Versuche im deutschen Gartenbau 2015
Speisezwiebel / Fusarium oxysp. cepae (Basalfäule), Bodenhilfsstoffe

Speisezwiebel / Fusarium oxysp. cepae, Bodenhilfsstoffe
Kann durch den Einsatz von „Bodenhilfsstoffen“ die Zwiebelbasalfäule reduziert werden?
Gefäßversuche an der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Freising / IPS 3d zeigten befallsreduzierende Wirkung bei Erdbeimischung von Schwemmsand, ursprünglich zur Reduzierung der Verkrustung an der Erdoberfläche.
Analysen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim / A 3 bei fünf Sandherkünften (2 Granitfeinsande, 3 Flußsande) erbrachten nur bei den Granitsanden nennenswerte K2O-Werte (14 bzw. 23 mg/100 g Sand), sowie wasserlösliche Silicium-Gehalte (30 mg/kg Sand). Bei allen 5 Sandproben lag der pH-Wert über 7 (Granitsand: 7,3 / Flußsand: 7,8).

Ergebnisse - kurzgefasst

Auf einem stark befallenem Feldstück (Zwiebelanbau 2014: Starkbefall, keine Beerntung) erfolgte 2015 Speisezwiebel-Nachbau, um „Bodenhilfsstoffe“ zu testen.
Der Einsatz von „Bodenhilfsstoffen“erzielte keine befallsreduzierenden Effekte bei der stark anfälligen Sorte ‘Tamara‘.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

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