Gemüseblog
Wilde Rauke und Salatrauke
3. September 2019

Im August waren viele Kohlgewächse und andere Kreuzblütler dicht besetzt mit Kohl-Erdflöhen. Das sind millimeterkleine schwarze Käferchen mit enormem Sprungvermögen. Es gibt auch eine Erdfloh-Art mit goldenen Seitenstreifen.

Sie alle fressen kleine, runde, meist weißlich umrandete Löcher oder oft auch nur Vertiefungen in die Kohlblätter. Rucola wird dadurch richtig unappetitlich. Der Käfer liebt warme Trockenheit mit verkrusteten Böden um die Pflanzen herum. Mit häufigem Gießen, mit Aufhacken oder besser Mulchen und vor allem mit einer Vliesauflage – gleich auf die noch gesunden Pflanzen – macht man dem Erdfloh das Leben schwer.

Jetzt dürfen wir wieder etwas feuchteres, milderes Wetter erwarten. Wilde Rauke ist eine Staude, die wir jetzt zurückschneiden sollten, wenn die Blätter stark befallen sind. Jetzt kann man auch sehr gut noch die schnellwüchsige Salatrauke aussäen, nur bei warmer, trockener Witterung legen wir gleich Kulturnetz auf die Saatfläche. Dasselbe gilt auch für Radieschen, die ebenfalls noch ausgesät werden können, und Gartenkresse.