Versuche im deutschen Gartenbau 2016
Mairüben 'Oasis' F1 und 'Polar' F1 erreichen die höchsten Abernteraten, trotzdem noch unter 50 %

Mairüben werden nach der Ernte gesäubert
Mairüben bedienen den Trend zur Ursprünglichkeit und Einfachheit in der Küche. Das Interesse der Verbraucher ist in den letzten Jahren gewachsen. Das verfügbare Sortiment soll unter ökologischen Anbaubedingungen für verschiedene Anbauzeiträume geprüft werden.

Ergebnisse – kurzgefasst

Im Gemüsebauversuchsbetrieb Bamberg der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wurde 2016 ein Sortiment weiße Mairübchen im satzweisen Anbau von März bis September geprüft. Die Sorten 'Market Express' F1 und 'Natsukomachi' F1 gefielen am besten aufgrund der gleichmäßigen Form, des feinen Wurzelansatzes und des kürzeren Laubes.
Die höheren marktfähigen Aberntungen erzielten allerdings die Sorten 'Oasis' F1 und 'Polar' F1, beide mit längerem und stärkerem Laub. Sowohl von der äußeren Qualität als auch vom Ertrag im Mittelfeld lag 'White Ball' F1.
Allerdings erreichte der marktfähige Anteil in den drei Frühjahrssätzen nur Werte zwischen 40 und 50 %, im Herbst sogar nur 19%. Der Feldaufgang schwankte je nach Witterung nach der Aussaat von 70 bis 37 %.

Ergebnisse im Detail

Die detaillierten Ergebnisse inkl. Tabellen und Bilder können dem beigefügten Versuchsbericht entnommen werden.

Mairüben 'Oasis' F1 und 'Polar'F1 erreichen die höchsten Abernteraten, trotzdem noch unter 50 % pdf 853 KB