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Freiwachsende und geschnittene Hecken

Hinweise zur Planung und Pflege

Hecken, nützlich und schön

Hainbuchenhecke

Hecken sind eine Bereicherung für jeden Garten, für das Ortsbild, für die Landschaft. Sie erfreuen uns durch das lebendige Farbenspiel des Laubes, der Blüten und der Zweige ihrer verschiedenen Einzelpflanzen. Sie gewähren uns Schutz vor neugierigen Blicken, dämpfen den Straßenlärm und filtern Staub aus der Luft. Sie dienen als Windschutz, Schattenspender und vielleicht sogar als Früchtelieferant. Kurzum, Hecken machen den Garten oder auch die Terrasse erst richtig „wohnlich".

Daneben sind Hecken wichtige Rückzugsgebiete für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und erfüllen damit eine bedeutende ökologische Aufgabe. Vor allem für Vögel und Insekten stellen Hecken bei entsprechender Pflanzenauswahl einen unverzichtbaren Lebensraum dar, der ihnen Schutz und Nahrung bietet. Die zahlreichen Astquirle einer Hecke laden zum Nestbau ein und sind die Kinderstube verschiedenster Vogelarten. Auch viele Kleinsäuger wie Igel, Eichhörnchen oder der selten gewordene Siebenschläfer nutzen Hecken als Refugien. Nicht ohne Grund werden Hecken oft als Lebensadern der Natur bezeichnet, die als grünes Netz Siedlungsbereiche und freie Landschaften durchziehen und so verschiedene Lebensbereiche von Tieren und Pflanzen miteinander verbinden.

Hecken erfüllen also eine Vielzahl von Funktionen. Vielfältig sind auch die Möglichkeiten, Pflanzen zu Hecken zu kombinieren, denn es eignen sich viele Bäume und Sträucher dafür. Außerdem stehen unterschiedliche Heckenformen zur Auswahl. Die bei der Planung, Anlage und Pflege einer Hecke zu berücksichtigenden Aspekte sind daher ebenfalls sehr vielschichtig.

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Welche Hecke für welchen Garten?

Lage und Größe des Gartens

Die Lage und die Größe des Gartens bestimmen, neben den persönlichen Vorlieben des Gartenbesitzers, maßgeblich den geeigneten Heckentyp. Grundsätzlich kann zwischen freiwachsenden Hecken aus Wildgehölzen oder Blütengehölzen und geschnittenen Hecken unterschieden werden.

Liegt der Garten am Rande einer Siedlung, so kommt der harmonischen Verbindung der Gartenhecke mit der freien Landschaft eine besondere Bedeutung zu. Am besten geschieht dies mit einer freiwachsenden Hecke aus heimischen Wildgehölzen. Diese Pflanzenarten sind von hohem ökologischen Wert und zeichnen sich, da sie an unsere Klimaverhältnisse gut angepasst sind, meist durch robusten und kräftigen Wuchs aus. Pflanzungen, die durch die Verwendung von Bäumen und Sträuchern unterschiedlicher Wuchshöhe reich strukturiert sind, schaffen einen besonders fließenden Übergang vom Garten- zum Landschaftsbereich. Als Vorbilder bei der Gestaltung einer solchen Hecke können Gebüsche der Waldränder oder Feldgehölzhecken dienen. Bei der Planung ist vor allem der Platzbedarf zu berücksichtigen. Naturnahe Wildgehölzhecken beanspruchen eine Mindestbreite von etwa 3 m. Auch die spätere Höhe der Bäume und Sträucher muss in die Planung mit einbezogen werden. Die Beschattung des eigenen Gartens oder der angrenzenden Grundstücke, sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände (siehe unten) sind zu berücksichtigen.

freiwachsende Blütenhecke

Will man sowohl der Forderung nach einer naturnahen, landschaftsorientierten Hecke als auch der vielleicht vorhandenen persönlichen Vorliebe für locker wachsende Blütenhecken entsprechen, ist eine Kombination von Wildgehölzen und Sträuchern mit größerer Blütenfülle möglich. Die zur Landschaft hin gewandte Seite wird ausschließlich mit heimischen Gehölzen wie zum Beispiel Eberesche, Hainbuche, Holunder, Haselnuss und Hartriegel gestaltet. Die zum Garten gewandte Seite wird aus solchen Pflanzenarten zusammengesetzt, die ausreichend Wildcharakter haben, d.h. ähnliche Ansprüche an den Boden haben und wie die Wildgehölze keinen regelmäßigen Schnitt erfordern. So harmonieren zum Beispiel Felsenbirne, Zierapfel, Forsythie, Hecken- und Strauchrosen gut mit den oben genannten Wildgehölzen. Solche Kombinationen aus Feld- und Blütenhecke beanspruchen jedoch entsprechend Platz, bei der Gestaltung ist von einer Breite von etwa 5 m auszugehen.

Für Gärten im Siedlungsbereich, also ohne direkte Anbindung an die freie Landschaft, können aus der Vielzahl geeigneter Blütengehölze freiwachsende Blütenhecken unterschiedlichster Struktur und Größe gestaltet werden. Werden die Pflanzen bewusst und standortgerecht ausgewählt, so erfüllt auch eine durch Blüten und Farbreichtum bestechende Hecke ihre wichtige Funktion als Lebensraum und Nahrungsquelle für die Tierwelt. Pflanzt man Wildgehölze in die Blütenhecke mit ein, wird sie für Mensch und Tier noch abwechslungsreicher und interessanter.

Geschnittene Hecke

Geschnittene Hecken sind wegen ihres geringeren Platzbedarfes besonders für kleinere Gärten und Vorgärten geeignet und überall dort einzusetzen, wo auf engstem Raum Sicht- und Windschutz gefragt ist. Gegenüber Zäunen und Mauern bieten sie den Vorteil, dass keine Baugenehmigung erforderlich ist, allerdings müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände für Pflanzen eingehalten werden (siehe unten). Auch Schnitthecken können, obwohl sie in der Regel nur aus einer Pflanzenart bestehen und streng formiert sind, ihre Funktion als Lebensraum und Futterquelle für verschiedene Tierarten erfüllen. Sie wirken jedoch oft eintönig und erfordern zudem durch den notwendigen regelmäßigen Schnitt einen höheren Pflegeaufwand als freiwachsende Hecken. Außerdem ist die Auswahl an Pflanzen, die sich für Schnitthecken eignen, begrenzt, da nur wenige Gehölze das häufige Schneiden tolerieren.

Standortansprüche der Pflanzen

Bei der Vergesellschaftung unterschiedlicher Pflanzen zu einer Hecke ist es wichtig, die Standortansprüche der in Frage kommenden Gewächse zu kennen und danach die für die jeweiligen Klima- und Bodenverhältnisse passende Pflanzengemeinschaft zusammenzustellen. Wegen der relativ dichten Pflanzung und gegenseitigen Beschattung der Gehölze ist besonderes Augenmerk auf die Lichtansprüche der Pflanzen zu legen. Natürlich sind auch bei Schnitthecken und freiwachsenden Hecken aus einer Pflanzenart die Standortbedingungen bei der Auswahl der Pflanzen zu beachten.

Wuchsform und Wuchshöhe der Pflanzen

Wie bereits angesprochen wurde, ist bei der Planung einer Hecke aus Platzgründen der Wuchshabitus der Gehölze zu berücksichtigen. Auch der Pflanzabstand zwischen den Einzelpflanzen wird durch ihren Wuchs und ihren endgültigen Umfang bestimmt. Bei freiwachsenden Hecken kommt der Wuchsform und -höhe aus ästhetischen Gründen eine weitere Bedeutung zu. Um eine schön strukturierte, abwechslungsreiche und vor allem dichte Hecke zu erhalten, sollten Pflanzen unterschiedlicher Höhe miteinander kombiniert werden. Ein selbst skizzierter Pflanzplan, wie er im übernächsten Kapitel beschrieben wird, hilft bei der Gestaltung.

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Gesetzlich vorgeschriebene Grenzabstände

Das Nachbarrecht der einzelnen Bundesländer schreibt bestimmte Mindestabstände von Bäumen, Sträuchern und Heckenpflanzungen zum Nachbargrundstück vor. Maßgebliches Kriterium zur Festlegung des Grenzabstandes ist dabei die endgültige Höhe der Pflanzung. Im bayerischen Nachbarrecht sind folgende Grenzabstände festgelegt:

Gehölze, die über 2 m hoch werden, sind mit einem Mindestabstand von 2 m zum Nachbargrundstück zu pflanzen. Bei Pflanzen mit einer endgültigen Höhe von maximal 2 m, ist ein Abstand von mindestens 50 cm einzuhalten. Grenzt das Grundstück an eine landwirtschaftliche Nutzfläche, so ist der doppelte Abstand einzuhalten.

Bei Sträuchern und Hecken gilt der Abstand von der Grundstücksgrenze bis zur Mitte der Triebe, die der Grenze am nächsten sind. Gemessen wird an der Stelle, an der die Triebe aus dem Boden wachsen. Bei Bäumen ist der Abstand von der Mitte des Stammes aus zu messen, ebenfalls an der Stelle, an der der Stamm aus dem Boden wächst.

Da diese Regelungen sich im Rahmen der Gesetzgebung ändern können und je nach Gemeinde auch Sonderregelungen möglich sind, ist es sinnvoll, bei der jeweiligen Gemeinde die aktuell gültigen Vorschriften zu erfragen.

Mit Einverständnis des Nachbarn können die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände unterschritten werden. Die Anlage einer gemeinsamen Hecke auf der Grundstücksgrenze ist ebenfalls möglich und stellt eine platz- und geldsparende Lösung dar.

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Pflanzplan

Bei der Planung und Erstellung von freiwachsenden Hecken ist bereits ein einfach gezeichneter Pflanzplan hilfreich. Am besten entwirft man ihn noch vor dem Kauf der Gehölze. Es werden die endgültigen Ausmaße der Einzelpflanzen und die daraus resultierenden Pflanzabstände, sowie der für die Hecke zur Verfügung stehende Platz berücksichtigt. Dadurch gewinnt man bereits in der Anfangsphase der Planung einen guten Überblick über die benötigte Anzahl von Pflanzen und auch die praktische Pflanzarbeit geht leichter von der Hand.

Beispiel eines Pflanzplan für eine freiwachsende Blütenhecke

Die Gehölze werden in Aufsicht und damit einfach als Kreise gezeichnet, deren Durchmesser dem gewählten Maßstab gemäß dem Durchmesser der ausgewachsenen Gehölze entsprechen.

Begonnen wird bei der Erstellung von Pflanzplänen mit dem Skizzieren der Bäume und großen Sträuchern. Dazwischen setzt man die mittelgroßen Sträucher. Zuletzt werden die noch verbleibenden Lücken mit sogenannten Füllgehölzen geschlossen. Diese unterstützen einen dichten Wuchs der Hecke und sorgen zudem für einen fließenden Übergang zwischen Hecke und Gartenbereich.

Auf diese Weise entsteht nicht nur Stück für Stück eine Vorlage für die Pflanzung, sondern vor dem inneren Auge des Planers bereits eine konkrete Vorstellung der fertigen Hecke. Die Kombination der Gehölze mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen und -höhen zu einer vielschichtigen und doch harmonischen Einheit wird vereinfacht.

Schematische Seitenansicht einer freiwachsenden Hecke

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Pflanzung

Pflanzzeit

"Herbstzeit ist Pflanzzeit", dieser Satz gilt auch für Hecken. Laubabwerfende Gehölze werden am besten im Oktober gepflanzt. Der noch warme Boden bewirkt, dass sich rasch neue Wurzeln ausbilden. Die Sträucher wachsen gut an und kommen damit ohne Schäden durch den Winter.

Immergrüne Laubgehölze und Koniferen sollten bereits im August bis September gepflanzt werden, denn diese Gehölze müssen vor Beginn des Winters möglichst gut eingewurzelt sein. Nur so können sie die Verdunstungsverluste ausgleichen und sind vor Vertrocknungserscheinungen im Winter geschützt.

Als Ausnahme von der Regel gelten Hainbuchen, Rotbuchen und Lorbeerkirschen. Sie sollten im Frühjahr (April bis Mai) gepflanzt werden.

Pflanzabstand

Der Pflanzabstand wird von der Wuchskraft und dem Endumfang der jeweiligen Sträucher bestimmt. Im Durchschnitt beträgt bei einer freiwachsenden Hecke der Pflanzabstand etwa 1,5 bis 2 m. Starkwüchsige Gehölze benötigen weitere Standplätze.

Bei geschnittenen Hecken wird relativ dicht gepflanzt. Je nach Wuchsstärke, Größe und Qualität des Pflanzgutes sind 2 bis 5 Stück je laufenden Meter Hecke erforderlich.

Bodenvorbereitung

Die Pflanzgruben sollten in Tiefe und Breite etwa 1,5 bis 2mal so groß sein wie das Wurzelwerk, der Ballen oder der Container der Pflanze. Oberboden (die oberen 20 bis 30 cm) und Unterboden sind beim Aushub getrennt abzulegen. Auf diese Weise kann beim späteren Auffüllen des Pflanzloches die ursprüngliche Schichtung des Bodens wieder hergestellt werden.

Besonders bei schweren, bindigen Böden ist es wichtig, dass der Grund der Pflanzgrube etwa spatentief gelockert wird. Neigt der Boden zur Verdichtung, ist es günstig eine Drainageschicht aus Kies einzubringen, um Staunässe zu verhindern.

Der Oberboden kann je nach Beschaffenheit mit Bodenverbesserungsmitteln und Kompost versetzt werden. Auf die Zugabe von Dünger kann meist verzichtet werden, wenn die Pflanzen standortgerecht, den Bodenverhältnissen entsprechend ausgewählt wurden. Bestehen Zweifel, dass ausreichend Nährstoffe vorhanden sind, sollte durch eine Bodenprobe der Nährstoffvorrat des Bodens bestimmt werden. Nur so kann pflanzen- und bodengerecht gedüngt werden. Eine zu starke Düngung fördert außerdem die Entwicklung von nährstoffliebenden Unkräutern.

Hinweise zur Bodenprobenahme  PDF-Dokument

Behandlung der Pflanzen

Bereits während des Transportes von der Baumschule und der Lagerung bis zum Einpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass der Ballen bzw. die Containererde nicht austrocknet. Feuchte Tücher um das Wurzelwerk schützen Gehölze ohne Ballen.

Insbesondere Pflanzen, die schon einen längeren Transport hinter sich haben, sollten vor dem Einpflanzen für einige Stunden gewässert werden. Containerpflanzen sind immer ausgiebig zu wässern, weil die Containererde an den Boden Wasser abgibt, vor allem wenn in lehmige Böden gepflanzt wird.

Als Faustregel gilt, die Gehölze nur so tief zu pflanzen, wie sie in der Baumschule standen. Zu erkennen ist dies an der bräunlichen Verfärbung am Wurzelhals.

Nur angebrochene oder verletzte Wurzeln werden glatt zurückgeschnitten. Ein allgemeiner Rückschnitt der Wurzeln ist nicht empfehlenswert.

Gehölze im Container werden ausgetopft. Gehölze mit Ballentuch setzt man mit dem Tuch in das Pflanzloch. Nachdem etwa zwei Drittel mit Erde aufgefüllt wurde, wird das Tuch geöffnet und leicht zurückgeschlagen. So wird verhindert, dass das Tuch die Pflanze später einschnürt. Bei Containerpflanzen und Gehölzen mit Ballen werden nur beschädigte Triebe entfernt, wenn nötig kann leicht ausgelichtet werden.

Wurzelnackte Gehölze werden während des Einfüllens der Erde in das Pflanzloch mehrmals kräftig in einer senkrechten Bewegung geschüttelt, damit die Erde sich gleichmäßig verteilt und die Wurzeln guten Bodenkontakt bekommen.

Bei wurzelnackten Pflanzen sind die Triebe scharf zurückzuschneiden, man nimmt sie etwa um die Hälfte bis zwei Drittel zurück.

Ist das Pflanzloch aufgefüllt, wird die Erde mit dem Spaten leicht angedrückt oder festgetreten. Anschließend wird ausreichend, aber mit Maß gegossen. Das vielgenannte Einschlämmen der frischen Pflanzung (sehr starkes Angießen mit einem scharfen Wasserstrahl) führt nämlich, vor allem wenn zusätzlich die Erde stark festgetreten wurde, dazu, dass die Pflanzen regelrecht "einbetoniert" werden. Die Wurzeln können sich nur mäßig entwickeln. Für einen guten Bodenschluss sorgt in der Regel die Natur selbst durch die herbstlichen und winterlichen Niederschläge. In trockenen Wetterperioden hilft man durch regelmäßiges Gießen nach.

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Bewässerung und Düngung

Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung ist auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Eine etwa 5 cm dicke Mulchdecke aus Rinde, Holzhäcksel oder ähnlichem Material schützt vor übermäßiger Verdunstung und unterdrückt zudem das Wachstum von unliebsamen Ackerwildkräutern und Gräsern, die mit den jungen Gehölzen um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Ältere Hecken müssen bei länger anhaltender Trockenheit ebenfalls gegossen werden.

Auf eine Düngung der Hecke kann in der Regel verzichtet werden. Es genügt, das von der Hecke abgeworfene Laub liegen zu lassen und/oder regelmäßig Rasenschnitt oder anderen Rohkompost unter der Hecke zu verteilen.

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Schnitt von freiwachsenden Hecken

Freiwachsende Blütenhecken müssen immer wieder ausgelichtet werden, um ihre Blühwilligkeit zu erhalten und ein Überaltern der Sträucher zu verhindern. Bereits abgestorbene Triebe werden entfernt. Alte Stämme, die nur noch schwache Zweige bringen, und zu lange Triebe, die das gewünschte Ausmaß der Hecke sprengen, werden je nach Dichte des Gehölzes entweder auf kräftige Jungtriebe am Stamm zurückgeschnitten oder direkt über dem Boden abgeschnitten.

Diese Korrekturmaßnahmen werden bei Frühjahrsblühern wie Forsythien, die vor allem am vorjährigen Holz ihre Blüten ausbilden, sofort nach der Blüte durchgeführt. Sommerblüher, die hauptsächlich am diesjährigen Holz blühen, werden im Spätwinter und Vorfrühling geschnitten. Die zurückgeschnittenen Zweige treiben stark aus und bringen somit zahlreiche Blütentriebe im gleichen Jahr.

Bei Hecken aus heimischen Wildgehölzen sollte auf einen Schnitt so weit als möglich verzichtet werden. So kann sich eine Hecke mit passendem Wildcharakter ausbilden. Die verwilderten Hecken bieten zudem mit ihrem dichten Astwerk den heimischen Singvögeln einen optimalen Nistplatz.

Wird die Wildgehölzhecke zu mächtig und beansprucht zu viel Platz, oder verkahlt sie von unten, kann ein Verjüngungsschnitt durchgeführt werden. Dazu werden alle alten und zu schwachen Stämme ganz entfernt, die starken Stämme werden etwa 20 cm über dem Boden abgesägt. Kräftige, jüngere Bodentriebe oder knapp über der Bodenoberfläche liegende Stammtriebe bleiben stehen. Sie begünstigen eine schnellere Regeneration der Pflanzen. Diese radikale Schnittmaßnahme ist im Winter durchzuführen, im Saft stehende Pflanzen würden zu sehr geschwächt werden. Im darauffolgenden Winter darf auf keinen Fall versäumt werden, die Neutriebe, die sich nach dem Verjüngungsschnitt zahlreich bilden, auszulichten, d.h. die schwachen und zu dicht stehenden Triebe zu entfernen. Starke, aber zu lange Triebe werden eingekürzt, um eine ausreichende Verzweigung zu erhalten. Nicht alle Sträucher lassen sich jedoch auf diese Weise verjüngen, Besenginster, Elfenbeinginster und Goldregen z.B. treiben nach einem solchen Eingriff meist nicht mehr aus!

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Erziehung von Schnitthecken

Geschnittene Hecke aus Kornelkirsche

Im Bild links:
Geschnittene Hecke aus Kornelkirsche (Cornus mas) mit sich nach oben verjüngendem Profil.


Bereits bei der Planung ist darauf zu achten, daß Pflanzenarten ausgewählt werden, die eine für die gewünschte Heckenhöhe entsprechende Wuchsstärke besitzen. Für Heckenhöhen von ca. 2 m und darüber sind Großsträucher und baumartige Gehölze, wie z.B. Feldahorn oder Hainbuche geeignet. Für Hecken von 1 bis 2 m Höhe werden weniger stark wachsende Gehölze gewählt. Ist die Wuchsstärke der Pflanzen für die gewünschte Höhe der Hecke zu stark, wird der Schnittaufwand später zu hoch; werden zu schwach wachsende Gehölze ausgewählt, entwickelt sich die Hecke nicht dicht genug und die angestrebte Höhe wird nicht erreicht.

Für die Anpflanzung von Schnitthecken sind in Baumschulen speziell angezogene Pflanzen erhältlich, die während der Anzucht mehrmals gestutzt wurden und daher zum Pflanzzeitpunkt bereits ausreichend dicht sind. Herkömmliche Pflanzen werden ab dem 2. Standjahr, wenn sie gut eingewurzelt sind, regelmäßig gestutzt, um eine reiche Verzweigung und ein dichtes Blattwerk zu erhalten. Bis die Hecke ihre endgültige Höhe erreicht hat, werden ein- bis dreimal im Jahr die Neutriebe, sobald sie ihr Wachstum eingestellt haben, eingekürzt, aber nicht ganz entfernt. Nicht geschnitten wird, wenn Vögel in der Hecke nisten. Nach August sollte nicht mehr geschnitten werden, damit die Neutriebe vor dem Winter noch genug ausreifen. Bei Koniferen wird besser erst ab dem dritten Standjahr mit dem Schneiden begonnen.

Als Faustregel gilt, daß Schnitthecken an ihrer Krone schmäler sein sollten als an der Basis. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Hecken später infolge Lichtmangels von unten her verkahlen. Die Heckenwände sollten etwa eine Neigung von 5 bis 10% aufweisen. Eine 5%-ige Neigung z.B. bedeutet, daß bei einer 2 m hohen Hecke mit einer 1 m breiten Basis die Krone 80 cm breit ist. Nur bei Gehölzen mit geringem Lichtbedarf (z.B. Hainbuche) ist auch ein senkrechtes Schnittprofil möglich (siehe Abbildungen unten).

Erleichtert wird der Formschnitt, indem links und rechts von der Hecke Schnüre oder Drähte gespannt werden, die eine Orientierung bei der Schnittführung ermöglichen. Diese Schnüre können z.B. an einem der gewünschten Form der Hecke entsprechenden Gerüst aus drei Holzlatten befestigt werden. Eine solche Holzlehre kann leicht selbst hergestellt werden.

Querschnitt einer sich nach oben verjüngenden Hecke
Querschnitt einer sich nicht verjüngenden Hecke


Abbildung links:
Um zu verhindern, daß der untere Teil der Hecke in späteren Jahren verkahlt, sollte die Krone der Hecke schmäler sein als die Basis (nach Kolb/Schwarz).


Abbildung rechts:
Nur bei Gehölzen mit geringem Lichtbedarf wie Hainbuchen ist auch ein senkrechtes Schnittprofil möglich (nach Kolb/Schwarz).

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Beispiele für Heckenpflanzen

Die Anzahl der für Hecken in Frage kommenden Gewächse ist groß. Die folgenden Tabellen decken daher auch nicht das ganze Spektrum ab, sondern sollen einen Überblick geben und als Anregung dienen.

Heimische Wildgehölze

Pflanzenart Höhe in m Blütenfarbe
Blütezeit
Boden Licht Bemerkungen
Gewöhnliche Felsenbirne
(Amelanchier ovalis)
1-3  weiß
April/Mai 
keine schweren Böden  Sonne  bevorzugt warmen und trockenen Standort; essbare Beeren; Vogelnährgehölz 
Gewöhnliche Berberitze, Sauerdorn
(Berberis vulgaris)
1-3  gelb
Mai 
keine schweren Böden  Sonne bis Halbschatten  schmückende, rote Beeren, essbar; starke und sehr spitze Dornen; Insektennahrung 
Kornelkirsche
(Cornus mas)
3-5  gelb
März/April 
kalkliebend; lehmig bis humos  Sonne bis Halbschatten  essbare Früchte; etwas langsamer Wuchs; Vogelschutzgehölz 
Roter Hartriegel
(Cornus sanguinea)
3-4  weiß
Mai 
anspruchslos  Sonne bis Schatten   rötliche Rinde; rote Herbstfärbung 
Haselnuss
(Corylus avellana)
4-7  gelb
Februar/März 
anspruchslos  Sonne bis Schatten  raschwüchsig; unkomlpiziert; Bienenweide; Vogelnist- und Nährgehölz 
Pfaffenhütchen
(Euonymus europaeus)
1-3  unscheinbar
Mai/Juni 
lehmig und tonhaltig  Halbschatten bis Schatten  kantige Zweige; schöne Herbstfärbung; giftige, rote Früchte 
Sanddorn
(Hippophae rhamnoides)
2-5  gelblich-braun
März/April 
keine schweren Böden  Sonne  schmückende, essbare Früchte mit hohem Vitamin C-Gehalt; starke Ausläuferbildung 
Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare) 3-5  weiß
Juni 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  giftige Beeren; Laub verbleibt im Herbst lange am Strauch; Bienenweide; Vogelnist und -nährgehölz 
Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) 2-3  gelblich-weiß
Mai/Juni 
humos, gerne trocken  Halbschatten bis Schatten  rote, giftige Beeren; Vogelschutzgehölz 
Wildapfel
(Malus sylvestris)
6-8  weiß bis rosa
April/Mai 
sandig bis lehmig  Sonne bis Halbschatten  verwertbare Früchte; Vogelschutzgehölz 
Steinweichsel
(Prunus mahaleb)
5-7  weiß
Mai 
keine schweren Böden  Sonne bis Halbschatten  ausladender, breiter Wuchs; duftende Blüten; schwarze, kleine Früchte 
Schlehe
(Prunus spinosa)
2-4  weiß
April/Mai 
anspruchslos  Sonne  mit Dornen; essbare, blauschwarze Früchte; Vogelschutzgehölz 
Hundsrose
(Rosa canina)
1-3  rosa bis weiß
Juni/Juli 
kalkliebend, sonst anspuchslos  Sonne bis Halbschatten  duftende Blüten; schmückende Hagebutten; Vogelschutz- und -nährgehölz; Bienenweide;
auch viele andere Wildrosen sind geeignet! 
Salweide
(Salix caprea)
2-10  gelb
März/April 
leicht bis schwer, auch trocken  Sonne  schmückende Blütenkätzchen; Vogelschutzgehölz; sehr wichtige Bienenweide; verschiedene Formen mit sehr unterschiedlicher Wuchshöhe, beim Kauf beachten! 
Schwarzer Holunder
(Sambucus nigra)
3-6  weiß
Mai/Juni 
lehmig und tonhaltig  Sonne bis Schatten  verwertbare Blütenstände und schwarze Beeren; Vogelschutz- und -nährgehölz; Bienenweide  
Wolliger Schneeball
(Viburnum lantana)
2-4  weiß
Mai/Juni 
leicht bis schwer, trocken, kalkliebend  Sonne bis Schatten  warme, trockene Standorte; gelbe bis rote Herbstfärbung; rot-schwarze, giftige Beeren; Vogelschutz 
Gewöhnlicher Schneeball, Wasserschneeball
(Viburnum opulus)
2-4  weiß
Mai/Juni 
frisch bis feucht, humos  Sonne bis Schatten  hochrote, giftige Beeren; rote bis violette Herbstfärbung; Vogelschutz und -nährgehölz; Bienenweide; häufig Blattlausbefall 

Hinweis: Der als heimisches Wildgehölz oft empfohlene Weißdorn (verschiedene Crataegus-Arten) sollte nicht verwendet werden, da er der Hauptwirt des Feuerbrandes ist. Dies ist eine Bakteriose, die vor allem Kernobstbestände massiv gefährdet!

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Pflanzen für freiwachsende Blütenhecken

Pflanzenart Höhe in m Blütenfarbe
Blütezeit
Boden Licht Bemerkungen
Kupferfelsenbirne
(Amelanchier lamarckii)
4-7  weiß
April/Mai 
humos; frisch bis feucht  Sonne bis Halbschatten  kupferroter Blattaustrieb; gelbe bis rote Herbstfärbung; ausladender Wuchs; essbare, süße Früchte 
Schmetterlingsstrauch
(Buddleja alternifolia)
1-3  blau bis violett
Juni/Juli 
sandig bis lehmig  Sonne  schön überhängende Zweige; duftende Blüten;
Schmetterlingsweide 
Japanische Zierquitte
(Chaenomeles japonica)
bis 1  orange bis rot
März/April 
anspruchslos, eher kalkarm  Sonne bis Schatten  essbare, aromatisch duftende, gelbe Früchte; kurzdornige Triebe; auch für Schnitthecken geeignet! 
Hartriegel
(Cornus alba in Sorten)
1-3  weiß
Mai/Juni 
frisch bis feucht, anspruchslos  Sonne bis Schatten  Rinde und Blätter oft intensiv gefärbt 
Gelbholz-Hartriegel (Cornus stolonifera ´Flaviramea´) 1-2  weiß
Mai/Juni 
frisch bis feucht  Sonne bis Schatten  gelb-grünliche Rinde; weiße Früchte 
Deutzie
(Deutzia x hybrida)
1-2  malvenfarben
Juni 
anspruchslos  Sonne  auffällige Blüten; wichtig: regelmäßiges Auslichten alter Zweige; auch viele andere Deutzienarten 
Goldglöckchen
(Forsythia x intermedia)
2-3  gelb
April/Mai 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  verschiedene Formen/Sorten mit unterschiedlichem Wuchs; alte Zweige regelmäßig auslichten 
Kerrie
(Kerria japonica ´Pleniflora´)
1-2  gelb
April/Mai 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  auffällige grüne Rinde; gefüllt blühende Sorte; alte Zweige regelmäßig auslichten 
Kolkwitzie
(Kolkwitzia amabilis)
1-2,5  rosaweiß
Mai/Juni 
leicht bis schwer, frisch  Sonne bis Halbschatten  langsam, aber dicht wachsender, prächtiger Strauch 
Zierapfel
(Malus in Arten und Sorten)
2-5  weiß bis rot
Mai/Juni 
frisch bis feucht  Sonne  verschiedene Wuchsformen je nach Art/Sorte; auffallende Blüten und Früchte 
Pfeifenstrauch, Falscher Jasmin (Philadelphus x virginalis) 2-3  weiß
Mai/Juni 
lehmig  Sonne bis Halbschatten  aufrecht wachsend; Blüten in Trauben, stark duftend; häufig Blattlausbefall 
Fünffingerstrauch
(Potentilla fruticosa)
bis 1  gelb bis weiß
Juni-Oktober 
kalkarm, trocken  Sonne  warme Standorte; Füllgehölz; viele Sorten im Handel 
Eberesche
(Sorbus in Arten)
2-10  weiß
Mai/Juni 
sandig bis lehmig  Sonne  viele Arten; unterschiedlichste Formen in Belaubung und Fruchtbehang 
Spiere
(Spiraea in Arten)
1-2  weiß, rosa, rot
Mai-August 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  viele Arten und Sorten mit unterschiedlichen Wuchsformen erhältlich 
Schneebeere (Symphoricarpos albus var. laevigatus) bis 2  rötlich-weiß
Juni-Sept. 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  reicher Behang mit weißen Beeren; besonders als Unterpflanzung geeignet 
Korallenbeere
(Symphoricarpos orbiculatus)
1-2  weiß-rosa
Juli/August 
anspruchslos  Sonne bis Schatten  purpurrote Früchte, die bis in den Winter am Strauch verbleiben; späte Bienenweide 
Flieder
(Syringa in Arten)
1-5  weiß, rosa, lila
Mai-Juli 
humos  Sonne bis Halbschatten  viele Arten mit unterschiedlichen Wuchsformen; sehr gutes Sichtschutzgehölz 
Tamariske
(Tamarix pentandra)
3-5  rosarot
August/Sept. 
keine schweren Böden  Sonne  wertvollste Tamariskenart, da späte Blüte; bei Pflanzung stark zurückschneiden 
Weigelie
(Weigela in Arten)
1-3  weiß, rosa, rot
Mai-Juli 
mittelschwere bis schwere Böden  Sonne bis Halbschatten  langlebig; alte Zweige regelmäßig auslichten 

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Gehölze für geschnittene Hecken

Heckenhöhe 2 bis 4 m
Pflanzenart Blütenfarbe
Blütezeit
Boden Licht Pflanzen je m Bemerkungen
Feldahorn
(Acer campestre)
unscheinbar
April/Mai 
kalkliebend;
sandig bis lehmig 
Sonne bis Schatten  3-4  laubabwerfend; gelbe Herbstfärbung; Bienenweide; Vogelschutz; anfällig für Mehltau 
Rotbuche
(Fagus sylvatica)
unscheinbar
April/Mai 
tiefgründige Kalkböden  Halbschatten bis Schatten  3-4  goldbraune Herbstfärbung; Vogelschutz 
Gewöhnlicher Liguster; Rainweide (Ligustrum vulgare ´Atrovirens´) weiß
Juni 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  4-5  giftige Beeren; Laub verbleibt im Herbst lange am Strauch; Bienenweide; Vogelnist und -nährgehölz 
Japanischer Liguster
(Ligustrum ovalifolium)
weiß
Juli 
anspruchslos  Halbschatten bis Schatten  4-5  nur in geschützten Lagen, da nicht sehr frosthart; wintergrün; giftige Beeren 
Eibe
(Taxus baccata)
unscheinbar
März/April  
tiefgründige, frische Böden  Halbschatten bis Schatten  2-3  immergrünes Nadelgehölz; giftig; auch für kleinere Heckenhöhen geeignet 
Heckenhöhe 1 bis 2 m
Pflanzenart Blütenfarbe
Blütezeit
Boden Licht Pflanzen je m Bemerkungen
Buchsbaum (Buxus sempervirens) unscheinbar
April/Mai 
anspruchslos  Sonne bis Schatten  3-4  immergrün; erst nach Mitte Mai schneiden 
Hainbuche
(Carpinus betulus)
unscheinbar
Mai 
kalkliebend  Sonne bis Schatten  3-4  Laub verbleibt z.T. bis Neuaustrieb; Vogelschutz; auch für Hecken über 2 m geeignet 
Kornelkirsche
(Cornus mas)
gelb
März/April 
kalkliebend; lehmig bis humos  Sonne bis Halbschatten  2-3  essbare Früchte; Vogelschutz; auch für Heckenhöhen über 2 m geeignet 
Stechpalme
(Ilex aquifolium)
unscheinbar
Mai/Juni 
feucht, sandig, humos  Halbschatten bis Schatten  3-4  immergrün; giftige Beeren; Bienenweide 
Blaue Heckenkirsche
(Lonicera caerulea)
gelblich-weiß
Mai/Juni 
feucht, humos  Halbschatten bis Schatten  2-3  rotbraune Rinde; schnellwüchsig; giftige Beeren; Vogelnährgehölz; Bienenweide 
Heckenhöhe bis 1 m
Pflanzenart Blütenfarbe
Blütezeit
Boden Licht Pflanzen je m Bemerkungen
Sauerdorn, Berberitze
(Berberis thunbergii)
gelb
Mai 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  3-4  Früchte leuchtend rot; gelb bis orangefarbene Herbstfärbung; Vogelschutz 
Buchsbaum
(Buxus sempervirens)
unscheinbar
April/Mai 
anspruchslos  Sonne bis Schatten  3-4  immergrün 
Liguster (Ligustrum vulgare 'Lodense') weiß
Juni 
anspruchslos  Sonne bis Halbschatten  4-5  wintergrün; giftige Beeren 
Fünffingerstrauch
(Potentilla fruticosa)
gelb bis weiß
Juni-Oktober 
kalkarm, trocken  Sonne  hohe Sorten verwenden 
Schneebeere
(Symphoricarpos albus)
weiß
Juni-Sept. 
anspruchslos  Sonne bis Schatten  4-5  schmückende, weiße Früchte; Bienenweide 

Weiterführende Literatur z.B.:
Kolb, W. und T. Schwarz: Hecken für jeden Garten; BLV Garten- und Blumenpraxis, München



Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Bayerische Gartenakademie