Merkblatt
Veitshöchheimer Staudenmischungen für halbschattige und schattige Standorte

Merkblatt Veitshöchheimer Staudenmischungen für halbschattige und schattige Standorte, Frühjahrsaspekt mit roten Tulpen.

Staudenmischpflanzungen sind mittlerweile ein gängiges Bepflanzungskonzept in Städten, Kommunen aber auch für den Privatanwender. Sie benötigen vergleichsweise wenig Pflege und schaffen doch ästhetisch ansprechende Grünflächen. In Veitshöchheim wurden in einem mehrjährigen Versuch neun Mischungen für halbschattige bis schattige Bereiche konzipiert und nach einer ersten Testphase weiterentwickelt.

2016, 24 S.

Die neuen, getesteten Mischungen für Halbschatten bzw. Schatten sind ähnlich pflegeextensiv wie die langjährig erprobten Mischungen für die Freifläche. Für den Halbschatten und für absonnige Bereiche z.B. an Standorten vor Gebäuden, die frische Böden ohne oder mit nur geringem Wurzeldruck aufweisen, eignen sich alle neun Veitshöchheimer Mischungen. Hier kann der Anwender zwischen den blütenreichen Saummischungen (z.B. "Veitshöchheimer Rubinsaum) oder den textur- und strukturreichen Schattenmischungen (z.B. "Veitshöchheimer Schattengold") wählen.
Zusätzlich zu den vorab beschriebenen Standortverhältnissen können die fünf Schattenmischungen wie z.B. "Veitshöchheimer Schattengold" oder "Veitshöchheimer Schattenjuwelen" auch für licht­schattige Bereiche unter Bäumen eingesetzt werden, sofern der Wurzeldruck der Bäume nicht zu stark ist. Tiefwurzler wie Eiche lassen sich beispielsweise gut mit den Schattenmischungen unterpflanzen, für stark durchwurzelte Böden z.B. unter Buche, Hainbuche, Birke, Linde, etc. und auch für die Bepflanzung von kleinen Baumscheiben hingegen sind die Schattenmischungen nicht geeignet. Die zu bepflanzende Fläche sollte deshalb eine Mindestgröße von 20 m² aufweisen.