Tanzlinde in Peesten

Im historischen Ortskern von Peesten, gegenüber dem Giech'schen Schloss (1725), neben der Marienkirche und dem alten Schulhaus (heute Töpferei), steht eine Tanzlinde. Die Äste der 1951 gepflanzten Sommerlinde umfassen das Fachwerkgerüst des "Baumhauses". Zur 90 m² großen Tanzbruck, die von 12 Steinsäulen getragen wird, führt eine geschwungene Sandsteintreppe hinauf. Schon im 16. Jahrhundert wird erstmals eine Tanzlinde in Peesten erwähnt, Beschreibungen und Bilder gibt es aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der Wiederaufbau der heutigen Holzkonstruktion erfolgte 2001, nachdem sich der Förderkreis Tanzlinde gegründet hatte. Er kümmert sich seitdem um die Pflege der Linde und um kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Theateraufführungen. Ein besonderes Ereignis ist die seit 2003 wieder aufgelebte Kirchweihtradition mit Lindentanz, Umzug und Tanz auf der Bruck, jeweils am zweiten Juniwochenende.

Mai bis September
Lindensaal (87 m² groß) in einem Baumhaus, drei Meter über dem Erdboden. Zur Tanzbruck führt eine steinerne Wendeltreppe (errichtet 1837). Die Holzkonstruktion wird getragen von 12 Steinsäulen.
Führungen
  • Mai bis September nach Vereuinbarung, Anmeldung erorderlich
  • Gruppen bis 50 Personen
  • Dauer: 15 bis 30 Minuten
  • Kosten: Führung auf Spendenbasis
Eigenständige Besichtigung
  • Mai bis September, täglich 9 bis 18 Uhr, Anmeldung wünschenswert
  • Kosten: Eintritt auf Spendenbasis
Infrastruktur
  • für Gruppen geeignet
  • Parkplatz vorhanden
Gesamtansicht der Tanzlinde in Peesten mit Hozkonstruktion

© Markt Kasendorf - Förderverein Tanzlinde Peesten