Gemüseblog
Voraussaat im Balkonkasten
22. März 2018

Die sonnigen Tage machen Lust auf Garten, auf Aussaat und Pflanzung. Die Nächte erinnern uns mit ihren Frostgraden dann wieder an die Jahreszeit.

Gut haben es Balkongärtner. Sie können jetzt sofort Radies, Rettich, Gartenkresse, Spinat, Möhren und Schnittsalat *) aussäen, wenn der Kasten entweder ganz oder zumindest in der Nacht im Haus steht.

Zumindest bis zur Keimung genügt das im Haus vorhandene Licht. Erst wenn die Keimblätter der Gartenkresse und Radieschen – sie sind nämlich die schnellsten – erscheinen, ist möglichst viel Sonnenlicht notwendig. Am besten stellt man den Kasten direkt am Haus ins Freie, in kalten Nächten deckt man ein Stück Stoff darüber. Und sollte es nach Ostern nochmals mehrere Minusgrade geben, holt man die Aussaaten über Nacht notfalls nochmals rein, wenngleich sie auch minus fünf Grad aushalten würden.
Auch auf unserer Schaufläche haben wir den ersten Balkonkasten ausgesät. Lohn der (kleinen) Mühe: In etwa drei Wochen gibt’s Kresse auf’s Butterbrot, dann die ersten Schnittsalat-Blättchen und kurz darauf die ersten Radieschen.
Wer von Anfang an auf Licht achtet, kann sofort auch die ersten Salate und Kohlrabi auspflanzen. Sehr vorteilhaft ist es auch, das Ganze mit Verfrühungsvlies abzudecken: Es macht die Tage noch wärmer und entschärft die Nachtfröste.
*) Achtung! Die Salataussaat unbedingt 24 Stunden unter 15 Grad Celsius halten, sonst keimen die Samen nur ungenügend.