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Grünflächen kreativ pflegen – An den Grenzen von Engagement, Euro und Ergebnis
Hans Beischl
Der Fantasie, mit Grün zu gestalten, sind keine Grenzen gesetzt. „Die Zeichen stehen auf Grün, sagt man so beiläufig. Wortfetzen wie bio-, naturnah-, öko-, umwelt- oder grün-“ sind positiv besetzt. „Grüne Grenzen, grünes Licht oder grüner Strom”, da weiß jeder gleich Bescheid. Heute stehen blühende Landschaften und grüne Städte hoch im Kurs. Hier treffen sich Ökologie und Ökonomie. Gepflegte Kulturlandschaften, Naturparks, große oder kleine Grünanlagen gehören zur selbstverständlichen Ausstattung unseres Lebensraumes. Beim Engagement für Grünflächen geht es um die „Wert”-Schätzung von landschaftsgärtnerischen Leistungen. Zahlreiche Studien belegen, dass Grünflächen positive Effekte auf unsere Gesundheit haben. Jede noch so kleine Gartenanlage bedarf als lebender Organismus fachgerechter Pflege, um seine Schönheit und Funktion zu entfalten. Diese gibt es allerdings nicht zum Nulltarif. Kosten- und Nutzenüberlegungen müssen dem standhalten. Wir haben uns die Fragen zu stellen: „Wie viel und welches Grün wollen, bzw. brauchen wir?“ Angesichts knapper Kassen und eines geschärften Umweltbewusstsein ist Kreativität bei der Planung und Pflege gefragt. Der große Gartengestalter Peter Joseph Lenné hat schon vor 150 Jahren festgestellt: „Nichts gedeiht ohne Pflege, sogar die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unzweckmäßige Behandlung ihren Wert“. Dies gilt für private Anlagen ebenso wie für das öffentliche Grün. Der Gartenamtsleiter der Stadt Würzburg, Dieter Müller, geht in einem kurzen Interview auf diesen Spannungsbogen zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der Grünflächenpflege ein.
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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Hans Beischl, Abt. Landespflege, Tel.: 0931/9801-416, Fax: 0931/9801-400
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