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Ein Hofstaat für die Königin - Gehölze und Stauden als Begleiter von Rosen

Dr. Philipp Schönfeld

Strauchrosen ‘Ghislaine de Feligonde’ und ‘Dirigent’ mit Salvia nemorosa ‘Blauhügel’.
Kleinstrauchrose ‘Schneeflocke’ im hübschen Kontrast zu Blau und Rosa. (Foto: Sybille Fertsch)

Die Rose galt schon immer als die Königin der Blumen. Seit Jahrhunderten berührt sie das Herz und die Sinne der Menschen mit ihrer Schönheit und ihrem Duft. Sie sollte nicht alleine stehen, denn was ist schon eine Königin ohne Hofstaat? Andererseits, zuviel Majestäten auf einmal entsprechen auch nicht ihrer Bedeutung. Großflächige Pflanzungen einer Sorte, die die Rosen zu reinen Farbträgern degradiert, sind glücklicherweise nicht mehr zeitgemäß. Diese Verwendung entspricht auch nicht dem natürlichen Vorbild. Am Naturstandort wachsen Rosen immer in Gesellschaft anderer Arten. Außerdem wirken manche Rosensorten, trotz ihrer schönen Blüten, in ihrer gesamten Erscheinung als Gehölz wenig ansprechend. Das lässt sich durch geschickte Kombinationen mit Stauden und Gehölzen kompensieren.

Vergesellschaftung von Rosen mit passenden Begleitern...

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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Dr. Philipp Schönfeld, Abt. Landespflege, Tel.: 0931/9801-409, Fax: 0931/9801-400