Gemüseblog
Im Märzen der Gärtner….
15. März 2022

Im März kommt es jetzt auf einen schnellen Start an, wissen die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie. Rechen oder Krail helfen, den richtigen Zeitpunkt für den eigenen Garten zu erkennen: Verkleben die Zinken beim Versuch, die Beete einzuebnen mit Erde, packt man die Geräte wieder weg. Bleiben sie sauber, glättet man die Beete und macht sie so saatfertig.

Der Start ist früher, wenn der Garten sehr sonnig liegt oder wenn der Boden sandig oder sehr humos ist. Die späteren Beetflächen dürfen so wenig wie möglich betreten werden, vielmehr bewegt man sich von Anfang an nur auf den Trittpfaden zwischen den Beeten. So bleibt das Erdreich locker. Wer Kompost hat, breitet ihn vor dem Einebnen der Beete aus, möglichst nicht auf den späteren Wegflächen.

Die ersten Saaten sind: Gartenkresse, Radies, Rettich, Schnittsalat, Spinat, Palerbsen, Wurzelpetersilie, Pastinaken und Möhren. Hinzu kommen die ersten Setzlinge von Salat und Kohlrabi. Weil wir nach wie vor mit Reifnächten rechnen müssen, ist das Abdecken der Beete mit Vlies sehr vorteilhaft. Die ersten Gartenkulturen würden solche Frostnächte zwar aushalten, das Vlies verhindert jedoch unnötige Wachstumsstockungen.

Soweit noch nicht geschehen, werden natürlich auch Frühbeet und Kleingewächshaus mit den genannten Kulturen versehen. Dabei platziert man an den späteren Pflanzstellen von Tomaten jetzt erst einmal kurzlebige Kulturen wie Kresse oder Radies. Länger stehende wie Kohlrabi kommen an Stellen, wo sie zur Pflanzzeit der Tomaten notfalls noch ein, zwei Wochen zur Reife stehen bleiben dürfen.

Gemüse im Gartenjahr - Hinweise und Anregungen zum Biogarten