Gemüseblog
Starke Sonne trocknet die Beete schnell aus
31. März 2020

In den nächsten 14 Tagen dürfen wir kaum mit Niederschlägen rechnen. Es soll weitestgehend sonnig, teilweise warm am Tag und kühl bis sogar leicht frostig in der Nacht bleiben.

Während die Bodenoberfächen jetzt täglich schneller abtrocknen, steckt im Untergrund noch sehr viel Feuchtigkeit. Wer jetzt schnell sät oder pflanzt, ermöglicht es seinen jungen Gemüsen, rasch an genügend Wasser zu kommen, sobald sie die ersten Würzelchen in die Tiefe geschickt haben.

Erscheint der Grund der Saatrille noch leicht feucht, genügt es, die Samenkörner sanft anzudrücken, sie keimen dann ohne zusätzliches Angießen. Notfalls kann man den Grund der Rille auch vorsichtig anfeuchten, bevor man die Samen ausstreut. Dann mit Erde locker verfüllen, nicht mehr angießen.
Setzlinge sollen Wasser aus sanftem Strahl aus der Gießkanne bekommen, nicht mit der Brause. Wasser verbindet den Pflanzballen dicht mit dem umgebenden Erdreich. Wer offene Beetflächen mit einem durchsichtigen Schleier von Grünmaterial abstreut, verringert die Verdunstung aus dem Boden und somit unnötige Wasserverluste. Vlies schützt vor den auch in den ersten Apriltagen zu erwartenden Nachtfrösten.