Sie können nie genug Sonne und Wärme haben.

Spätestens jetzt steht die schwerste Arbeit des ganzen Jahres an: Das Ausbrechen der Paprikablüten. Zuerst ist die „Königsblüte“, also die erste und unterste dran. Dann sollten wir alle Hemmungen überwinden und noch zwei weitere Etagen vollständig ausbrechen – Paprika verzweigen sich bei jeder Blattetage, wo sie gleichzeitig auch Blüten bilden. Die Blüten bricht man im möglichst jungen Zustand aus. Die Pflanze reagiert darauf mit weiterem Wachstum, um später umso mehr Früchte anzusetzen. Wird nicht ausgebrochen, so konzentriert die Pflanze ihre ganze Kraft in die lang dauernde Entwicklung der ersten Frucht. Man erntet so baldmöglichst eine Frucht, die noch kleine Pflanze wird aber kaum weitere Früchte ansetzen.


Spezielle engmaschige Gemüseschutznetze schützen auch vor Blattläusen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Aufgrund anhaltender Wärme und Trockenheit haben sich Blattläuse stark vermehrt. Damit die jungen Pflanzen erst gar nicht befallen werden, haben wir über die Kohlpflanzen ein engmaschiges Gemüsefliegennetz aufgelegt. Natürlich muss es dicht aufliegen, damit sich keine Tiere von unten "reinschmuggeln" können.

Wer aufmerksam durch seinen Garten geht, findet nicht nur sehr viele Blattläuse, sondern auch schon eine Menge Nützlinge. Zu den großen Blattlausfressern zählen Marienkäfer und seine Larven, Schwebfliegen- und Florfliegenlarve sowie Gallmückenlarven. Nicht zu unterschätzen sind Vögel, vor allem auch Meisen, die nun ihre Jungen füttern.

Aber Achtung! Je weniger chemischen Pflanzenschutz Sie in Ihrem Garten einsetzen, umso mehr Nützlinge werden Sie finden!

Hier finden Sie Informationen zu Nützlingen, den kleinen Helfern des Freizeitgärtners.........

Bild 1: Die erste Blüte ist die "Königsblüte". Sie braucht sehr viel Kraft. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Jetzt ist es wichtig, die ersten Blüte auszubrechen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Spezielle engmaschige Gemüseschutznetze schützen auch vor Blattläusen. (Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 20 ab 16. Mai:

Die Tomaten werden nach dem Pflanzen gleich an Schnüren hochgeleitet. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Blattläuse am Gartenampfer. Geflügelte Läuse suchen sich neue Wirtspflanzen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Vlies schützt beim Frühjahrssalat vor Blattläusen (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Wir trauen uns, heute die Tomaten nach draußen zu bringen. Die Nachttemperaturen sind nicht mehr so kalt. Nach dem Pflanzen unter das Tomatendach (Schutz vor Kraut- und Braunfäule!) leiten wir die Pflanzen an Schnüren hoch.

Wo bleibt der Regen? Noch immer warten wir. Deshalb gehört Gießen nun auch zu den Hauptaufgaben.

Bedingt durch die warmen Temperaturen und Trockenheit treten zur Zeit verstärkt Blattläuse auf, vor allem an Fenchel und Gartenampfer. Unsere Salate sind weitgehend befallsfrei, da sie allesamt unter Verfrühungsvlies wachsen. Das ist die zuverlässigste vorbeugende Blattlausabwehr, die zudem für besonders zartes, zügig herangewachsenes Blatt sorgt. Im Privatgarten könnten wir bereits mit der Ernte beginnen.

Am schnellsten erntebereit wächst gelber Eichblattsalat, dann kommen die anderen Pflücksalate wie die bekannten Lollo-Typen mit gekraustem Blatt. Rote Sorten brauchen immer ein paar Tage länger als ähnliche grüne. Kopfsalate brauchen etwas länger als nicht kopfbildende Pflücksalate. Wer also wie wir anstelle von 20 Kopfsalat je 5 Pflänzchen der verschiedensten Typen kauft, hat nur einmal die Arbeit, am Ende aber keine Ernteschwemme, sondern einen über zwei bis drei Wochen verteilten Erntezeitraum.

Auf unserer Schaufläche dürfen alle Salate sehr lange stehen bleiben, um möglichst vielen Besuchern einen Vergleich zu bieten.

Bild 1: Blattläuse am Gartenampfer. Geflügelte Läuse suchen sich neue Wirtspflanzen, da der Platz eng wird. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Die Tomaten werden nach dem Pflanzen gleich an Schnüren hochgeleitet. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Vlies verfrüht nicht nur die Ernte, es schützt beim Frühjahrssalat vor dem Zuflug von Blattläusen. (Bayerische Gartenakademie)

Infos zur Kraut- und Braunfäule an der Tomate .....  PDF-Dokument

Mehr zu Frühjahrssalaten ...

Hier gehts zur Infoschrift: Blattlausresistente Salate .....  PDF-Dokument

Infos zu Blattläusen ....  PDF-Dokument


Gemüse-Garten-Impressionen 1 (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Gemüse-Garten-Impressionen 1 (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Gemüse-Garten-Impressionen 2 (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Gemüse-Garten-Impressionen 2 (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Aufhacken und Gießen gehören dazu. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Aufhacken und Gießen gehören dazu. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Die Zuckererbsen werden von verschiedenen Salaten umgrenzt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Die Zuckererbsen werden von verschiedenen Salaten umgrenzt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 19 ab 9. Mai:

Junger Zuckermais wird in Mulchfolie gepflanzt, die die Wärme besser hält und Unkrautbewuchs unterdrückt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Die Artischocken wurden bereits im Januar gesät. Da sie wärmebedürftig sind, werden sie jetzt erst ausgepflanzt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Die ersten Pastinaken sind gut gekeimt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Wir hoffen auf weiterhin nicht allzu kalte Nächte und pflanzen in dieser Woche Zuckermais, Einlegegurken und Artischocken aus.

Die Zuckermaisbeete bedecken wir zuvor mit Mulchfolie. Sie hält Wärme im Boden, was das Wachstum der wärmeliebenden Maispflanzen verbessert, und verhindert gleichzeitig Unkrautwuchs.
Eine Bedeckung mit Vlies fördert das Wachstum zusätzlich.

Die Artischocken wurden bereits im Januar in Töpfchen ausgesät und müssen mit Hilfe reichlicher wassergaben zügig weiter wachsen. Nur dann bilden sie ab August Knospen.

Inzwischen keimen Chicoree, Rote Rüben und Pastinaken, dabei achten wir auf gleichmäßige Feuchtigkeit, die Bodenoberfläche darf nicht verkrusten. Die Keimung erfolgt auch zuverlässiger, wenn wir die Saatreihen oberflächlich ganz dünn mit Kompost abstreuen.

Bild 1: Junger Zuckermais wird in Mulchfolie gepflanzt, die die Wärme besser hält und Unkrautbewuchs unterdrückt.
Bild 2: Die Artischocken wurden bereits im Januar gesät. Da sie wärmebedürftig sind, werden sie jetzt erst ausgepflanzt.
Bild 3: Die ersten Pastinaken sind gut gekeimt.
(alle Bilder: Bayerische Gartenakademie)

Weitere Infos zu Zuckermais......

Weitere Infos zu Artischocken .......

Weitere Infos zu Chicoreé .....

Weitere Infos zu Pastinaken .......





Kalenderwoche 18 ab 2. Mai:

Erdbeeren sind unter Vlies vor Nachtfrösten geschützt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Schon kalte Nächte können Schäden an den Blüten anrichten. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Durch Frost geschädigte Blüten haben schwarze Stempel. Sie bilden leider keine Früchte aus. (Bild: Bayerische Gartenkademie)

Vorsicht Frostnächte!

Für diese Woche waren einige kalte Nächte angekündigt. Daher schützen wir unsere Erdbeeren, die jetzt in voller Blüte stehen, mit Vlies vor Frost.
Das Vlies schützt am besten, wenn der Boden feucht ist. Dann beschlägt es in der Nacht von unten her und bietet den Pflanzen Schutz bis zu Temperaturen von -5 °C. Bei trockenem Boden ist die Schutzwirkung etwas geringer. Wir gießen daher schon am Vormittag die Beete, so dass die Pflanzen noch abtrocknen können, bevor wir sie mit Vlies abdecken.

Hier gibts mehr Infos zu Erdbeeren......

Glück hatte auch der Freizeitgärtner, der sich von den warmen Tagen der letzten Woche noch nicht hat verleiten lassen und Tomaten ins Freie gepflanzt hat. Kalte Nächte führen entweder direkt zu Pflanzenschäden oder zumindest zu einem Wachstumsstopp. Die Abdeckung mit Vlies kann etwas helfen und manchmal schon die Pflanzung unter dem Tomatendach, wenn die Temperaturen um +- 0 °C liegen.


Zuckermaissamen ist recht schrumpelig. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Es werden jeweils 1 bis 2 Samen je Topf abgelegt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)



Bei kalten Nächten keimen Zuckermais und Einlegegurken zuverlässiger im Topf als im Beet. Dazu legen wir 1-2 Korn in jeden ca. 8 cm großen Topf mit Aussaaterde und bedecken ihn 2 cm dick mit Erde. Zuckermais pflanzt man dann mit etwa 8 cm Höhe ins Gartenbeet, Einlegegurken noch im Keimblattstadium. Einen Tag vor dem Pflanzen gießt man die Töpfe noch einmal durchdringend, unmittelbar vor dem Pflanzen am besten nochmals mit einer Düngerlösung mit 2 g Blattdünger je Liter Wasser. Drohen nach dem Auspflanzen weiterhin kalte Nächte, empfiehlt sich eine Abdeckung mit Vlies.

Hier gibts Infos zum Zuckermais......




Bild 1: Erdbeeren sind unter Vlies vor Nachtfrösten geschützt.
Bild 2: Schon kalte Nächte können Schäden an den Blüten anrichten.
Bild 3: Durch Frost geschädigte Blüten haben schwarze Stempel. Sie bilden leider keine Früchte aus.

Bild 4: Zuckermaissamen ist recht schrumpelig.
Bild 5: Es werden jeweils 1 bis 2 Samen je Topf abgelegt.
(alle Bilder: Bayerische Gartenakademie)





Kalenderwoche 17 ab 25. April:

Die feinen Chicoreésamen werden in Rillen gesät. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Schon jetzt sichern wir die Salatversorgung um Weihnachten mit der Saat von Chicoree. Pro Beet (1,20 m breit) ziehen wir drei zwei cm tiefe Rillen, geben Saatgut der Sorten 'Focus F1' und 'Zoom F1' hinein, drücken gut an und verfüllen die Rillen wieder.

Hier gibt's mehr zum Chicoreé.........

Die Erbsen sind inzwischen gut 5 cm hoch, höchste Zeit, um das Buchenreisig als Stützgerüst zu stecken.

Frostempfindliche, schnellwüchsige Gemüsepflanzen werden in Töpfen vorgezogen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bevor die Gurken Mitte Mai ins Freie gepflanzt werden, ziehen wir sie in Töpfen vor. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Kürbissamen werden einzeln in Töpfe gelegt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Jetzt, Ende April, ziehen wir dann die frostempfindlichen, schnellwüchsigen Gurken, Kürbisse und Zucchini vor. In 8 cm große Töpfchen mit Anzuchterde säen wir je ein Korn für die Auspflanzung Mitte Mai.




Juhu!!! Es hat mal geregnet. Auch ist es nicht mehr so heiß. Die im Beet ausgesäten Gemüse werden es danken und nun besser aufgehen. Durch das Gießen bei dem heißen und trockenen Wetter war der Boden verkrustet.

Bild 1: Die feinen Chicoreésamen werden in Rillen gesät.
Bild 2: Frostempfindliche, schnellwüchsige Gemüsepflanzen werden in Töpfen vorgezogen.
Bild 3: Bevor die Gurken Mitte Mai ins Freie gepflanzt werden, ziehen wir sie in Töpfen vor.
Bild 4: Kürbissamen werden einzeln in Töpfe gelegt.
(alle Bilder: Bayerische Gartenakademie)







Kalenderwoche 16 ab 18. April:

Heute pflanzen wir 8 verschiedene Sorten Salat. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Radies sind nun gut aufgegangen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Weitere Beete werden mit Salat gepflanzt. Es sind 8 verschiedene Sorten mit grüner Laubfarbe. Die Jungpflanzen kamen von unserem Gemüseversuchsbetrieb in Bamberg. Bei der Pflanzung achten wir stets darauf, dass die Erdpresstöpfchen nicht zu weit in der Erde stecken und somit der Salat recht locker "im Winde wehen" kann. Salatfäulnis wir vorgebeugt.

Weitere Infos zum Salat.....

Inzwischen haben die Radieschen und Rettiche gekeimt, die herzförmigen Keimblätter stehen kurz über der Bodenoberfläche. Stehen manche Pflänzchen dichter, entfernen wir schwächere Exemplare, so dass der Abstand ca. 3 – 4 cm beträgt. Bei Schneckenbefall verschieben wir diese Arbeit um eine Woche. Rettiche stehen im Abstand 5-8 cm.

Bei jedem Rundgang prüfen wir, ob sich auf Keimblättern oder später auf den ersten echten Laubblättern kleine weiß umrandete Löcher zeigen. Dann finden wir mit etwas Glück auch die Verursacher: Es sind Erdflöhe, das sind ca. 2 mm große Käfer mit glänzend schwarzen oder auch goldgelb gestreiften Flügeldecken. „Flöhe“ heißen sie aufgrund ihres erstaunlichen Spungvermögens. Sollten sie überhand nehmen, decken wir die Beete mit Vlies ab. Erdflöhe lieben verkrustete Böden und trockenes Wetter. Vorbeugend versuchen wir, das Beet feucht und locker zu halten.

Bedeckungsmaterial gegen Erdflöhe......  PDF-Dokument

Es ist sehr trocken. (Bild: Bayerische Gartenakademie)





Hilfe! Es ist tagsüber warm (meist über 20 °C) und sooooo trocken. Auch für Ostern scheint kein Regen in Sicht. Deshalb müssen wir nun mal dringend gießen. Besonders Aussaaten, Keimlinge und neu Ausgepflanztes müssen feucht gehalten werden.




Bild 1: Heute pflanzen wir 8 verschiedene Sorten Salat. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Radies sind nun gut aufgegangen. (Bayerische Gartenakademie)
Bild 3: Es ist sehr trocken. (Bayerische Gartenakademie)







Kalenderwoche 15 ab 11. April:

Wegen der kalten Nachttemperaturen sind die frisch gepflanzten Salate mit Vllies abgedeckt. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Heute pflanzen wir Salat

Frische Salate aus dem eigenen Garten erhalten wir am schnellsten durch robuste, neue Salatsorten. Damit sich die Ernte über einen längeren Zeitraum hinzieht, pflanzen wir gleichzeitig mehrere verschiedene Sorten.

Nachts ist es zur Zeit sehr kalt, nur ganz knapp über 0 °C. Deshalb decken wir die neugepflanzten Salate mit Vlies ab.

Hier erfahren Sie mehr über den Anbau von Salaten.

Auf einem Salatbeet haben wir letzte Woche auch Radies gesät. Diese gehen auf. Die ersten Keimblätter sind zu erkennen.







Kalenderwoche 14 ab 4. April:

Möhrensamen (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Eine reiche Möhrenernte. (Bild: LWG)

Jetzt säen wir Möhren aufs Familienbeet, damit sie auch zuverlässig keimen

Tagsüber ist es jetzt schon wesentlich wärmer als letzte Woche und auch nachts bleiben die Temperaturen deutlich über 0 °C.

Also eine optimale Zeit Möhren auszusäen. Wir nehmen gleich drei verschiedene Sorten.
Da die feinen Samen bis zu drei Wochen zum Keimen benötigen, kann viel schief gehen. Nässe und auch Trockenheit lassen die Keimlinge ersticken.

Hier gibts Infos zur richtigen Aussaat von Möhren. Das ist zu beachten.......

Bild 1: Möhrensamen (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Bild 2: Eine reiche Möhrenernte. (Bild: LWG)







Kalenderwoche 13 ab 28. März:

Reihenansaat bei Erbsen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)
Buchenreisig dient als Stütze für die wachsenden Erbsen. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Diese Woche säen wir Erbsen für kleine und große Nasch-Kinder und Pastinaken

Auf gut 10 m² unserer Schaufläche zeigen wir einen Mini-Familiengarten. Damit wir von Ende Juni bis zu den Sommerferien süße Erbsen ernten können, säen wir nebeneinander auf dem Beet drei je 1 m lange Reihen Erbsen.

Wir kaufen daher mindestens drei verschiedene Erbsen-Samentüten, um eine Sortenvielfalt zu haben. Die Samen können auch die nächsten zwei Jahre noch ausgeät werden.

Noch jetzt im März säen wir Pal- (=Schalerbsen). Die zarten Körner sind im Juni zu naschen.
Sortenbeispiele: 'Germana', 'Rheinperle', 'Kleine Rheinländerin'.

Zur Erholung gehe ich jetzt mit der Astschere in den Wald. Wo Brennholz gemacht wird, bitte ich, einen großen Bund Buchenreisig zurechtschneiden zu dürfen. Mein Ziel sind fächerförmige Zweige, die ich später entlang der Erbsenreihen als Rankhilfe stecke, wenn die Pflänzchen gut 5 cm hoch sind.

Und so gehts dann mit den Erbsen weiter.....





Aber nicht nur Erbsen haben wir gesät, auch konnten wir endlich

Pastinakensamen (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Pastinaken

säen. Die Samen werden im Abstand von 6 cm einzeln in die vorbereiteten Rillen gelegt.


Wenige Tage später: Endlich eine Nacht ohne Frost! Außerdem regnet es ein bisschen, somit erübrigt sich das Angießen.




Bild 1: Reihenansaat bei Erbsen
Bild 2: Buchenreisig dient als Stütze für die wachsenden Erbsen
Bild 3: Pastinakensamen
(Bilder alle Bayerische Gartenakademie)



Kalenderwoche 12 ab 21. März:

Ackerbohnen werden als Vorfrucht und Gründungung eingesät. (Bild: Bayerische Gartenakademie)

Der Biodünger für den Sommersalat kann jetzt eingesät werden.

Der Boden ist schön abgetrocknet, so dass wir ihn ganz klassisch herrichten können. Dazu ziehen wir mit dem Krail die gröbsten Schollen glatt, mit dem Rechen ebnen wir die Oberfläche vollends ein. Mit dem Maßband stecken wir Beete mit einer Breite von 1,20 m vom Hauptweg her ab, zwischen je zwei Beeten lassen wir 0,30 m Platz für den Weg.

Auf dem Beet ziehen wir acht 3 cm tiefe (d. h. 3 cm unterhalb der Beetoberfläche) Längsrillen in gleichmäßigem Abstand und belegen diese mit den Ackerbohnensamen.
Weil diese nur zur Düngung dienen, berechnen wir 100 g Saatgut pro m², also brauchen wir für je 1 m Beetlänge 120 g Saatgut. Weil wir 8 Rillen haben, werden je 15 g Samen pro laufenden Meter Rillenlänge verteilt. Mit dem Rücken der Rübenhacke drücken wir die Samen an und verfüllen die Rillen anschließend mit den kleinen Erdwällen rechts und links von den Rillen. Wir brauchen nicht anzugießen, die Erdfeuchte aus dem Untergrund wird genügen, weil wir diesen Untergrund nicht aufgelockert und die Samen gut angedrückt haben.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Ackerbohne.






Kalenderwoche 11 ab 14. März:

Veitshöchheimer Gemüsegarten in den Startlöchern
Veitshöchheimer Gemüsegarten jetzt im März

Die Beete sind noch zu nass, daher nutzen wir die Zeit für die Anbauplanung und für den Einkauf von Sämereien – das Schmökern in Fachgeschäften oder auch im Internet weckt die Vorfreude auf reichliche Sommerernten.

Auf jedem Beet sollen nur Kulturen stehen, die in den letzten zwei Jahren nicht mit derselben Kultur oder einer Kultur aus derselben Pflanzenfamilie belegt war. Das Pastinakenbeet muss also in den letzten Jahren frei gewesen sein von Pastinaken, Möhren, Sellerie oder Petersilie.

Bei den Sämereien achten wir auf Sorten, die möglichst gegen Krankheiten und Schädlinge widerstandsfähig sind. Außerdem bevorzugen wir ertragreiche, geschmackvolle und anbausichere Sorten.




Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Bayerische Gartenakademie