Versuche im deutschen Gartenbau 2016
Speisezwiebel, Sortenversuch frühe, mittlere und späte Reifegruppe

Speisezwiebel, frühe, mittlere und späte Reifegruppe
Seit vielen Jahren ist der Zwiebelanbau ein bedeutendes Standbein für die Betriebe in Niederbayern. Für die Anbauer ist es dabei wichtig, stets ertragreiche, aber auch qualitativ hochwertige Ware zu produzieren. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Sortenwahl. Ein mehrjähriger Anbauversuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim, in Zusammenarbeit mit den Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landshut soll klären, welche Sommerzwiebelsorten sich besonders für den niederbayerische Anbau eignen.
Um eine gezielte Aussage über Ertrag und Qualität treffen zu können, erfolgt eine Aufteilung in die drei Reifegruppen „früh“, „mittel“ und „spät“. Der Exaktversuch wurde auf einer Fläche eines niederbayerischen Praxisbetriebs am Standort Niederharthausen, Lkr. Straubing getestet.
Ergebnisse - kurzgefasst
Beim Sortenversuch „Speisezwiebel“ wurden insgesamt 13 Sorten getestet. Durch hohe Niederschläge im Juni kam es im Bestand zu starkem Befall von Bakterienweichfäule, die allerdings zum Erntezeitpunkt wieder abgetrocknet war.
Hinsichtlich der Sorten zeigten sich in der frühen und späten Reifegruppe keine statistisch gesicherten Ertragsunterschiede.
In der mittleren Reifegruppe lagen die Sorten `Amfora`, `Tamara` und `Dritan` ertraglich auf einem Niveau. Qualitativ überzeugten hier die Sorten `Dritan` und `Ceresco`.
Ergebnisse im Detail
Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

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