Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
Weinbautage in Volkach widmen sich dem Klimawandel und den Aromen
Spätfröste und Trockenstress: Bedrohung für Frankens Reben?
Veitshöchheim/Volkach. Spätfröste, Hagel, Trockenstress: die negativen Auswirkungen des Klimawandels stehen bei den 54. Veitshöchheimer Weinbautagen ebenso im Mittelpunkt wie das Optimieren der Stilistik bei fruchtbetonten Weißweinsorten. Der Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes, Staatsminister a.D. Georg Fahrenschon, stellt unter dem Motto „Wirtschaft, Währung, Winzer“ der Fachtagung Gedanken zur aktuellen wirtschaftlichen Lage voran. Die zweitägige Veranstaltung findet am 15. und 16. Februar jeweils ab 8.30 Uhr in der Mainschleifenhalle in Volkach statt und wartet mit namhaften Referenten auf. So wird 15. Februar Professor Markus Keller von der Universität Washington über die erfolgreiche Frostbekämpfung in den USA berichten. Professor Dr. Heiko Paeth von der Universität Würzburg geht der Frage nach, ob die Franken in Zukunft tatsächlich mit mehr Frost, Hagel, Starkregen und Trockenstress rechnen müssen. Die untypischen Spätfröste des Jahres 2011 und die Reaktionen der Reben, maschinelle Traubenselektion bei Frostschäden, Hagelschutzsysteme und Erfahrungsberichte zu Trockenstress bei Reben und Bewässerungssystemen sind am Mittwoch weitere Tagungspunkte.
Am 16. Februar steht der Wein selbst im Focus. Professor Dr. Gerhard Raab von der Fachhochschule Ludwigshafen führt ein in die Thematik „Neuromarketing – was passiert im Kopf des Konsumenten“. Die Aromen des Weines beschreibt Professor Dr. Ulrich Fischer vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Neustadt an der Weinstraße. Den weinbaulichen und oenologischen Maßnahmen zum Betonen und Erhalten der Geschmacksvielfalt widmen sich weitere Vorträge. Wie immer schließt eine Lehrweinprobe mit fränkischen, deutschen und internationalen Weinen die - von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim organisierten - Fachtagung für die Fränkische Weinwirtschaft ab.
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Pressestelle Sybille Fertsch, Telefon 0931 9801-355
|