Medaillen-Regen für LWG
Vier Auszeichnungen für Destillate

Dr. Marin Geßner, mit vier Urkunden in der Hand, neben Hubert Fröhlich und der Apfelkönigin der Fränkische Moststraße Anna-Maria

Gleich vier Mal konnte Dr. Martin Geßner, Fachzentrum Analytik, in Triesdorf (Lkr. Ansbach) eine Auszeichnung für Destillate der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) entgegen nehmen. Im festlichen Rahmen der Prämierungsfeier des Fränkischen Klein- und Obstbrenner-Verbandes wurde die LWG mit einer Gold- sowie drei Silbermedaillen ausgezeichnet. Insgesamt wurden über 400 Destillate aus ganz Franken eingereicht. Bei einer sensorischen Beurteilung (Geschmack) und einer analytische Bewertung, u. a. auf Grenzwerte wie Methanol, Ethylkarbonat aber auch Alkoholgehalt, konnten vier Destillate des Instituts für Weinbau und Oenologie, Arbeitsbereich Brennerei, punkten.

Handwerk mit Tradition und Zukunft

Unter den Einreichungen war mit Bränden und Geiste aber auch Whiskey und Korn die breite Vielfalte aus der Welt des Hochprozentigen vertreten. Dabei nehmen Destillate aus Kernobst, dank der Vielfalt an alten fränkischen Streuobstsorten, mehr und mehr an Fahrt auf. Voraussetzung für die Teilnahme an der Prämierung ist eine Mitgliedschaft im Fränkischen Brennereiverband. Er ist mit über 1.500 Mitgliedern der größte der drei bayerischen Brennereiverbände. Mit rund 4.000 Brennern besitzt Bayern neben Baden-Württemberg die zweitgrößte Brennerdichte im gesamten Bundesgebiet. Ein Handwerk mit Tradition, dass auch Zukunft hat: Denn trotz des anstehenden Wegfalls des Branntweinmonopols leidet der fränkische Brennereiverband nicht unter Nachwuchsmangel.

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