Gemüseblog
Die Schnecken sind da!
25. April 2018

Salatpflänzchen mit ausgeschabtem Herz, Möhrenkeimlinge ohne Keimblätter und unser neu gepflanztes „Kraut der Unsterblichkeit“ völlig ohne Blätter – die Schnecken sind da!

Zum Glück treten sie nur vereinzelt und nicht massenhaft auf. Leider fehlt uns auch der Überblick, weil sich die Schnecken natürlich tagsüber in Bodenspalten oder am Wurzelhals größerer Pflanzen zurückgezogen haben. Am besten wäre es, immer in der abendlichen Dämmerung mit „Scannerblick“ an allen Beeten vorbeizugehen. Dann sitzen die Tiere auf den Pflanzen.

Wir werden – weil abends niemand da ist – wohl eher zum Schneckenkorn greifen. Dabei beschränken wir uns zuerst auf die Ecken mit den ersten Schäden. Es sind überwiegend noch sehr kleine Exemplare der „Spanischen“ Wegschnecken.
Hoffentlich wirkt das „Kraut der Unsterblichkeit“ nicht auf die Schnecken, die es kahl gefressen haben, sonst müssen wir vielleicht doch noch absammeln.
Junge Schnecken bevorzugen junge, eiweißreiche Teile – hier die Blütenknospe. Auf der Suche nach eiweißreicher Nahrung bohren sie das Herz von Salatpflanzen oft regelrecht aus. Salatpflanzen, die kaum noch Blattfläche zur Assimilation haben, werden im Wachstum hoffnungslos zurückgebremst, selbst wenn sie aus dem nur teilweise geschädigten Herz doch wieder austreiben.