Gemüseblog
Kein Verpackungsmüll mit eigenem Zuckerhutsalat!
31. Januar 2018

Umsichtig hatten wir im August frei werdende Beete unter anderem mit Chinakohl und Zuckerhutsalat bepflanzt. Sie blieben dann – mit prächtigen Köpfen – bis Dezember unter Vlies im Garten stehen. Dann holten wir sie in den Keller, aufrecht und locker nebeneinander in Kisten gestellt.

Zuerst verbrauchten wir die kleineren Köpfe, jetzt zum Schluss die dicken. Auf den ersten Blick präsentieren sie sich jetzt so unappetitlich braun vertrocknet, dass sie so mancher wohl gleich auf den Kompost befördern würde. Doch halt: Die äußeren Blätter bilden eine mehrschichtige Bio-Pergamentschicht um den knack-frisch-grünen Kern!

Nach einem kleinen Striptease auf dem Küchentisch präsentiert sich ein frischer grüner Salat, der sich natürlich noch mit Kräutern, Früchten oder Radieschen aufpeppen lässt.

Wer nicht gleich den ganzen Kopf braucht – kein Problem, im Kühlschrank hält der restliche Teil ein paar Tage lang.

Und die Umblätter verrotten problemlos auf dem Kompost. Wer Kaninchen oder Hühner hat, kann einige der noch teilweise grün gebliebenen Umblätter nutzen.