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Merkblatt - Regenwasserbewirtschaftung
Folgende Hochglanzbroschüren können auch auf dem Postweg angefordert werden:
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege An der Steige 15
97209 Veitshöchheim
Wichtig: Bitte legen Sie Ihrer Bestellung eine 0,55 € Briefmarke bei!
Schwimmteiche - Ungetrübter Badespaß in öffentlichen Anlagen?
Der Bau von Schwimm- und Badeteichanlagen im privaten Bereich sowie in öffentlichen Naturbädern stellt deutlich höhere Anforderungen an die baulich-technische Ausgestaltung, an die Wasserqualität und die Instandhaltung einer Wasseranlage als herkömmliche Zier- und Gartenteiche. Ziel ist es, dem Nutzer einen risikofreien Badebetrieb zu ermöglichen, der im Gegensatz zur chemischen Wasserreinigung konventioneller Freibäder, eine Wasseraufbereitung auf biologischem Weg sicherstellt.
Die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten sollen an dieser Stelle dazu genutzt werden, Entscheidungsträgern Hilfestellung bei der Umsetzung von Vorhaben dieser Art zu geben. Darüber hinaus sollen aber auch Planern, Ausführenden und Betreibern von Naturbädern Wege zur Verbesserung und Stabilisierung der Badewasserqualität aufgezeigt werden.
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Regenwasser versickern - Bau und Betrieb begrünbarer Versickerungsmulden
Regenwasser, das von Dächern und Hofflächen abfließt, ist in der Regel kaum verunreinigt. Es zur Kläranlage zu leiten und dort zusammen mit dem häuslichen Abwasser zu reinigen verursacht hohe Kosten. Sobald der Aufwand hierfür mehr als 12 % der gesamten Abwasserbehandlungskosten ausmacht, ist die Gemeinde nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Juni 1972 (AZ: VII B 117.70) verpflichtet, neben dem Frischwasserverbrauch auch die Größe der überbauten und versiegelten Grundstücksfläche bei der Gebührenberechnung zu berücksichtigen. Den Regenwasserteil dieser gesplitteten Abwassergebühr kann der Grundstücksbesitzer sparen, wenn er durch eine geordnete Versickerung kein Niederschlagswasser einleitet.
Diese Form der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung, zu der außerdem die Brauchwassernutzung mittels Zisterne oder die Dachbegrünung zählen, ist auch für die Gemeinde von Vorteil: Weil weniger Abwasser anfällt, können an die bestehende Kläranlage mehr Grundstücke angeschlossen werden. Bei Neubau oder Sanierung wird das Kanalnetz indessen kleiner dimensioniert, so dass die Erschließungsbeiträge niedriger ausfallen.
Das Merkblatt enthält Hinweise zur technischen Gestaltung von Versickungsanlagen.
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Mit Pflanzen versickern - Versickerungsmulden standortgerecht bepflanzt
Bei der Etablierung einer standortgerechten Vegetation und deren Anforderungen an die technische Ausgestaltung der Mulden sind zwei Gestaltungsvarianten mit Übergangsformen denkbar:
- Sickermulden als Trockenstandort - Sickermulden in Kombination mit Einstauflächen als wechselfeuchter Standort
In Bezug auf die Pflanzenauswahl stellen sie zwei völlig verschiedene Standorte dar, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Natürliche Vorbilder können dabei wichtige Hinweise auf die Pflanzenauswahl geben, die im Siedlungsbereich noch mit Gattungen und Arten fremdländischer Herkunft ergänzt werden können.
Dargestellt sind Arten für trockene und wechselfeuchte Standorte.
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- pdf, 12 Seiten, 758 kB
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Abt. Landespflege, 0931/9801-402, Fax 0931/9801-400
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