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Bildsymbol Klonenselektion und Erhaltungszüchtung| Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau |
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StMELFLWGWeinbau
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Rebenzüchtung

Eine Bild Kolasche von mehrern Weinbaubilder.

Unsere Aufgaben

Mit Blick auf die zukunftsfähige Entwicklung des Fränkischen Weinbaues liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in der züchterischen Bearbeitung der Weinrebe, vitis vinifera. Dazu werden Untersuchungen und Versuche im Bereich Auslesezüchtung, Erhaltungszüchtung, Klonenselektion, Rebsortenbestimmung, Adaption der Unterlagen an dem Standort, Eignung für den Tafeltrauben- und Hausrebenanbau sowie Standortveredlung nach ökologischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Gesichtspunkten durchgeführt.

Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören:

  • Prüfung von Sämlingen
    Sämlinge von Ertragsreben und Unterlagen-Reben werden auf ihre weinbauliche Eigenschaften unter besonderer Berücksichtigung des fränkischen Weinbaues in mehreren Selektionsschritten geprüft.
  • Rebsorten der LWG
    Die Rebsorten der LWG, Ortega, Rieslaner und Albalonga sowie Klone von Silvaner, Müller-Thurgau, SO4 und 5BB werden durch fortwährende Auslese gesunder leistungsfähiger Klone erhalten und in Kooperation mit den Fränkischen Rebschulen wird den Winzern Pflanzmaterial angeboten.
  • Grüne-Gentechnik – Information der Öffentlichkeit
    Die gentechnische Bearbeitung der Reben ist eine international eingesetzte Methode. In einigen Jahrzehnten werden daraus leistungsfähige, neue Rebsorten entstehen. Diese Methode wird in der Öffentlichkeit sehr kritisch diskutiert. Erste Erfahrungen mit gentechnisch veränderten Reben werden an die interessierte Öffentlichkeit weitergegeben, mit dem Ziel sachliche Argumente in den Mittelpunkt zu stellen.
  • Rebsortenbestimmung
    Neben der ampelographischen wird auch die molekularbiologische Bestimmung mittels DNA-Fingerprint insbesondere für Unterlagen Reben durchgeführt.
  • Standort-Veredlung
    Für eine schnelle Sorten- oder Klonenumstellung wurde für den Fränkischen Weinbau eine Veredlungsmethode adaptiert, erfolgreich in die Praxis eingeführt. Durch ständige Beobachtung wird die Methode weiter optimiert.