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Baumscheiben - immer nur Mulch oder Symphoricarpos?

Dr. Philipp Schönfeld

Straßenbegleitgrüng
In Eigeninitiative der Anwohner entstehen mitunter sehr bunte und üppige Unterpflanzungen.
aumroste schützen das Substrat vor der Verdichtung durch das Belaufen oder Befahren.
Auch Stauden eignen sich zur Bepflanzung von Baumscheiben. In Veitshöchheim haben sich u.a. Iris-Barbata-Elatior Sorten, Salvia pratensis sowie Nepeta x fasseenii gut bewährt.

Im Zusammenhang mit der Pflanzung von Bäumen entstehen in Siedlungsgebieten immer auch Baumscheiben oder auch Baumstreifen. Die meist kostspieligen Baumpflanzungen haben ein gestalterisches Ziel und sollen bestimmte Funktionen übernehmen. Die dazugehörigen Baumscheiben sind ein Teil der gesamten Maßnahme. Ihre Gestaltung muss den Zielen der Baumpflanzung folgen, sie unterstützen und ergänzen.


Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Nicht immer muss die Baumscheibe bepflanzt sein. In stark belasteten Bereichen ist es erforderlich, den Wurzelbereich mit Baumrosten zu schützen. Für eine Bepflanzung stehen nicht nur die weit verbreiteten Kleingehölze zur Verfügung. Versuche haben gezeigt, dass auch Stauden für diesen Zweck gut geeignet sind. Reizvolle und unkonventionelle Lösungen entstehen dort, wo die Anwohner aktiv werden und die Baumscheiben in Eigeninitiative pflegen und mitgestalten...

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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
Dr. Philipp Schönfeld, Abt. Landespflege, Tel.: 0931/9801-409, Fax: 0931/9801-400