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Veitshöchheimer Technikerklasse erstellt Werbemittel für den Betriebshelferdienst Hesselberg
„Der Betriebshelferdienst ist bei den Bayerischen Gartenbaubetrieben noch viel zu wenig bekannt!“ – Das war das Argument, mit dem Herr Hajek, Leiter des Betriebshelferdienst Hesselberg an die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) herantrat. Und schnell war die Idee geboren, im Rahmen eines Projektes mit den Studierenden Werbemittel für den Betriebshelferdienst zu erstellen. Schon vier Wochen nach ihrer Ankunft in Veitshöchheim bekamen die Technikerschüler im ersten Semester im Marketingunterricht den Auftrag, Werbemittel für den BHD zu entwickeln. Diese Werbemittel sollen den bayerischen Gartenbaubetrieben vermitteln, welchen Nutzen Sie von dieser Einrichtung haben, die die neun in Bayern eingesetzten Betriebshelfer koordiniert. Außerdem war ein Konzept zu erstellen, wie die Werbemittel optimal „an den Mann“ gebracht werden können. Optimal heißt in diesem Zusammenhang natürlich auch, mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln, da einer „Non-Profit-Organisation“, wie dem Betriebshelferdienst Hesselberg nur wenig Geld zur Verfügung steht.
Was war zu tun?
Die Studierenden wurden in Gruppen eingeteilt und hatten jeweils eines der folgenden Themen zu bearbeiten: à Erstellen eines Infoblattes (Flyer) über den Betriebshelferdienst Hesselberg und die Aufgaben eines Betriebshelfers Gestalten eines Posters Schreiben eines Werbebriefes Ausarbeitung einer Checkliste für die Gartenbaubetriebe Schreiben und Versenden eines Pressetextes Erarbeiten eines Konzeptes, wie die anderen in den Gruppen erstellten Arbeiten vom BHD optimal eingesetzt werden können
Rupert Czech, Betriebshelfer für den Regierungsbezirk Unterfranken erzählte in Veitshöchheim von seinen Aufgaben und Erlebnissen als Betriebshelfer. Er begeisterte die Studierenden durch seine Überzeugung von seiner Arbeit, und motivierte sie, für diese Einrichtung, die der ganzen Berufsbranche nützt, vollen Einsatz zu geben. Das war auch nötig, denn noch vor Weihnachten mussten die Arbeiten abgeschlossen, und die Ergebnisse dem BHD vorgestellt werden. Bei der Vorstellung galt es:
Die eigenen Produkte optimal verkaufen!
Der Auftritt der Klasse war professionell. Mit Powerpoint-Präsentationen, und gut ausgearbeiteten Vorträgen beeindruckten die Studierenden die Verantwortlichen vom Betriebshelferdienst Hesselberg, sowie Lehrer und Mitarbeiter der LWG
Die Ergebnisse gefielen den Vertretern des BHD so gut, dass schon im Januar der Vorschlag der Poster-Gruppe eins zu eins umgesetzt wurde. Wie von der Konzept-Gruppe empfohlen, wurde das Poster in einer Auflage von ca. 300 Stück gedruckt, und an strategisch günstige Einrichtungen, wie zum Beispiel die LWG, und dem BGV, verteilt. Die Gruppe Pressearbeit konnte ihren Artikel, der gleichzeitig über die Einrichtung des Betriebshelferdienstes, als auch über das Projekt der Studierenden informierte, sowohl in der Lokalen Tageszeitung (Mainpost), als auch bei renommierten Fachzeitschriften (Taspo und DeGa) platzieren. Die Fachzeitschrift Gärtnerbörse forderte sogar einen zweiseitigen Artikel bei den Studierenden an, der bereits im Februar erschienen ist. Auch die anderen Werbemittel der Studierenden sind beim Betriebshelferdienst Hesselberg in der Umsetzungsphase.
Was haben die angehenden Techniker dabei gelernt?
Was ihnen das Projekt wirklich brachte, wurde bei einer Umfrage unter den Studierenden nach Beendigung des Projektes deutlich: Die meisten Studierenden nannten Umgang mit EDV und Teamarbeit als die Fähigkeiten, die sie durch das Projekt am meisten verbessern konnten. Rhetorische Fähigkeiten und Koordination von Fähigkeiten unter Leistungsdruck waren andere Punkte, die bei der Umfrage als Lerngewinn angegeben wurden. Die Vermittlung dieser Schlüsselqualifikationen ist gerade bei der Ausbildung zu Führungskräften enorm wichtig. Deshalb zahlte sich die Arbeit nicht nur für den Betriebshelferdienst für Gartenbau aus, sondern auch für die Studierenden selbst.
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abteilung Gartenbau, Sachgebiet Unternehmensführung und Marketing , M. Kaiser
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