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Staudenmischpflanzungen für den Hausgarten

Rezepte, die der Könner variiert

Dr. Philipp Schönfeld

Veitshöchheimer Blütentraum - leuchtende Blütenfarben
Farbenfroher Herbstaspekt

Rezepte sind hilfreiche Anleitungen - aber wer sie akribisch genau befolgt, dessen Speisen fehlt die persönliche Note. Das gilt auch für Pflanzenmischungen: Sie bieten eine funktionierende Grundrezeptur, die der Pflanzenkönner dann nach dem persönlichen Geschmack (der Bauherren) variiert.

Prächtige und farbenfrohe Staudenpflanzungen sind in Schaugärten, Parks und Gartenschauen beim Publikum sehr beliebt. Solche gelungenen Staudenpflanzungen sind allerdings kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von sorgfältiger Planung, detaillierten Pflanzenkenntnissen und langjährigen Erfahrungen. Aber selbst diese drei Faktoren sind kein Erfolgsrezept. Stauden verhalten sich mitunter anders als geplant und erfordern vom Planer Flexibilität, damit trotz der notwendigen Änderungen das angestrebte Bild erreicht wird. Für den Hobbygärtner ist es sehr schwer, solche Staudenpflanzungen auf den eigenen Garten zu übertragen.

Die Mischungen bestehen aus 10 bis 35 Arten. Sie enthalten ca. 10% Gerüstbildner, ca. 30-35% Begleitstauden sowie ca. 50% Bodendeckstauden. Das Stückzahlenverhältnis spiegelt die Geselligkeitsstufen nach Hansen/Stahl wieder. Kurzlebige Arten für schnelle Effekte sind genauso vertreten wie langlebige Arten.

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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Dr. Philipp Schönfeld, Abt. Landespflege, Tel.: 0931/9801-409, Fax: 0931/9801-400