Versuche im deutschen Gartenbau 2015
Warmer trockener Sommer 2015 führt zu sehr guten Tomatenerträgen im kalten Folienhaus

Warmer trockener Sommer 2015 führt zu sehr guten Tomatenerträgen im kalten Folienhaus
Die Tomate ist ein Hauptumsatzträger im ökologischen Anbau in Bayern. Die Unabhängigkeit von großen, konzerngebundenen Saatgutanbietern wird den Anbauern und Kunden immer wichtiger.
Es werden samenfeste Sorten aus ökologischer Züchtung hinsichtlich ihrer Anbaueigenschaften, Ertrag, Fruchtqualität und Geschmack geprüft. Parallel zum Anbau im geheizten Gewächshaus wird das Sortiment im kalten Folienhaus geprüft. In vielen bayerischen Betrieben sind solche einfachen Gewächshäuser die Produktionsgrundlage.

Ergebnisse - kurzgefasst

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wurde 2015 ein samenfestes Tomatensortiment veredelt angebaut und mit einer unveredelten Variante und zwei Standard - Hybridsorten verglichen.
Sowohl beim Frühertrag als auch beim Gesamtertrag lagen 'Bocati F1' und 'Lyterno F1' an der Spitze, 18,8 kg/m² konnten bei 'Bocati F1' geerntet werden, bei 'Tica', 'Ricca', 'Bolstar Granda' und 'Pilu' auf 'Emperador' sehr einheitlich 14,2 bis 14,9 kg/m², rund ein Viertel weniger.
Der Verzicht auf die Veredelung bei 'Bolstar Granda' reduzierte den Ertrag im Vergleich zu 'Bolstar Granda' veredelt um 30 %.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

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