Gemüseblog
Salate für Herbst und Winter
23. Juli 2015

Täglich frischen Salat aus dem Garten! Eine solche Grundversorgung ist von Frühjahr bis Herbst recht einfach. Jetzt im Juli sorgt vor, wer im Winter frische Blattsalate haben will.

Auf das abgeerntete Erbsenbeet haben wir daher Endivien, Zuckerhutsalat und Chinakohl gepflanzt. Man bekommt sie derzeit überall im Fachhandel.

Bei der Pflanzung sollen die Erdtöpfe zur Hälfte aus der Erde ragen. Die Salatköpfe stehen dann später auf einem kleinen Fuß, und mit größerem Abstand vom Boden bleiben sie gesünder und sauberer. Endivien kommt in vier Reihen (Abstand 30 cm), die anderen in drei Reihen aufs Beet (Abstand 40 cm).
Alle drei wachsen bis Oktober zu stattlichen Köpfen heran. Sie überstehen leichte Reifnächte im Garten sehr gut. Am sichersten schützt dann ein Verfrühungsvlies vor kalten Bodenfrösten.
Endivien und Chinakohl bleiben bis Ende Oktober, oft bis November auf den Beeten, sofern der Herbst wie in den vergangenen Jahren lange andauert. Vor tieferen Temperaturen kommen die Köpfe dicht an dicht in Kisten. Dort halten sie mit einer losen Folienüberdeckung als Verdunstungsschutz über mehrere Wochen, Chinakohl oft bis Weihnachten.
Zuckerhut erfriert erst bei minus sieben Grad Celsius. In manchen wintermilden Gebieten blieb er in den beiden Vorjahren bis Februar draußen. Auch hier kann ein aufgelegtes Vlies helfen, dass der Zuckerhut bis minus zehn Grad Celsius überstehen kann.
Andere freie Flächen nutzen wir für Feldsalat und Spinat. Man kann direkt ins Beet säen, wir ziehen sie in kleinen Büscheln an und pflanzen sie dann aus.

"Salate für den goldenen Herbst" - Gartencast vom Juli 2014