Gemüsebau

Im Gemüsebauversuchsbetrieb der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Bamberg werden Fragen zum Gemüsebau bearbeitet. In einem abgegrenzten Gewächshausblock werden Versuche zur integrierten Produktion durchgeführt mit dem Prüfstandard "Geprüfte Qualität Bayern". Hier können auch vergleichende Untersuchungen zwischen biologischer und integrierter Erzeugung durchgeführt werden.
Freilandversuche im Gemüsebau werden in Zusammenarbeit mit der LWG von den Gartenbauzentren an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durchgeführt. Besonders hervorzuheben ist hier das Versuchswesen im Gemüseanbaugebiet Niederbayern durch die Mitarbeiter(innen) des Gartenbauzentrums Landshut. Nur so können standortnah für die Praxis wichtige Ergebnisse erarbeitet werden.

Informationsseiten

Neue Düngeverordnung
Leitfaden zur Düngeverordnung / Düngebedarfsermittlung für den Gemüsebau

Feldarbeiten im Gemüsebau

Die neue Düngeverordnung ist am 2. Juni 2017 in Kraft getreten. Im nachfolgenden Leitfaden sind die wichtigsten Punkte, die ein Gemüse produzierender Betrieb zu beachten hat, verständlich zusammengefasst.   Mehr

Düngung allgemein

Düngung allgemein

Qualitativ hochwertige Gemüsepflanzen benötigen eine kulturspezifische Düngung, damit ihr Nährstoffbedarf gedeckt wird. Für ein gutes Pflanzenwachstum kommt der Stickstoffdüngung die größte Bedeutung zu. Nährstoffe sind je nach Bodenart, Kulturdauer und Eigenschaften des Düngers zu applizieren.  Mehr

Spargel

Spargel Auswertung Sorten gelbe Kiste

Hier geht es zur den Informationsseiten Spargel der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Auf diesen Seite bieten wir den bayerischen Anbauern aktuelle Information zum Spargel in übersichtlicher Form an.  Mehr

Gemüsebauversuche

Gemüsebauversuche - KIP

Gurke mit Blüte im Garten

Die Abteilung Gartenbau der LWG führt jedes Jahr eine Reihe von Versuchen der Kontrollierten Integrierten Produktion (KIP) durch. Freilandversuche und Anbau unter Glas werden ebenso erprobt wie der Anbau zu verschiedenen Jahreszeiten.  Mehr

Kompetenzgruppe Industriegemüse

Veranstaltungsbericht
Industriegemüsetag 2016

Arnold Andreas (links) und Apfelbeck Josef

Der Bayerische Industriegemüsetag fand am 09.01.2017 erstmals als Auftaktveranstaltung der Straubinger Vortragsreihe in Aiterhofen statt. Dr. Hermann Kolesch, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), begrüßte die 90 Teilnehmer, darunter auch rund 35 Anbauer. Dr. Kolesch ging in seiner Rede auf den hohen Stellenwert der Einlegegurke im Bayerischen Gemüsebau ein. Nachdem sich die Anbaufläche von 1990 mit circa 300 ha kontinuierlich auf 1640 ha im Jahr 2014 ausgedehnt hatte, geht nun die Anbaufläche wieder zurück. Teile der Produktion verlagern sich ins Ausland. Die Ursachen sind unter anderen in den dortigen niedrigeren ...  Mehr

Industriegemüsetag 2015

Industriegemüsetag 2014

Industriegemüsetag 2013

Industriegemüsetag 2012

Industriegemüsetag 2011

Forschungsprojekte

Forschungsprojekt 2016 - 2018
Ressourcenschonender Fruchtgemüseanbau im erdelosen Anbau im Gewächshaus mit größtmöglicher Rückstandsreduktion

erdelosen Verfahren-Fruchtgemüse

Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln wird im gesellschaftlichen Diskurs kritisch gesehen. Die gärtnerische Praxis reagiert darauf zunehmend mit der Integration von biologischen und biotechnischen Maßnahmen gegen Krankheiten und Schädlinge.  Mehr

Forschungsprojekt 2014 - 2017
Umsetzung von radargestützten Wetterprognosen zur effizienten und wassersparenden Beregnung von gärtnerischen Kulturen in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben

Bewässerungssteuerung durch Funkübertragung Sensoreinheit

Innerhalb des Projektes wird vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinland-Pfalz ein Softwaremodul entwickelt, das dem Landwirt/Gärtner zur Optimierung seiner Bewässerung dienen soll. Die Handhabung und Genauigkeit der Software wird durch Anwendung auf Testflächen verschiedener Praxisbetriebe aus dem Gemüsebau überprüft.  Mehr

Forschungsprojekt 2012 - 2018
LandSchafftEnergie – Energiewende im ländlichen Raum

Luftballon-Anemometer

Die Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist eine große gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Herausforderung. Mit der Entscheidung für die Energiewende hat der Freistaat Bayern das Projekt "LandSchafftEnergie" ins Leben gerufen. Das Expertenteam von LandSchafftEnergie bietet kostenlose und neutrale Informationen und Initialberatung für Gärtner und Winzer sowie für Land- und Forstwirte, Kommunen und interessierte Privatpersonen an.  Mehr

Forschungsprojekt 2009 - 2017
Verbesserung und Standortsicherung der Meerrettichproduktion in Bayern

Meerrettich - Ernte Stangenware gebündelt auf Palette

Meerrettich wird vegetativ vermehrt. Da es jedoch keine Mutterpflanzenquartiere gibt, sondern jeder Landwirt Fechser aus der laufenden Ernte entnimmt, reichern sich latent vorhandene Schadorganismen immer weiter an. Diese Problematik hat die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth in einem ...  Mehr

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Forschungsprojekt 2013 - 2016
Bakterielle Krankheiten im Gemüsebau - Strategien und Diagnose

Forschungsprojekte Strategien zur Reduzierung von bakteriellen Krankheiten im Gemüsebau

Es ist wohl das wärmere Klima: In den vergangenen Jahren haben im süddeutschen Gemüsebau durch Bakterien verursachte Schäden (Bakteriosen) an Gemüsekulturen stark zugenommen. Die Schäden reichen von Ertragseinbußen bis hin zum Totalausfall aufgrund nicht mehr vermarktungsfähiger Ware. Die LWG forscht, was gegen Bakteriosen getan werden kann.  Mehr

Forschungsprojekt 2013 - 2016
Mobile Bewässerungssteuerung durch Funknetze

Funkstation mit Solarmodul in einem Feld

Im Projekt wurde eine funkbasierte Bewässerungssteuerungstechnik für den Freilandgemüsebau entwickelt. Mit dieser Technik kann der Anwender von jedem internetfähigen Endgerät aus die gesamte Bewässerung seines Betriebes steuern und dadurch viel Zeit einsparen. Durch die Verbindung der Steuerungstechnik mit Bodenfeuchtesensoren oder Klimamodellen soll eine objektive und bedarfsgerechte Bewässerung erfolgen.  Mehr

Forschungsprojekt 2010 - 2014
Maschinenernte bei Spargel und Anpassung des Kulturverfahrens an die Maschinenernte

Spargel Kirpy Vollernter im Einsatz auf dem Feld

Traditionell wird Spargel von Hand gestochen. Eine neue Entwicklung ist die einphasige mechanische Ernte von Spargel. Hier wird mit einer Erntemaschine (Kirpy-Vollernter) in Zeitintervallen von etwa sieben Tagen geerntet. Die erzielten Erntemengen beider Erntemethoden werden dokumentiert und beurteilt. Hierbei werden verschiedene Fragestellungen untersucht.  Mehr

Forschungsprojekt 2011 - 2013
Optimierung des Bewässerungsmanagements im Knoblauchsland durch Funksysteme

Die Abbildung zeigt ein funktionierendes Bewässerungssystem im Freiland

Um die im Intensivgemüsebau geforderten Erträge und Qualitäten zu erzielen, ist ein bedarfgerechtes Nährstoffangebot bei gleichzeitig optimaler Bodenfeuchte unabdingbar. Für die Gemüseproduzenten im fränkischen Knoblauchsland wurde eine auf einem Funknetz basierende Bewässerungssteuerung entwickelt.  Mehr

Forschungsprojekt 2009 - 2011
Stangenmängel an Spargel

Spargel in verschiedenen Qualitätsstufen

Spargelbetriebe haben jedes Jahr erhebliche Ertragseinbußen durch nicht vermarktungsfähige Spargelstangen. Die genauen Ursachen wesentlicher Stangenmängel sind nicht ausreichend bekannt und bedürfen einer grundlegenden Analyse.  Mehr

Forschungsprojekt 2008 - 2014
Optimierung der Bewässerungssteuerung für den Freilandgemüseanbau

Datenlogger zur permanenten Aufzeichnung der Bodenfeuchte

Seit einigen Jahren spielt die nachhaltige Verwendung von Wasser für die Produktion landwirtschaftlicher und gärtnerischer Produkte eine immer größere Rolle. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau führte in diesem Zusammenhang von 2008 - 2014 ein Forschungsprojekt zur optimierten Bewässerung von Freilandgemüsekulturen durch. Durch das praxisorientierte Projekt sollen den Betriebsleitern Möglichkeiten aufgezeigt werden, die bisher hauptsächlich nach Erfahrung gesteuerte, künstliche Beregnung durch objektivere Methoden zu ersetzten.   Mehr