Pressemitteilung - 11. April 2018
Frankenwein Selection 2018: Winzer müssen Selectionsflächen melden

Winzerinnen und Winzer, die aus der Ernte des Jahres 2018 einen Wein mit der Bezeichnung „Selection“ erzeugen wollen, müssen spätestens bis zum 01. Mai 2018 die dafür vorgesehenen Rebflächen bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim, anmelden. Das Sachgebiet Weinrecht der LWG macht darauf aufmerksam, dass der Wein bei der späteren Anstellung zur amtlichen Qualitätsweinprüfung nur die Bezeichnung „Selection“ erhalten kann, wenn diese Meldung vorliegt. Die gemeldeten Rebflächen sind außerdem ab 01. Mai 2018 vor Ort als für „Selection“ bestimmte Rebflächen zu kennzeichnen.

Selection: Handarbeit, die schmeckt
Die Bezeichnung „Selection“ gibt es bundesweit seit dem Jahre 2001. Sie kennzeichnet eine gehobene Weinqualität. Für Franken beträgt das Mindestmostgewicht 90° Öchsle. Die Trauben müssen von Hand gelesen werden und der Ertrag darf maximal 60 hl/ha betragen. Außerdem müssen die Weine eine gesonderte sensorische Prüfung durchlaufen. Die Bezeichnung „Selection“ ist in Franken den Rebsorten Silvaner, Riesling, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder und Spätburgunder vorbehalten.

Angaben für Antragsstellung
Anzugeben sind die Anschrift des Betriebes, die Lagebezeichnung, die Gemarkung, die Flurstücksnummer, die Rebsorte und die Größe der ausgewählten Rebfläche. Bei Erzeugerzusammenschlüssen meldet die Erzeugergemeinschaft oder Winzergenossenschaft die Flächen ihrer Mitgliedsbetriebe. Kellereien und sonstige Abfüller zeigen ebenfalls die Flächen an, auf denen Weine mit der Bezeichnung Selection 2018 erzeugt werden sollen. Von diesen Betrieben sind zusätzlich – ebenfalls bis zum 01. Mai 2018 – die Abschlüsse entsprechender Lieferverträge bei der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau anzuzeigen.

Die Meldungen können mit formlosem Schreiben erfolgen. Das Formblatt kann auf der LWG-Homepage abgerufen werden.