Versuche im deutschen Gartenbau 2014
Paprika 'Davos', 'Nagano' und 'Midired' erreichen im Freiland eine gute Qualität und 3 kg/m² Ertrag

Paprika ist im Gewächshaus betriebswirtschaftlich der Tomate immer unterlegen. Die Gewächshausflächen sind in den bayerischen Gemüsebaubetrieben, die mit einer breiten Anbaupalette über Markt und Hofladen vermarkten, in der Regel knapp. Oft macht sich der eingeschränkte Fruchtwechsel mit Nachbauproblemen bemerkbar.
Es werden Anbauverfahren für das Freiland gesucht, und Paprikasorten, die ungeschützt gute Fruchtqualitäten und rentable Erntemengen hervorbringen.

Ergebnisse - kurzgefasst

Paprika - ungeklärtes Schadbild an 'Yolo Wonder'Zoombild vorhanden

Paprika - ungeklärtes Schadbild an 'Yolo Wonder'

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wurde 2014 ein Sortiment rote blockige Paprikasorten im Freiland geprüft. Gute Qualitäten konnten bei 'Davos', 'Sprinter', 'Yecla', 'Nagano' und 'Midired' geerntet werden.

Den besten marktfähigen Ertrag brachte 'Davos' mit 3,37 kg/m², gefolgt von 'Nagano' und 'Midired' mit 2,95 bzw. 2,89 kg/m². 80 % der geernteten Früchte waren bei diesen drei Sorten marktfähig. 'Sprinter' erreichte 2,83 kg/m² marktfähige Früchte, ist allerdings später im Ertrag als die anderen drei Sorten.

'Yecla' bringt schwere Einzelfrüchte in guter Qualität, erreichte 2,3 kg/m², färbt allerdings etwas braungrün um.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bildern können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

Versuchsbericht Paprika 2014 pdf 748 KB