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Merkblatt - Bauwerksbegrünung
Folgende Broschüren können auch auf dem Postweg angefordert werden:
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Wichtig: Bitte legen Sie Ihrer Bestellung eine 0,55 € Briefmarke bei!
Dächer – grün und lebendig, Praxisratgeber Extensivbegrünung
Dächer bieten in Städten und Gemeinden bisher weitgehend ungenutzte Flächenreserven für die Schaffung von Grünflächen.
Während sich in den Ballungsgebieten Wohn-, Büro- und Industriegebäude zur Begrünung anbieten, sind es auf dem Lande vor allem Garagen und Nebengebäude, die häufig ebene oder gering geneigte Dachflächen besitzen. Auf diesen Dächern ist es fast immer möglich, mit vergleichsweise geringem Aufwand, vielgestaltige Vegetationsflächen zu schaffen. Meist ist dazu keine Änderung am Bauwerk selbst notwendig. Viele Gräser und Kräuter wachsen auch auf sehr dünnen Bodenauflagen und sorgen so für vielgestaltige und wirkungsvolle Grünflächen.
Nicht immer sind diese aktiv nutzbar, z. B. als Gemüsegarten oder Sitzplatz im Grünen. Im Gegensatz zu monotonen Kies-, Bitumen- oder Blechflächen können aber auch diese extensiv begrünten Dächer das Klima verbessern, Schadstoffe ausfiltern, Energie bei der Heizung einsparen und bei richtigem Aufbau die Lebensdauer der Dachdichtung verlängern. Schöner sind sie allemal. Dieses Merkblatt soll Ihnen Hilfestellung dabei geben, wie Sie vorhandene oder neu zu erstellende Dächer durch Auflage mit dünnen Vegetationsschichten extensiv begrünen können.
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pdf, 12 Seiten, 876 kB
Dächer – nutzen und erleben, Praxisratgeber Intensivbegrünung
Mit jeder Überbauung wird der Landschaft ein Stück Natur entzogen. Diese Flächen sind meist nicht mehr in der Lage, durch Regenwasserversickerung Grundwasser neu zu bilden und Pflanzen und Tieren Lebensraum zu bieten. Vielmehr sind sie gekennzeichnet durch extremen Wassermangel, ungünstige Temperaturverhältnisse, erhöhte Windgeschwindigkeiten und das weitgehende Fehlen der Tier- und Pflanzenwelt.
In Deutschland werden zur Zeit in jeder Sekunde rund 15 Quadratmeter Boden „verbraucht“. In den Ballungsgebieten liegen die Versiegelungsraten im Regelfall schon weit über 50 %. Mit der Preisentwicklung bei den Baugrundstücken vermindern sich auch die Größen der Baugrundstücke, so dass häufig extrem technisch geprägte Wohnlandschaften entstehen, in denen sich der Mensch aufgrund fehlender naturnaher Strukturen nicht wohlfühlt. Gerade auf kleinen Grundstücken bietet aber die Anlage von Gärten auf bebauten Ebenen hervorragende Möglichkeiten zur Schaffung von naturnahen Lebensräumen.
Ein Garten auf dem Dach sorgt in unmittelbarer Wohnungsnähe für hervorragende Erholungsmöglichkeit, körperliche Betätigung, Naturerlebnis und pflanzliche Vielfalt. Solche Dachgärten sind meist durch den tieferliegenden Straßenverkehr weniger beeinträchtigt. Sie ermöglichen hervorragende Aussicht, bei geschickter Planung geschützte Sitzplätze, Spielflächen für Kinder ohne Verkehrsgefährdung – kurz gesagt – ein Fleckchen Erde, das die Wohnqualität eines Gebäudes wesentlich steigern kann. Es bietet sich deshalb an, bereits im Planungsstadium die baulichen Voraussetzungen zu berücksichtigen.
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pdf, 12 Seiten, 841B
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege, 0931/9801-402, Fax 0931/9801-400
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