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SCHLUPFWESPEN
Erzwespe bei der Eiablage in eine Raupe
Unter dem allgemeinen Begriff Schlupfwespen werden mehrere parasitierende, äußerst artenreiche Wespenfamilien zusammmengefaßt, die sich durch ihre Wespentaille und einen Legestachel auszeichnen, der die eigene Körperlänge übertreffen kann. Darunter befinden sich relativ große Arten der Echten Schlupfwespen (Ichneumonidae), deren Larven sich hauptsächlich in Schmetterlingsraupen, aber auch in Blattwespen-, Fliegen- oder Käferlarven entwickeln. Das Gros besteht jedoch aus winzigen Arten (< 3 mm) vor allem der Erzwespen, (Chalcididae) von denen längst nicht alle Arten bekannt sind. Die meisten sind Parasiten oder Hyperparasiten, die die Eier, Larven oder Puppen anderer Insekten befallen und im Laufe der Larvalentwicklung zum Absterben bringen. Es gibt kaum eine phytophage Insektenart, die nicht einen spezifischen Gegenspieler aus dieser Tiergruppe besitzt. Seit längerem werden Schlupfwespen insbesondere der Gattung Trichogrammma gezüchtet und erfolgreich gegen Schädlinge sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern eingesetzt.
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Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Susanne Böll und Josef V. Herrmann, Amtlicher Rebschutzdienst,
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