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Merkblätter unserer Abteilung
Folgende Broschüren können auch auf dem Postweg angefordert werden:
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
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Energie aus Wildpflanzen
Das Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ (Laufzeit 2008 bis 2010) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Netzwerkes Lebensraum Brache. Ziel ist es, Wildpflanzenmischungen als Substrat für die Biogasproduktion zu entwickeln und gleichzeitig die Lebensbedingungen für wildlebende Tier- und Pflanzenarten in Ackerbaulandschaften zu verbessern. Damit kann eine wirksame Naturschutzmaßnahme in die ökonomisch rentable Bioenergieerzeugung integriert werden.
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- 2 Seiten, 373 kB ab Adobe Reader 7.0
Forschungsprojekt Stadtgrün 2021 - Neue Bäume braucht das Land
Der Klimawandel hat dazu geführt, dass einige gängige Stadtbaumarten zunehmend von Krankheiten und Schädlingen geschwächt werden oder sogar gänzlich absterben. Die LWG testet deshalb 20 vielversprechende Baumarten auf ihre Eignung als zukünftiger Stadtbaum. Bis zum Jahr 2021 wird geprüft, ob diese Arten den prognostizierten Klimabedingungen unserer Städte trotzen können. Die Pflanzung erfolgte im Herbst 2009 bzw. Frühjahr 2010 mit insgesamt 460 Bäumen. Die Größe der Pflanzgruben betrug für jeden Baum 8 m3. Das Substrat entspricht den „Empfehlungen für Baumpflanzungen, Teil 2“ - Bauweise 1 der FLL (2010).
Folgende bayerische Städte dienen als Versuchsstandorte:
Würzburg, wärmebegünstigter Standort mit überdurchschnittlichen Trockenperioden (Weinbauklima) Hof/Münchberg, Standorte unter kontinentalem Klimaeinfluss mit hoher Frostgefährdung („Bayerisch Sibirien“) Kempten, gemäßigtes, niederschlagsreiches Voralpenklima.
Eine weitere Variante untersucht, ob die Behandlung mit Mykorrhiza-Pilzen einen positiven Einfluss auf den Pflanzschock sowie die Vitalität dieser Baumarten am innerstädtischen Standort ausübt.
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- 12 Seiten, 1 MB, ab Adobe Reader 7.0
Energie aus Wildpflanzen
Das Ziel des Projektes "Energie aus Wildpflanzen" ist es, eine ökologische und für den Landwirt auch ökonomisch interessante Alternative zu den derzeit verwendeten Kulturpflanzen zu entwickeln. Dazu werden aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen solche ausgewählt, die viel Biomasse bilden, in Mischungen angesät werden können und über mehrere Jahre keiner erneuten Einsaat bedürfen.
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- 8 Seiten, 654 kB, ab Adobe Reader 7.0
Bekämpfung von Feuerbrand im Bodenseeraum
Ein Projekt für den Obstbau in den Ländern Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein
2007-2011
Der Obstbau hat im Bodenseeraum eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten prägen Streuobstwiesen eindrucksvoll die Kulturlandschaft und ziehen viele Menschen in ihren Bann, besonders zur Blüte- und Erntezeit. Weiters sind die imposanten Apfel- und Birnbäume schon immer eine wichtige Ernährungsgrundlage für die Bevölkerung gewesen, früher allerdings mehr als heutzutage. Der Bodenseeraum ist ein europaweit bedeutsames Zentrum des Tafelobstanbaus. Die Produktion und Veredelung von Obst ist ein wichtiger landwirtschaftlicher Erwerbszweig in der Region.
Seit Beginn...
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- 4 Seiten, 462 kB, ab Adobe Reader 7.0
Kleine Laubbäume für Hausgarten und Grünanlagen
Jeder schöne und erlebnisreiche Garten sowie jede Anlage benötigt Bäume. Sie sind als Raumbildner auch in kleinen Gärten und Anlagen unverzichtbar, denn das Kennzeichen einer gelungenen Pflanzung ist das reizvolle Wechselspiel zwischen Stauden, Sträuchern, Rasen und Bäumen. Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Kleinbäumen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Großbäume: Einzelbaum, Paar, Gruppe (regelmäßig oder unregelmäßig) und Baumreihe bzw. Allee. Kleinbäume übersetzen alle diese Gestaltungsformen ins Kleine, so dass auch in Zusammenhang mit kleinen Gebäuden oder begrenzten Flächen die Maßstäblichkeit gewahrt werden kann. Im Privatgarten beschränkt sich die Verwendung von Kleinbäumen bisher leider nur auf wenige Arten und Sorten. Am häufigsten anzutreffen sind der Kugel-Ahorn (Acer platanoides 'Globosum'), die Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia 'Umbraculifera'), der Apfeldorn (Crataegus x lavallei 'Carrierei'), der Rotdorn (Crataegus laevigata 'Paul´s Scarlet') und die vor allem in Privatgärten häufig gepflanzte Blutpflaume (Prunus cerasifera 'Nigra').
Dabei ist die Auswahl viel reichhaltiger. Die Vielfalt an Wuchsformen ist groß: Es gibt sowohl aufrecht wachsende Arten als auch solche mit breit ausladender Krone. Säulenförmig wachsende Sorten sind genauso vertreten wie Kugelformen. Arten mit lockeren und lichtdurchlässigen Kronen stehen neben solchen mit kugelig und dicht geschlossen wachsenden.
Ähnlich verhält es sich mit den Standortansprüchen: Ob der Boden sauer oder kalkhaltig ist, trocken, normal oder frisch, der Standort sonnig und heiß oder schattig und kühl, immer wird sich ein passender Kleinbaum finden.
Neben ausgesprochen dekorativen Arten und Sorten, die uns durch Blüten oder Fruchtschmuck erfreuen, gibt es auch solche, die „nur“ grün sind. Im folgenden Text werden 24 bewährte Arten und Sorten vorgestellt. Darunter befinden sich sowohl allgemein bekannte als auch bisher weniger bekannte Arten und Sorten...
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- 16 Seiten, 1321 kB, ab Adobe Reader 7.0
Schwimmteiche - Ungetrübter Badespaß in öffentlichen Anlagen?
Der Bau von Schwimm- und Badeteichanlagen im privaten Bereich sowie in öffentlichen Naturbädern stellt deutlich höhere Anforderungen an die baulich-technische Ausgestaltung, an die Wasserqualität und die Instandhaltung einer Wasseranlage als herkömmliche Zier- und Gartenteiche. Ziel ist es, dem Nutzer einen risikofreien Badebetrieb zu ermöglichen, der im Gegensatz zur chemischen Wasserreinigung konventioneller Freibäder, eine Wasseraufbereitung auf biologischem Weg sicherstellt.
Die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten sollen an dieser Stelle dazu genutzt werden, Entscheidungsträgern Hilfestellung bei der Umsetzung von Vorhaben dieser Art zu geben. Darüber hinaus sollen aber auch Planern, Ausführenden und Betreibern von Naturbädern Wege zur Verbesserung und Stabilisierung der Badewasserqualität aufgezeigt werden.
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- pdf, 12 Seiten, 1187 kB, ab Adobe Reader 7.0
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Sommerblumenwiesen pflegeleicht anlegen
Veitshöchheimer Sommertöne, Veitshöchheimer Gelbtöne, Veitshöchheimer Pastelltöne
Bunte Wiesen aus Sommerblumen
Attraktive Sommerblumenflächen lassen sich nicht nur durch Pflanzung vorkultivierter Arten sondern auch durch Aussaat geeigneter Saatgutmischungen anlegen.
An der Abteilung Landespflege der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau werden seit fünf Jahren Methoden entwickelt, um solche Flächen kostengünstig und mit möglichst wenig Pflegeaufwand zu etablieren. Im öffentlichen Grün können Sommerblumenaussaaten eine preiswerte Alternative zu Wechselpflanzungen darstellen. Auch im Hausgarten kann schnell eine bunte Blütenpracht entstehen – vor allem dort, wo eine Fläche vorübergehend keine anderweitige Nutzung erfährt oder der Garten noch nicht dauerhaft angelegt ist. Der Charakter dieser Flächen erinnert an eine bunte Wiese. Nach der Ansaat ab Mitte April dauert es ca. 6 bis 8 Wochen bis zum Blühbeginn. Danach entwickeln sich unermüdlich neue Blüten, von denen einige bis zum ersten Frost durchhalten. Da die verwendeten Pflanzen nur einjährig sind, werden die Wiesen im Spätherbst abgemäht und in jedem Frühjahr neu angelegt.
Bodenvorbereitung...
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- pdf, 8 Seiten, 1174 kB, ab Adobe Reader 7.0
Erhaltung alter Kernobstsorten im Landkreis Würzburg
Der Landkreis Würzburg ist einer der Schwerpunkte des Streuobstbaus in Bayern. Neben den Weinbergen prägen besonders die hochstämmigen Obstbäume das Landschaftsbild. Streuobst bildete früher eine wesentliche Ernährungsgrundlage für die Bevölkerung; für die verschiedensten Verwendungszwecke vom Tafelobst über Saft bis hin zu Dörrobst wurden geeignete Sorten selektiert und vermehrt. So ist mit der Zeit eine enorme Sortenvielfalt entstanden.
Ziele - Erfassung des Sortenspektrums von Apfel, Birne und Quitte in den Streuobstbeständen des Landkreises Würzburg - Charakterisierung der Eigenschaften der Sorten für Anbau und Verwertung - Erarbeitung von Maßnahmen zur Sicherung der Sortenvielfalt im Streuobstbau . Förderung des Streuobstbaus im Landkreis Würzburg
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- pdf, 4 Seiten, 660 kB, ab Adobe Reader 7.0
Veitshöchheimer Staudenmischungen für privates und öffentliches Grün
Staudenmischungen für alle Fälle
Mit der Idee von Staudenmischpflanzungen, die 1993 in Veitshöchheim ihren Anfang nahm, lassen sich heute bereits viele attraktive Pflanzbilder mit geringem Aufwand an Planung und Pflege für viele unterschiedliche Lebensbereiche realisieren.
An Stelle einer aufwändigen Pflanzplanung, die jeder Pflanze einen festen Platz zuweist, tritt eine standortgerecht definierte Mischung aus verschiedenen Staudenarten. Diese werden in zufälliger Anordnung und vorher festgelegter Pflanzdichte auf der Fläche ausgelegt und gepflanzt. Das Prinzip der pflanzplanlosen Staudenverwendung stellt für den Anwender sowohl im Privatgarten als auch im öffentlichen Grün eine wesentliche Vereinfachung dar, um vielgestaltige und dynamische Staudengemeinschaften ohne weiteres "Expertenwissen" erfolgreich zu etablieren.
Die nachfolgend vorgestellten Veitshöchheimer Staudenkompositionen sorgen für Abwechslung auf trocken heißen Pflanzstandorten und bieten damit Alternativen zur Verwendung der bekannten Staudenmischung "Silbersommer". Mit der Vorstellung der Veitshöchheimer Saummischungen erfährt auch der sonnige, warme Gehölzrand im Hausgarten oder im städtischen Grünzug eine Aufwertung in der "planlosen" Staudenverwendung.
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- pdf, 20 Seiten, 809 kB, ab Adobe Reader 7.0
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Klima im Wandel - Landschaftsgärtner sorgen für eine gute Atmosphäre
Der Treibhauseffekt und seine Folgen
Die Wissenschaftler sind sich einig: Unser Globus überhitzt, weil der Ausstoß von Treibhausgasen in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Schon jetzt sind die Konsequenzen des Klimawandels überall spürbar: - Extreme Temperaturschwankungen - Sintflutartige Regenfälle - Zunahme von Überschwemmungen und Hochwässern - Wachsende Sturm- und Tornadogefahr - Vermehrte Murenabgänge und Hangrutschungen - Absinken des Grundwasserspiegels - Austrocknung von Flüssen, Seen und Feuchtgebieten - Abschmelzen der Gletscher
Grün ist Leben und trägt maßgeblich zur Gesunderhaltung unseres blauen Planeten bei. Landschaftsgärtner, Ihre Experten für Garten & Landschaft, sind der erste Ansprechpartner, wenn es um die Verwirklichung von Begrünungsideen geht. Unsere Devise heißt: Klimapflege durch Landespflege. Nur wer mit ökologischem Bewusstsein und Gespür für natürliche Zusammenhänge plant und baut, hat das Prinzip der Nachhaltigkeit erkannt...
Neuauflage 2010
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- pdf, 8 Seiten, 978 kB, ab Adobe Reader 7.0
Wer Vielfalt sät, schafft Lebensräume
Von monotonen Ackerbrachen und Stilllegungsflächen zu wertvollen Habitaten
Die Ergebnisse des Projektes "Lebensraum Brache" zeigen deutlich, dass Ansaatbrachen eine große Bedeutung für den Naturschutz in unseren Agrarlandschaftenhaben: Bereits ab einem Anteil von 5% wildtierfreundlich gestalteter Buntbrachen im Offenland nehmen Vielfalt und Anzahl an Wildtieren deutlich zu. Deshalb muss der Anteil an naturschutzfachlich optimierten Ackerbrachen und Stilllegungsflächen sowie anderer Landschaftselemente, wie Hecken, gerade in intensivgenutzten Agrarlandschaften wieder zunehmen...
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Erhaltung alter Kernobstsorten im Bodenseeraum
Ergebnisse eines Forschungsprojekts der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz
Über viele Jahrhunderte hinweg ist in den Streuobstwiesen der Bodenseeregion eine enorme Sortenvielfalt entstanden. Die Obstbäume bildeten eine wesentliche Lebensgrundlage für die Bevölkerung und es wurden für die verschiedensten Verwendungszwecke geeignete Sorten selektiert und vermehrt. Im Zuge der Rationalisierung in der Landwirtschaft und veränderter Verbrauchergewohnheiten ist der Streuobstbau stark zurückgegangen. Viele Bäume werden nicht mehr gepflegt, andere wurden gerodet. Damit verbunden ist nicht nur der Verlust einer Vielzahl von Eigenschaften, sondern auch eines äußerst artenreichen Lebensraumes. Verloren geht ebenso das Wissen über die zahlreichen Sorten und deren Verwendungsmöglichkeiten. Die in den letzten Jahren aufgekommene Bakterienkrankheit Feuerbrand zwingt uns zur Rückbesinnung auf den züchterischen und kulturellen Wert alter Sorten. Diese Krankheit hat gezeigt, dass das reichhaltige genetische Reservoir im Streuobstbau nicht leichtfertig über Bord geworfen werden darf. Die Sortenvielfalt ist Teil unserer Kultur, Grundlage für unsere Ernährung und bietet Chancen für neue Vermarktungsmöglichkeiten.
Ziele - Identifizierung und Kartierung von alten Kernobstsorten im Bodenseeraum - Charakterisierung der erfassten Apfel- und Birnensorten als Grundlage für Verarbeitung und Vermarktung - Inventarisierung in einer Sortendatenbank - Sortensicherung in Sortengärten - Fortbildung - Öffentlichkeitsarbeit
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- pdf, 12 Seiten, 753 kB, ab Adobe Reader 7.0
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.kernobst-bodensee.org
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Landespflege entdecken - Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Veitshöchheim
An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Würzburg hat auch die Landespflege Tradition. Bereits vor über 100 Jahren belegen Aufzeichnungen erste Versuchsanstellungen in der Landschaftsgärtnerei im Veitshöchheimer Hofgarten. Schon damals bereichern landschaftsgärtnerisch geprägte Unterrichtsfächer die Ausbildung an der ehemals königlichen Wein-, Obst- und Gartenbauschule. Doch erst im Jahre 1951 erscheint das Fachgebiet "Gartengestaltung" zum ersten Mal in der Organisationsstruktur der Landesanstalt.
Ab 1974 werden die vorhandenen Arbeitskapazitäten dann im Sachgebiet "Garten- und Landschaftsbau" der Abteilung Gartenbau gebündelt. Es dauert aber noch bis zum Jahre 1989 bis eine eigenständige Abteilung "Landespflege" an der LWG eingerichtet wird. Nach Neuorganisation der LWG durch das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten im Jahre 2006 agiert die Landespflege heute mit vier eigenständigen Sachgebieten in Forschung, Lehre und Beratung für den gärtnerischen Berufsstand. Wir verstehen uns als staatlicher Dienstleister für die Fachbetriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus in Bayern. Darüber hinaus betreuen wir kommunale und staatliche Einrichtungen des Grünflächenbaus und der Grünflächenpflege.
Neuauflage 2010
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- pdf, 8 Seiten, 940 kB
Meister und Techniker werden - Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Veitshöchheim
Meisterausbildung im Garten- und Landschaftsbau in Veitshöchheim - mit allem was dazugehört... Technikerausbildung im Garten- und Landschaftsbau in Veitshöchheim - noch Fragen dazu...
Hier finden Sie alles zum Ausbildungsangebot für angehende Meister und Techniker an unserer Schule.
Neuauflage 2010
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- pdf, 8 Seiten, 1 MB
Artenreiche Ansaaten - Lebensräume für Bienen & Co.
Mit unseren artenreichen LWG-Ansaatmischungen in Feld und Flur können Landwirte, Jagdgenossenschaften, Jäger, Imker, Naturschützer, Landschaftspfleger, Behörden, Gemeinden und Bürger in ihrem heimatlichen Umfeld einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Honigbiene und andere Wildtierarten leisten.
In einem Frühjahr mit blühenden Obstbäumen, Felder und Wiesen können die Bienen reichlich Vorräte einlagern, oft so viel, dass der Imker den Überschuss ernten kann. Die Bienen brauchen aber den ganzen Sommer über Nahrung, und daran mangelt es in vielen Bereichen unserer kultivierten Landschaft. Besonders im Spätsommer ist eine ausreichende Versorgung wichtig, damit die Völker gut genährt in den langen Winter gehen können. Wer den Fleiß der Bienen nutzen möchte, sollte den kleinen Sammlerinnen hilfreich entgegen kommen und durch ein blütenreiches Angebot in der Landschaft und im Garten für einen gut und gleichmäßig gedeckten Tisch sorgen.
Helfen Sie mit, bei der Gestaltung und Erhaltung unserer einmaligen Kulturlandschaft!
Lieferantenverzeichnis für unsere kräuterreichen Ansaatmischungen
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- pdf, 7 Seiten, 1.556 kB
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Dächer – grün und lebendig, Praxisratgeber Extensivbegrünung
Dächer bieten in Städten und Gemeinden bisher weitgehend ungenutzte Flächenreserven für die Schaffung von Grünflächen.
Während sich in den Ballungsgebieten Wohn-, Büro- und Industriegebäude zur Begrünung anbieten, sind es auf dem Lande vor allem Garagen und Nebengebäude, die häufig ebene oder gering geneigte Dachflächen besitzen. Auf diesen Dächern ist es fast immer möglich, mit vergleichsweise geringem Aufwand, vielgestaltige Vegetationsflächen zu schaffen. Meist ist dazu keine Änderung am Bauwerk selbst notwendig. Viele Gräser und Kräuter wachsen auch auf sehr dünnen Bodenauflagen und sorgen so für vielgestaltige und wirkungsvolle Grünflächen.
Nicht immer sind diese aktiv nutzbar, z. B. als Gemüsegarten oder Sitzplatz im Grünen. Im Gegensatz zu monotonen Kies-, Bitumen- oder Blechflächen können aber auch diese extensiv begrünten Dächer das Klima verbessern, Schadstoffe ausfiltern, Energie bei der Heizung einsparen und bei richtigem Aufbau die Lebensdauer der Dachdichtung verlängern. Schöner sind sie allemal. Dieses Merkblatt soll Ihnen Hilfestellung dabei geben, wie Sie vorhandene oder neu zu erstellende Dächer durch Auflage mit dünnen Vegetationsschichten extensiv begrünen können.
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- pdf, 12 Seiten, 876 kB
Dächer – nutzen und erleben, Praxisratgeber Intensivbegrünung
Mit jeder Überbauung wird der Landschaft ein Stück Natur entzogen. Diese Flächen sind meist nicht mehr in der Lage, durch Regenwasserversickerung Grundwasser neu zu bilden und Pflanzen und Tieren Lebensraum zu bieten. Vielmehr sind sie gekennzeichnet durch extremen Wassermangel, ungünstige Temperaturverhältnisse, erhöhte Windgeschwindigkeiten und das weitgehende Fehlen der Tier- und Pflanzenwelt.
In Deutschland werden zur Zeit in jeder Sekunde rund 15 Quadratmeter Boden „verbraucht“. In den Ballungsgebieten liegen die Versiegelungsraten im Regelfall schon weit über 50 %. Mit der Preisentwicklung bei den Baugrundstücken vermindern sich auch die Größen der Baugrundstücke, so dass häufig extrem technisch geprägte Wohnlandschaften entstehen, in denen sich der Mensch aufgrund fehlender naturnaher Strukturen nicht wohlfühlt. Gerade auf kleinen Grundstücken bietet aber die Anlage von Gärten auf bebauten Ebenen hervorragende Möglichkeiten zur Schaffung von naturnahen Lebensräumen.
Ein Garten auf dem Dach sorgt in unmittelbarer Wohnungsnähe für hervorragende Erholungsmöglichkeit, körperliche Betätigung, Naturerlebnis und pflanzliche Vielfalt. Solche Dachgärten sind meist durch den tieferliegenden Straßenverkehr weniger beeinträchtigt. Sie ermöglichen hervorragende Aussicht, bei geschickter Planung geschützte Sitzplätze, Spielflächen für Kinder ohne Verkehrsgefährdung – kurz gesagt – ein Fleckchen Erde, das die Wohnqualität eines Gebäudes wesentlich steigern kann. Es bietet sich deshalb an, bereits im Planungsstadium die baulichen Voraussetzungen zu berücksichtigen.
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- pdf, 12 Seiten, 841B
Stauden aus aller Welt für unsere Gärten
Merkblatt zur Zeit vergriffen - nur noch als download verfügbar!!!
Vorgestellt werden sonnenhungrige Stauden wie Palmlilie, Sonnenhut, Rutenhirse, Heiligenkraut, Lavendel und Fackellilie. Vergemeinschaftungen dieser Arten sind beispielhaft aus dem Abschnitt "Begleiter" zu ersehen. Unter "Verwendung" gibt es nähere Angaben zu den eigentlichen Standortbedingungen oder Eigenschaften.
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- pdf, 8 Seiten, 658 kB
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Wildtiergerechte Gestaltung von Stilllegungsflächen - Hinweise für die Praxis
Diesem Praxisratgeber liegen Erfahrungen aus Bracheprojekten zu Grunde, die vor allem in Hessen und Bayern gesammelt wurden. Sie beziehen sich besonders auf die Ansaat von Ackerbrachen. Neben der gezielten Ansaat ist auch die Selbstbegrünung von Ackerbrachen eine wichtige Strategie, um den heimischen Wildpflanzen und -tieren Lebensräume zu bieten, worauf hier jedoch nicht weiter eingegangen wird.
Zur Gestaltung von Ackerbrachen lassen sich Maßnahmen dann sinnvoll umsetzen, wenn Landwirte, Jagdgenossenschaften, Jäger, Naturschützer, Landschaftspfleger sowie Behörden und Kommunen zusammenarbeiten. Ackerflächen, die aus der landwirtschaftlichen Produktion genommen werden, bieten ein großes Potenzial zur Schaffung von Wildtierlebensräumen in der Agrarlandschaft. Um stillgelegte Flächen wildtierfreundlich zu gestalten, ist die Ansaat mit mehrjährigen blüten- und nektarreichen Saatgutmischungen eine bewährte Methode. Die Finanzierung kann sowohl über private als auch über öffentliche Mittel geschehen.
Ziele des vorliegenden Praxisratgebers - Aufbereitung von Hintergrundwissen für die Praxis - Ansprache von Problemen bei der Bodenvorbereitung, Ansaat und Pflege von Flächen zur Lebensraumverbesserung - Vermittlung von Argumentationshilfen
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- pdf, 16 Seiten, 656 kB
Winterharte Trog- und Kübelbepflanzung
Im Zuge immer kleiner werdender Grundstücke gewinnen Kübel, die mit winterharten Stauden und Gehölzen bepflanzt sind, zunehmend an Bedeutung. Winterhart bepflanzte Kübel bieten eine Fülle von gestalterischen Möglichkeiten. Das Merkblatt gibt auch Hinweise zu unterschiedlichen Pflanzgefäßen, Aufbau und richtige Substratzusammensetzung für eine winterharte Trogbepflanzung. Weiter gibt es Informationen zur Pflanzenauswahl und zum Winterschutz.
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- pdf, 8 Seiten, 648 kB
Erhalt alter Kernobstsorten des Streuobstbaus im Bodenseeraum
Ein Forschungsprojekt der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz. Ziele des Projektes - Erfassung des Sortenspektrums von Äpfeln und Birnen in den Streuobstbeständen des Bodenseeraumes - Charakterisierung der Eigenschaften der Sorten für Anbau und Verwertung - Erarbeitung von Maßnahmen zur Sicherung der Sortenvielfalt im Streuobstbau
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- pdf, 4 Seiten, 231 kB
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Giftpflanzen in Gärten und Grünanlagen
Kinder und Giftpflanzen... Jahraus jahrein kommt es immer wieder zu „Giftunfällen“ bei Kindern. Nach Angaben der Giftnotrufzentralen werden jährlich ca. 3.000 bis 10.000 dieser Unfälle durch Giftpflanzen verursacht. Betroffen sind überwiegend kleinere Kinder bis zum Schulalter. Glücklicherweise sind ernsthafte Vergiftungen eher selten, da die aufgenommene Menge meist gering ist. Auch auf Spielplätzen ist mit giftigen Pflanzen zu rechnen. Dies zeigte eine Untersuchung der Abteilung Landespflege der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Jahre 2002, bei der 22 Spielplätze in und um Würzburg, Karlsruhe und München auf ihren Pflanzenbestand hin überprüft wurden. Neben 73 ungiftigen Pflanzenarten wurden 12 schwach bis kaum giftige, 12 giftige und 6 stark giftige Pflanzenarten gefunden. Besondere Gefährdungen gehen vor allem von auffällig gefärbten Früchten aus. Die meisten Früchte werden auf Grund ihres sehr bitteren Geschmacks meist nicht in größeren Mengen aufgenommen. Eine sichere Artenkenntnis ist daher der beste Schutz vor Vergiftungen!
Giftpflanzen im Portrait... Im vorliegenden Merkblatt werden vor allem solche Arten vorgestellt, die häufig in Gärten und Grünanlagen zu finden sind – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist nicht beabsichtigt, Angst zu verbreiten, sondern eine bessere Pflanzenkenntnis hinsichtlich ernsthaft kritischer Arten zu vermitteln.
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- pdf, 8 Seiten, 771 kB
Mit Pflanzen versickern - Versickerungsmulden standortgerecht bepflanzt
Bei der Etablierung einer standortgerechten Vegetation und deren Anforderungen an die technische Ausgestaltung der Mulden sind zwei Gestaltungsvarianten mit Übergangsformen denkbar:
- Sickermulden als Trockenstandort - Sickermulden in Kombination mit Einstauflächen als wechselfeuchter Standort
In Bezug auf die Pflanzenauswahl stellen sie zwei völlig verschiedene Standorte dar, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Natürliche Vorbilder können dabei wichtige Hinweise auf die Pflanzenauswahl geben, die im Siedlungsbereich noch mit Gattungen und Arten fremdländischer Herkunft ergänzt werden können.
Dargestellt sind Arten für trockene und wechselfeuchte Standorte.
Neuauflage 2010
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- pdf, 12 Seiten, 867 kB
Regenwasser versickern - Bau und Betrieb begrünbarer Versickerungsmulden
Regenwasser, das von Dächern und Hofflächen abfließt, ist in der Regel kaum verunreinigt. Es zur Kläranlage zu leiten und dort zusammen mit dem häuslichen Abwasser zu reinigen verursacht hohe Kosten. Sobald der Aufwand hierfür mehr als 12 % der gesamten Abwasserbehandlungskosten ausmacht, ist die Gemeinde nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Juni 1972 (AZ: VII B 117.70) verpflichtet, neben dem Frischwasserverbrauch auch die Größe der überbauten und versiegelten Grundstücksfläche bei der Gebührenberechnung zu berücksichtigen. Den Regenwasserteil dieser gesplitteten Abwassergebühr kann der Grundstücksbesitzer sparen, wenn er durch eine geordnete Versickerung kein Niederschlagswasser einleitet.
Diese Form der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung, zu der außerdem die Brauchwassernutzung mittels Zisterne oder die Dachbegrünung zählen, ist auch für die Gemeinde von Vorteil: Weil weniger Abwasser anfällt, können an die bestehende Kläranlage mehr Grundstücke angeschlossen werden. Bei Neubau oder Sanierung wird das Kanalnetz indessen kleiner dimensioniert, so dass die Erschließungsbeiträge niedriger ausfallen.
Das Merkblatt enthält Hinweise zur technischen Gestaltung von Versickungsanlagen.
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- pdf, 12 Seiten, 936 kB
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Wasser im Garten - Anlage und Bepflanzung von Gartenteichen
Der Teich im Garten schafft neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Er kann sich zu einem wertvollen Biotop und zu einem attraktiven Blickpunkt im Garten entwickeln. Das Merkblatt gibt Hinweise zu Standort, Größe und Modellierung, Abdichtung, Randausbildung, Wasserqualität eines Gartenteichs. Aufgezeigt werden geeignete Pflanzenarten der - Gartenzone - Feuchtzone - Sumpfzone - Flachwasserzone - Mittel- und Tiefwasserzone. Auf Möglichkeiten der Algenbekämpfung sowíe den Einsatz von Fischen in kleineren Teichen wird ebenfalls eingegangen.
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- pdf, 12 Seiten, 788 kB
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege, 0931/9801-402, Fax 0931/9801-400
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