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Weinbau in Franken
Überblick
Der Weinbau in Franken geht bis in das 8. Jahrhundert zurück.
Dies belegt eine Schenkungsurkunde von Karl dem Großen aus dem Jahr 777.
Vor allem Klöster bauten damals Reben zur Herstellung von Messwein an.
Nachdem die Anbaufläche im Mittelalter zunächst stark (auf 40.000 Hektar)
zugenommen hatte, schrumpfte sie im 20. Jahrhundert vorübergehend auf
etwas über 2.000 Hektar.
Heute gibt es im Weinbaugebiet Franken etwa 6.000 Hektar
Rebflächen; sie erstrecken sich von Bamberg bis Aschaffenburg. Die Reben
stehen vorwiegend auf geschützte Lagen entlang des Mains und an den Hängen des Steigerwalds.
Der Fränkische Weinbau befindet sich vor dem Hintergrund
der Globalisierung (internationaler Wettbewerb, Zunahme Discount, Verändertes
Konsumenten-verhalten etc.) in einem strukturellen Anpassungsprozess.
Durch enorme Anstrengungen konnte die Fränkische Weinwirtschaft
hinsichtlich Qualität und Marketing wieder Anschluss an die Weltspitze erlangen.
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