Gemüseblog
Jetzt wünschen oder sich selbst beschenken!
19. Dezember 2017

Ein Unkraut soll kurz vor dem Abblühen entfernt werden, eine Lücke soll im jungen Salatbeet geschlossen werden oder beim Ausdünnen von Roter Bete sollen überzählige Jungpflänzchen schnell ein paar Lücken in der Saatreihe auffüllen – wo ist die Pflanzschaufel?

Es schadet keinesfalls, davon mehrere zu besitzen. Wir arbeiten sehr gerne mit soliden, geschmiedeten Pflanzschaufeln, gern auch zusätzlich mit einem längeren, schlankeren Distelstecher, beide mit einem stabilen Holzgriff, den man gerne in die Hand nimmt.
Gut ist auch die Pflanzschaufel, die stets griffbereit in der Nähe ist. Das soll natürlich eine Wetterfeste mit Kunststoffgriff sein. Sie hängt bei uns in den Privatgärten meist an der Wasserstelle inmitten des Gartens bereit. Im Schaugarten der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim halten wir die Geräte wenige Meter außerhalb in einem Schuppen einsatzbereit.
Sodann braucht der Selbstversorger mindestens zwei Messer: eines davon fürs Grobe. Es schneidet Salatköpfe, Chinakohl oder Knollenfenchel am Boden ab. Dafür nehmen wir einfach ein ausrangiertes Küchenmesser mit großem Griff. Und dann ein sehr Scharfes, das zur Ernte von zartem Grün wie Gartenkresse dient. Oder auch zum Aufschneiden und Naschen von Fruchtgemüsen oder zum Schneiden mundgerechter Stücke von Rettich oder gewaschenen Möhren direkt im Garten. Dazu sollte man sich ein richtig gutes Taschenmesser gönnen.
Oder schließlich eine hochwertige Gartenschere zum Abschneiden von Maisstängeln, Kräutertrieben zum Trocknen oder zum Abräumen der Tomatenpflanzen im Spätherbst.