Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Buschbohnen Sortenversuch

Versuchsberichte Gemüsebau KIP 2014

Der Anbau von Buschbohnen für die Nasskonserve hat in Niederbayern in den letzten Jahren wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Neue Sorten aus dem feinen (8,0 - 9,0 mm) und mittelfeinem (9,0 - 10,5 mm) Segment werden deshalb auf ihre Anbaueignung unter niederbayrischen Bedingungen geprüft. Angestrebt werden Sorten mit einem Durchschnittsertrag von 120 dt/ha aufwärts im vorwiegend feinen bis teilweise mittelfeinem Bereich und mit langen geraden Hülsen von gleichmäßig grüner Farbe.

Ergebnisse - kurzgefasst

In einem Versuch wurden sechs grüne Buschbohnensorten (Sortierung fein / mittelfein) am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Landshut (Gartenbauzentrum Süd-Ost) auf ihre Eignung für den niederbayrischen Industrieanbau geprüft.

Die Sorten reiften aufgrund des hochsommerlichen Wetters einige Tage früher ab. Mit 151 dt/ha wurde bei den meisten Sorten ein guter Durchschnittsertrag erzielt.

Ein Sklerotinia-Befall auf der Versuchsfläche führte dieses Jahr zu einem höheren Anteil an zu kleinen (Ø 8,9 dt/ha => vorzeitige Ernte) und faulen (Ø 6,1 dt/ha) Früchten.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bildern können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

Versuchsbericht Buschbohnen Sortenversuch 2014 pdf 730 KB