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Vorsicht Pflanze! Wenn Grün zum Problem wird
Frank Angermüller
Mit der Entdeckung Amerikas sind in den letzten über 500 Jahren viele Nutz- und Zierpflanzen aus anderen Kontinenten nach Europa gebracht worden. Neben absichtlich eingeführten Arten trägt der weltweite Handel und Verkehr sowie die Klimaerwärmung dazu bei, dass in den letzten 150 Jahren ein sprunghafter Zuwachs an fremdländischen Arten zu verzeichnen ist.
Von diesen bisher ca. 12.000 Arten verursachen etwa 20 Arten bis jetzt erhebliche Probleme (z. B. Allergien, Hautverbrennungen, Verdrängung heimischer Arten) in Mitteleuropa. Einige der wichtigsten gebietsfremden Arten werden hinsichtlich Biologie, Verbreitung und Gefährdungspotential näher betrachtet.
Bei Bekämpfungsmaßnahmen sind Kenntnisse über die Biologie, Verbreitung und mögliche Schäden eine wesentliche Voraussetzung. Nur mit diesem Wissen lassen sich die Maßnahmen der Bekämpfung erfolgreich durchführen.
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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Frank Angermüller, Abt. Landespflege, Tel.: 0931/9801-415, Fax: 0931/9801-400
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