Umweltschonender Weinbau
Rund um den Rebschutz

Der Rebschutz befasst sich neben den tagesaktuellen Aufgaben um die Weinstöcke vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, mit den Möglichkeiten der Prognose von Krankheitsentwicklungen, der Untersuchung von Krankheiten und Schädlingen, aber auch der Reaktion der Rebe auf Einflüssen von außen. Diese Arbeiten dienen grundsätzlich den Zielen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz (NAP).

Aktuelles

Esca - Vorsorge
Vorbeugung Esca/Holzkrankheiten

Dunkle Flecken im Holzquerschnitt durch Pilzbefall

Für die Esca Krankheit sind verschiedene pilzliche Erreger verantwortlich. Ihnen gemein ist, dass die Infektion der Reben über Schnittwunden geschehen kann. Daher ist ein sachgerechter Rebschnitt, der große Wunden vermeidet, die Grundvoraussetzung, um den Befall mit Esca-Erregern zu minimieren. Zwei Präparate helfen die Rebe zu schützen.  Mehr

Rebschutz
Winterfrost - Warnung!

Rebholz mit Rebknospe, auf der ein kleines Häufchen Schnee liegt; am Rebholz einige Eisnadeln

In der 6. Kalenderwoche 2021 waren Nachttemperaturen zwischen -13 und -20°C gemeldet worden. Da die Rebknospen durch den Regen der vorangegangenen Wochen nass waren und durch die Trockenheit des Vorjahres in ihrer Winterhärte beeinträchtigt wurden, konnten Frostschäden auftreten.  Mehr

Immer aktuell

Angaben ohne Gewähr
Anwenderschutz beim Herrichten und Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln sowie bei Folgearbeiten

Eine Person steht ohne Schutzausrüstung im Weinberg und greift in die Laubwand

Nacharbeiten sind je nach Pflanzenschutzmaßnahme ohne Schutzausrüstung wie hier meist nicht mehr machbar

Bisher wurden die Bestimmungen zum Anwenderschutz als Auflagen erteilt. Nunmehr werden diese bei allen Neuzulassungen als bußgeldbewehrte Anwendungsbestimmungen, die bußgeldbewehrt sind, vergeben. Dies hat in der Weinbaupraxis zur Verunsicherung geführt. Daher wollen wir Ihnen einen einfachen Weg vorgeben, damit Sie die Auflagen/Anwendungsbestimmungen auch möglichst einfach einhalten können  Mehr

Infomaterial

Rebschutzwarte

Die Rebschutzwarte der fränkischen Weinbaugemeinden können seit 2019 ihre Beobachtungen direkt über VitiMonitoring eingeben und damit sofort sichtbar melden. Sollten Sie noch kein Passwort für die Eingabe ihrer Beobachtungen und Daten haben, melden Sie sich bitte bei:

Rebschutz - VitiMonitoring
Tel.: 0931 9801-571 (Mo-Do 9:30 - 13 Uhr)
E-Mail: rebschutz@lwg.bayern.de

Im Fokus

Praktischer Rebschutz

Neben der Vorbeugung, Abwehr und Bekämpfung von Schadorganismen gehört zu einem korrekt durchgeführten Rebschutz die Vermeidung von Gefahren, die aus dem Umgang oder dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM) entstehen könnten. Dazu gehören neben der korrekten Anwendung der PSM, die Beachtung des Resistenzmanagements, die optimale Geräteeinstellung, die Applikationstechnik sowie die Gerätereinigung, aber auch die Dokumentation.

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Gesetzliche Grundlagen zum Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz im Weinbau basiert auf rechtlichen Regelungen der EU, die in deutsches Recht umgesetzt wurden. Hier finden sich wichtige rebschutzrelevante Gesetze und Verordnungen für die Arbeit des Winzers.

Rebschutz
Mittelprüfung im Weinbau

Ausschnitt aus dem GEP-Zertifikat

Gemäß Pflanzenschutzmittelverordnung und Verordnung (EU) Nr. 284/2013 ist der Bereich Rebschutz im Institut für Weinbau und Oenologie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ist eine amtliche Einrichtung für die Prüfung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln.  Mehr

Informationen zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP) über externen Link