Pressemitteilung - 07. Januar 2026
Tag der Zimmerpflanze am 10. Januar: Zimmerpflanzen weiterhin beliebt

Der Weihnachtsbaum hat kaum das Wohnzimmer verlassen, da kündigt sich schon der Internationale Tag der Zimmerpflanzen am 10. Januar an. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, denn jetzt in der lichtarmen Zeit sorgen grüne und blühende Pflanzen im Wohn- und Arbeitsbereich für Freude und überbrücken die Monate bis zum Frühlingsanfang.

Die Absatzzahlen für Zimmerpflanzen waren in den vergangenen Jahren stabil, im Schnitt werden in Deutschland pro Kopf 19 Euro für Indoor-Grün ausgegeben. Spitzenreiter bei blühenden Zimmerpflanzen bleiben Orchideen und Weihnachtssterne – bei den grünen Zimmerpflanzen haben Kakteen und Blattschmuckpflanzen die Nase vorn. In den vergangenen Jahren waren Trends bei den Indoor-Pflanzen häufig auch von Social Media geprägt. Damit die Pflanzen aber länger als einen „Modesommer“ überstehen, sollte überlegt werden, wo die Pflanze dauerhaft einziehen darf.

Lichtbedürfnisse beachten
Die meisten unserer Zimmerpflanzen stammen aus ganzjährig warmen Klimaten und häufig auch aus Lebensbereichen mit hohem Schattendruck. Das macht sie zu perfekten Gefährten im Haus. Dort ist es selten kälter als 20°C und die Lichtintensität ist im Vergleich zur Sonneneinstrahlung draußen gering. Direkt am Fenster gelangen zum Beispiel noch 10% an Lichtstärke von außen in den Innenraum. Ideal für Orchideen, Kakteen und Aloe vera! Mit deutlich weniger Licht sind Kolbenfaden, Flamingoblume oder Einblatt zufrieden. Bei der Auswahl der Zimmerpflanzen ist es daher sinnvoll, sich zum Lichtbedürfnis beraten zu lassen, um ein optimales und langes Gedeihen sicherzustellen. Allen Zimmerpflanzen ist aber eins gemeinsam: In der kalten Jahreszeit ist es zwar im Zimmer warm, aber weniger hell. Dadurch nimmt die Photosynthese-Leistung ab und es wird weniger Wasser und weniger Nährstoffe gebraucht. Deshalb: verhalten gießen und die Düngerintervalle strecken – diese Empfehlungen gelten für alle grünen Mitbewohner.

Vorbereitungen für den Transport treffen
Das neue Jahr mit frischen Pflanzen im Haus zu begrüßen, ist verlockend und sicher ein guter Vorsatz. Beachtet werden muss allerdings, dass der Transport von der Gärtnerei nach Hause gut organisiert ist. Denn kalte Luftströme oder ein längerer Zwischenstopp im kalten Auto führen zu Kälteschäden. Eine gute Verpackung in Papier und Karton sind genauso wichtig wie der schnelle Weg nach Hause, um eine Abkühlung beim Transport zu vermeiden.

    Mehrere Zimmerpflanzen sind in einem Raum

    Claudia Taeger
    © LWG Veitshöchheim

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