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Stickstoffdüngung mit pflanzlichen Düngern im ökologischen Gemüsebau


Der intensiv wirtschaftende ökologische Gemüsebau ist auf Zufuhr von organischen stickstoffhaltigen Materialien angewiesen. Seit der BSE-Krise werden verschiedene organische Materialien pflanzlicher Herkunft als Alternative zu Düngern tierischer Herkunft betrachtet. Können sie die Stickstoffversorgung insbesondere auch im Frühjahr übernehmen? Wie verhalten sich Leguminosenschrote, die im eigenen Betrieb oder in der Region konform der Grundsätze des ökologischen Anbaus erzeugt werden können, im Vergleich zu Rizinusschrot und Maltaflor®?

In ersten Vorversuchen wurden die Pflanzenerträge nach einer Düngung mit verschiedenen pflanzlichen Düngern, einem betriebseigenen Kompost und einem Horndünger verglichen. In den darauf folgenden Vegetationsperioden wurden die N-Umsetzung verschiedener pflanzlicher Dünger und deren Ertragswirksamkeit näher untersucht. Zu einer Frühkultur wurde zusätzlich der Einfluss einer Flachabdeckung überprüft. Im Versuchsbetrieb wurden bei einer Auswahl von Düngern in deren Parzellen Brachen (Parzellenbereiche ohne Pflanzen) integriert und verschiedene N-Fraktionen untersucht, darunter der in der mikrobiellen Biomasse gebundene N, um den Einfluss der Dünger auf die mikrobielle Biomasse beschreiben zu können. Die Untersuchungen zur mikrobiellen Biomasse erfolgten in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. T. Müller, Universität Hohenheim, Institut für Pflanzenernährung. Mit dem parallel laufenden BÖL-Projekt „Synchronisation der N-Mineralisierung aus Mulch mit der N-Aufnahme von Freilandgemüse durch optimiertes Management einer Leguminosengründüngung“ (Förderkennzeichen 03OE102, Dr. H. Heuwinkel, Technische Universität München, Lehrstuhl für Pflanzenernährung) wurden Versuchsplanung abgestimmt und Ergebnisse ausgetauscht.

Ergebnisse  PDF-Dokument


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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Abteilung Gartenbau, Sachgebiet Gemüsebau, ökologischer Anbau